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Zuschlag erteilt Offenes Verfahren (EU-weit) · veröffentlicht am 10.09.2025

Erfassung der Brutbestände wertgebender Vogelarten in Vogelschutzgebieten des Landes Sachsen-Anhalt in den Jahren 2026 und 2027 (EU-SPA Hakel, Feldflur bei Kusey, Zeitzer Forst)

Auftraggeber: Landesamt für Umweltschutz · Halle (Saale)

Landesamt für Umweltschutz hat den Auftrag für Umweltdienste in Halle (Saale) am 25.11.2025 vergeben, Zuschlag an 2 Einzelunternehmen aus Wiesenburg/Mark und Halle (Saale). Zuschlagssumme nach den Angaben der Bekanntmachung: 99.365 €. Eingegangen: 3–6 Angebote je Los.

Zuschlag an

Einzelunternehmen aus Wiesenburg/Mark

Einzelunternehmen aus Halle (Saale)

Summe
99.365 €
Angebote
3–6 je Los
Zuschlag
25.11.2025

Quelle: Bekanntmachung auf oeffentlichevergabe.de (CC0), veröffentlicht am 24.03.2026.

Angaben in Kürze

Aus den Feldern, ohne KI
Was
Umweltdienste: Erfassung der Brutbestände wertgebender Vogelarten in Vogelschutzgebieten des Landes Sachsen-Anhalt in den Jahren 2026 und 2027 (EU-SPA Hakel, Feldflur bei Kusey, Zeitzer Forst)
Wo
Halle (Saale), Sachsen-Anhalt
Wer kann anbieten
Jedes Unternehmen, das die Anforderungen der Vergabeunterlagen erfüllt. Für KMU geeignet laut Bekanntmachung.
Laufzeit
01.01.2026 bis 30.11.2026
Lose
3 Lose, einzeln anzubieten laut Bekanntmachung

Automatisch aus den Feldern der Bekanntmachung vom 24.03.2026, ohne KI. Die Branche ordnen wir selbst zu. Maßgeblich ist die Bekanntmachung. Original lesen ↗ · Fehler melden

Leistungsumfang

Beschreibung laut Bekanntmachung

1. Erfassungsmethoden Bei den Erfassungsmethoden sind die Vorgaben in Südbeck et al. (2025) einzuhalten, insbesondere hinsichtlich der Anzahl und der zeitlichen Vorgaben für die Begehungen. Die Erfassung der Brutvögel bezieht sich auf die Gesamtfläche des SPA. Direkt an den Grenzen des Gebietes siedelnde Arten (Teilsiedler) sind mit zu erfassen (Erfassungspuffer ca. 100 m). Neben den sechs je Lebensraumtyp vorgegebenen flächigen Standardkartierungen (Südbeck et al. 2025, S. 116) in den Morgenstunden sind auch 2 Dämmerungs- und Nachtkartierungen in geeigneten Habitaten zur Erfassung von Eulenarten und Rebhunh vorzusehen. Nachtbegehungen in schlecht zugänglichen Gebieten können nach Rücksprache mit dem AG durch den Einsatz von Horchboxen ergänzt werden. Diese können vom AG gestellt werden. Die Erfassungen erfolgen (außer für die ADEBAR-Listen, s. 1.3) für alle Arten flächendeckend im …

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1. Erfassungsmethoden Bei den Erfassungsmethoden sind die Vorgaben in Südbeck et al. (2025) einzuhalten, insbesondere hinsichtlich der Anzahl und der zeitlichen Vorgaben für die Begehungen. Die Erfassung der Brutvögel bezieht sich auf die Gesamtfläche des SPA. Direkt an den Grenzen des Gebietes siedelnde Arten (Teilsiedler) sind mit zu erfassen (Erfassungspuffer ca. 100 m). Neben den sechs je Lebensraumtyp vorgegebenen flächigen Standardkartierungen (Südbeck et al. 2025, S. 116) in den Morgenstunden sind auch 2 Dämmerungs- und Nachtkartierungen in geeigneten Habitaten zur Erfassung von Eulenarten und Rebhunh vorzusehen. Nachtbegehungen in schlecht zugänglichen Gebieten können nach Rücksprache mit dem AG durch den Einsatz von Horchboxen ergänzt werden. Diese können vom AG gestellt werden. Die Erfassungen erfolgen (außer für die ADEBAR-Listen, s. 1.3) für alle Arten flächendeckend im Gebiet. Die Erfassung von Greifvogel- und Storchenarten ist auf Basis von Horstsuchen durchzuführen. Die Erfassung der Greifvogelarten hat in enger Abstimmung mit den vor Ort tätigen Mitarbeitenden des Monitorings von Greifvogel- und Eulenarten zu erfolgen. Unnötige Doppelerfassungen und Horstkontrollen sollen aus Schutzgründen unterbleiben. Klangattrappeneinsatz ist für die in Südbeck et al. (2025) genannten Arten (S. 65 ff.) zu prüfen, für die Eulen- und Spechtarten in geeigneten Habitaten verbindlich. Die Kartierung erfolgt im Gelände verbindlich mit der App NaturaList (https://www.ornitho.de/index.php?m_id=20033) über das Modul zur Standardisierten Revierkartierung (StaR). Sollte dieses bis Kartierungsbeginn noch nicht verfügbar sein, erfolgt die Erfassung über das Modul "Private Linienkartierung". Entsprechende Kosten für die Nutzung der Module sind einzuplanen. 2. Erfassung von ADEBAR-Arten Im Rahmen der Erfassung der wertgebenden Arten (s. 1.1, 1.2) sind für den Deutschen Brutvogelatlas (ADEBAR2) zumindest die selteneren ADEBAR-Arten (https://adebar.dda-web.de/downloads/Merkblatt_Erfassungsmethode_ADEBAR_Liste.pdf) im gesamten EU-SPA möglichst vollständig zu erfassen. Darüber hinaus sind in den das SPA betreffenden Anteilen der TK-Viertel 4033-4, 4034-3, 4133-2, 4134-1, 4133-4 und 4134-3 vollständige ADEBAR-Listen zu kartieren (https://adebar.dda-web.de/downloads/Merkblatt_Erfassungsmethode_ADEBAR_Liste.pdf). Diese sind jeweils mind. 1 km lang und sind über die Lebensraumtypen und die Brutsaison repräsentativ zu verteilen. Für die SPA-Anteile der einzelnen TK-Viertel ist folgende Mindestanzahl an vollständigen ADEBAR-Listen zu kartieren: 4033-4: 5 / 4034-3: 6, 4133-2: 15, 4134-1: 15, 4133-4: 2 und 4134-3: 2. Bis zu 20 unvollständige Artenlisten (https://adebar.dda-web.de/downloads/Merkblatt_Artspezifische%20Kartierhinweise.pdf) sind im gesamten EU-SPA lediglich für die Arten erforderlich, die nicht bereits im Rahmen der Erfassung der wertgebenden Arten (s. 1.1, 1.2) kartiert worden sind. 3. Revierbildung und Digitalisierung Aus den mit NaturaList erfassten Daten der Einzelbegehungen sind (ggf. unter Hinzuziehung von Daten Dritter) nach den Empfehlungen in Südbeck et al. (2025) Reviere zu bilden und ihnen die entsprechenden Brutzeitcodes zuzuordnen. Die Revierzentren sind nachfolgend punktgenau in MultiBaseCS zu digitalisieren. Die in MultiBase einzutragenden Parameter sind im Vorfeld