Kartierung der Zönose aculeater Hymenopteren in ausgewählten Gebieten in Sachsen-Anhalt vor dem Hintergrund der Ausbreitung der Asiatischen Hornisse Vespa velutina nigrithorax (gesamt: 2 Lose)
Auftraggeber: Landesamt für Umweltschutz · Halle (Saale)
Landesamt für Umweltschutz hat den Auftrag für Ingenieur- und Planungsleistungen in Halle (Saale) vergeben (Bekanntmachung vom 17.04.2024), Zuschlag an Einzelunternehmen aus Berlin. Eingegangen: 2 Angebote je Los.
Einzelunternehmen aus Berlin
- Summe
- nicht veröffentlicht
- Angebote
- 2 je Los
- Zuschlag
- 17.04.2024
Quelle: Bekanntmachung auf oeffentlichevergabe.de (CC0), veröffentlicht am 17.04.2024.
Angaben in Kürze
Aus den Feldern, ohne KI- Was
- Ingenieur- und Planungsleistungen: Kartierung der Zönose aculeater Hymenopteren in ausgewählten Gebieten in Sachsen-Anhalt vor dem Hintergrund der Ausbreitung der Asiatischen Hornisse Vespa velutina nigrithorax (gesamt: 2 Lose)
- Wo
- Halle (Saale), Sachsen-Anhalt
- Wer kann anbieten
- Jedes Unternehmen, das die Anforderungen der Vergabeunterlagen erfüllt. Für KMU geeignet laut Bekanntmachung.
- Laufzeit
- 04.03.2024 bis 15.11.2024
- Lose
- 2 Lose, einzeln anzubieten laut Bekanntmachung
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Leistungsumfang
Beschreibung laut Bekanntmachung1 Ziel der Leistung Seit dem Erstnachweis der Asiatischen Hornisse Vespa velutina nigrithorax LEPELETIER, 1836 in Süd-frankreich im Jahr 2004 breitet sich diese invasive Art kontinuierlich in Europa aus. Es kann von einer po-tentiellen Ausbreitung nördlich bis nach Südskandinavien ausgegangen werden (ROME et al. 2011, VIL-LEMANT et al. 2011). Der erste Nachweis von V. velutina in Deutschland erfolgte im Jahr 2014 in Rheinland-Pfalz (WITT 2015). In ihrem ursprünglichen Verbreitungsgebiet tritt die Art als bedeutender Prädator von Ho-nigbienen auf, jedoch auch andere Hymenopteren und Dipteren werden erbeutet (ROME et al. 2011). Ent-sprechend stellt die Ausbreitung der Asiatischen Hornisse eine mögliche Gefahr für die heimische Insek-tenbiodiversität durch direkte (Prädation) und indirekte Effekte (Konkurrenz) dar, woraus potentiell negative Auswirkungen auf die Bestäubung von …
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1 Ziel der Leistung Seit dem Erstnachweis der Asiatischen Hornisse Vespa velutina nigrithorax LEPELETIER, 1836 in Süd-frankreich im Jahr 2004 breitet sich diese invasive Art kontinuierlich in Europa aus. Es kann von einer po-tentiellen Ausbreitung nördlich bis nach Südskandinavien ausgegangen werden (ROME et al. 2011, VIL-LEMANT et al. 2011). Der erste Nachweis von V. velutina in Deutschland erfolgte im Jahr 2014 in Rheinland-Pfalz (WITT 2015). In ihrem ursprünglichen Verbreitungsgebiet tritt die Art als bedeutender Prädator von Ho-nigbienen auf, jedoch auch andere Hymenopteren und Dipteren werden erbeutet (ROME et al. 2011). Ent-sprechend stellt die Ausbreitung der Asiatischen Hornisse eine mögliche Gefahr für die heimische Insek-tenbiodiversität durch direkte (Prädation) und indirekte Effekte (Konkurrenz) dar, woraus potentiell negative Auswirkungen auf die Bestäubung von Blütenpflanzen folgen (MONCEAU & THIERY 2016). Ziel der Kartierung ist die Prüfung der Ankunft von V. velutina den entsprechenden Gebieten Sachsen-Anhalts und die Aufnahme deren aktueller Begleitfauna. Diese beinhaltet hier die in den Untersuchungsge-bieten vorkommenden Arten aller Familien aculeater Hymenopteren (exklusive Ameisen). Im Falle eines negativen Befundes hinsichtlich der Präsenz der Asiatischen Hornisse können die erhobenen Daten als Re-ferenz vor Ankunft der invasiven Hornisse angesehen und mit zukünftigen Daten nach Ankunft verglichen werden. Damit werden die naturschutzfachlichen Grundlagen für die Erstellung des nationalen Berichtes des Landes Sachsen-Anhalt an die Bundesrepublik Deutschland und folgend dieser in Erfüllung der Berichtspflichten der Verordnung (EU) Nr. 1143/2014 zum Umgang mit invasiven gebietsfremden Arten an die Europäische Uni-on gelegt. 2.1 Untersuchungsgebiete und Untersuchungsmethoden Die Kartierung erfolgt in ausgewählten Gebieten in Sachsen-Anhalts. Hierfür werden insbesondere xe-rotherm beeinflusste Offenlandbiotope als Untersuchungsflächen ausgewählt, welche eine besondere Be-deutung als Habitat für die zu untersuchenden Artengruppen besitzen. Es werden gezielte Sichtfänge an den entsprechenden Nahrungs- und Nistrequisiten an 5 Begehungen pro Untersuchungsgebiet (ca. 8 Stunden) im Jahr 2024 durchgeführt. Die Begehungsdaten sind so zu wählen, dass sie den Zeitraum der Hauptflugzeiten der zu kartierenden Artengruppe sinnvoll abdecken. Die Gesamtleistung wird in zwei Losen ausgeschrieben: Los 1: Erfassungen FFH-Gebiete Trockenrasenhänge nördlich des Süßen Sees (FFH0112LSA) Los 2: Erfassungen Olbe- und Bebertal südlich Haldensleben (FFH0048LSA) Die konkreten Untersuchungsgebiete sind der nachfolgenden Darstellung zu entnehmen. Weitere Anforderungen sind den Anlagen "Leistungsbeschreibung" und "Eignungskriterien" zu entnehmen.
2 Lose
Erfüllungsort
- Ort
- 06116 Halle (Saale)
- Kreis
- Halle (Saale)
- Bundesland
- Sachsen-Anhalt
- NUTS
- DEE02
Verlauf
- 16.01.2024 Ausschreibung veröffentlicht
- 17.04.2024 Ergebnis veröffentlicht
Häufige Fragen
Wer hat den Auftrag bekommen?
Den Zuschlag hat Einzelunternehmen aus Berlin erhalten.
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