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Zuschlag erteilt Offenes Verfahren (EU-weit) · veröffentlicht am 09.09.2025

Erfassung des Einflusses invasiver Prädatorenarten auf die Vorkommen von besonders und streng geschützten Amphibienarten zwischen Gröbern - Landsberg

Auftraggeber: Landesamt für Umweltschutz · Halle (Saale)

Landesamt für Umweltschutz hat den Auftrag für Umweltdienste in Halle (Saale) am 09.12.2025 vergeben, Zuschlag an Landesamt für Umweltschutz. Zuschlagssumme nach den Angaben der Bekanntmachung: 17.932,20 €. Eingegangen: 4 Angebote.

Zuschlag an

Landesamt für Umweltschutz Halle (Saale)

Summe
17.932,20 €
Angebote
4
Zuschlag
09.12.2025

Quelle: Bekanntmachung auf oeffentlichevergabe.de (CC0), veröffentlicht am 18.12.2025.

Angaben in Kürze

Aus den Feldern, ohne KI
Was
Umweltdienste: Erfassung des Einflusses invasiver Prädatorenarten auf die Vorkommen von besonders und streng geschützten Amphibienarten zwischen Gröbern - Landsberg
Wo
Halle (Saale), Sachsen-Anhalt
Wer kann anbieten
Jedes Unternehmen, das die Anforderungen der Vergabeunterlagen erfüllt. Für KMU geeignet laut Bekanntmachung.
Laufzeit
01.01.2026 bis 30.11.2026

Automatisch aus den Feldern der Bekanntmachung vom 18.12.2025, ohne KI. Die Branche ordnen wir selbst zu. Maßgeblich ist die Bekanntmachung. Original lesen ↗ · Fehler melden

Leistungsumfang

Beschreibung laut Bekanntmachung

Ziel des Projektes ist die Erfassung des Einflusses invasiver Prädatorenarten auf die Vorkommen von besonders und streng geschützten Amphibienarten im Nordosten des Landes Sachsen-Anhalt zwischen den Ortschaften Gröbern und Landsberg. Das für die Untersuchungen vorgesehene Projektgebiet (im Folgenden UG) befindet sich im Osten Sachsen-Anhalts Gröbern im Nordosten und Landsberg im Südwesten. Es umfasst im Wesentlichen die Auenbereiche der durch das UG verlaufenden Mulde, die Tagebaufolgelandschaft Goitzsche mit großen Seen sowie die Landschaft bei Landsberg. Das UG befindet sich mehrheitlich im Landkreis Anhalt-Bitterfeld, hat im Nordosten und Südwesten aber auch kleinere Anteile innerhalb der Landkreise Wittenberg und Saalekreis. Das UG umfasst insgesamt eine Gesamtfläche von ca. 202 km2, was einer Fläche von ca. 1,6 vollen Messtischblättern entspricht (im Mittel 127,3 km2/MTB). Ziel …

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Ziel des Projektes ist die Erfassung des Einflusses invasiver Prädatorenarten auf die Vorkommen von besonders und streng geschützten Amphibienarten im Nordosten des Landes Sachsen-Anhalt zwischen den Ortschaften Gröbern und Landsberg. Das für die Untersuchungen vorgesehene Projektgebiet (im Folgenden UG) befindet sich im Osten Sachsen-Anhalts Gröbern im Nordosten und Landsberg im Südwesten. Es umfasst im Wesentlichen die Auenbereiche der durch das UG verlaufenden Mulde, die Tagebaufolgelandschaft Goitzsche mit großen Seen sowie die Landschaft bei Landsberg. Das UG befindet sich mehrheitlich im Landkreis Anhalt-Bitterfeld, hat im Nordosten und Südwesten aber auch kleinere Anteile innerhalb der Landkreise Wittenberg und Saalekreis. Das UG umfasst insgesamt eine Gesamtfläche von ca. 202 km2, was einer Fläche von ca. 1,6 vollen Messtischblättern entspricht (im Mittel 127,3 km2/MTB). Ziel der Leistung ist die Erfassung der Artengruppe Amphibien sowie derer invasiven Hauptprädatoren Waschbär und Mink an möglichst vielen geeigneten Gewässern innerhalb des jeweiligen Messtischblattes (MTB), wobei Gewässer mit hohem Potenzial für Arten der Anhänge II und IV prioritär zu behandeln sind. Für die Erfassung sollen je Messtischblatt mindestens 3 Begehungen vorgenommen werden, wobei für eine Begehung eines vollständigen Messtischblattes jeweils 4 (möglichst zusammenhängende) Geländetage (mit jeweils 8 Kartierstunden) zu absolvieren sind (entspricht einem Geländetag je Beg. und MTB Q). Für die gesamte Erfassung (mindestens 3 Begehungen) stehen somit 12 volle Geländetage je MTB zur Verfügung. Diese sind in jedem Fall - unabhängig von der Anzahl kartierter Gewässer - vollständig zu absolvieren. An den Gewässern im UG sind zwischen Mitte März/Anfang April und Mitte Mai 2026 die Populationen der Amphibien zu erfassen. Eine entsprechende Vorauswahl der im MTB geeignetsten Gewässer kann vorab anhand der Karten sowie im Rahmen der ersten Begehung erfolgen. Die für Amphibien geeigneten Gewässer sind insgesamt an mindestens 3 Terminen zur Hauptreproduktionszeit der relevanten Amphibienarten zu kartieren, wobei die Begehungen anteilig in der Dämmerung / nachts erfolgen müssen. Im Idealfall erfolgt die erste Begehung im März sowohl tagsüber, als auch in der Dämmerung/nachts, so dass bei Tageslicht eine Vorauswahl der geeignetsten Gewässer im MTB-Q und am Abend eine erneute Begehung zur eigentlichen Erfassung stattfinden. Dieser Ansatz kann auch für die weiteren Begehungen verfolgt werden, um die Nachweiswahrscheinlichkeit zu erhöhen. Kann die Mindestanzahl an Gewässern je MTB nicht erreicht werden (Fehlen geeigneter Gewässer im MTB), können alternativ auch im Nachbar-MTB des jeweiligen Loses Gewässer ausgewählt werden. Während der Begehungen sollen die üblichen Standardmethoden zur Erfassung von Amphibien (Laichsuche, Verhören, Sichtbeobachtungen, nächtliches Ableuchten der Gewässerufer, Larvensuche, ggf. Reusenfallenfänge) zum Einsatz kommen. Dabei sind alle Amphibienvorkommen artspezifisch und mit Angabe der jeweiligen Anzahl und Entwicklungsstadien in Form von wissenschaftlichen Datensätzen zu dokumentieren. Während der Begehungen soll an den Untersuchungsgewässern zusätzlich nach Hinweisen auf ein Vorhandensein von invasiven Prädatoren wie Waschbär und Mink (ggf. weitere Arten) gesucht werden. An allen Gewässern mit Vorkommen von Arten der Anhänge II und IV der FFH-Richtlinie sind die Erhaltungszustände gemäß den Bewertungsschemata nach BFN & BLAK (2017) unter Zugrundelegung der in dieser Leistungsbeschreibung vorgegebenen Kartierintensität zu bewerten und zu dokumentieren. Es ist kein schriftlicher Endbericht in Textform zu erstellen. Der Endbericht besteht lediglich aus digitalen Erfassungsergebnissen (MultiBaseCS-Datenbank). Die Ergebnisse zum Erhaltungszustand der Artvorkommen (Arten der Anh. II & IV FFH-RL) an den Gewässern sind in tabellarischer Form zu dokumentieren und abzugeben. Darüber hinaus ist eine Fotodokumentation einzureichen.

Erfüllungsort

Ort
06116 Halle (Saale)
Bundesland
Sachsen-Anhalt
NUTS
DEE02

Verlauf

  1. 09.09.2025 Ausschreibung veröffentlicht
  2. 18.12.2025 Ergebnis veröffentlicht

Häufige Fragen

Wer hat den Auftrag bekommen?

Den Zuschlag hat Landesamt für Umweltschutz erhalten, Summe 17.932,20 €.

Quellen Bekanntmachung auf oeffentlichevergabe.de ↗ Daten: Bekanntmachungsservice, Lizenz CC0. Namen und persönliche Kontaktdaten von Ansprechpersonen entfernen wir automatisch. Ist uns etwas entgangen? Fehler melden

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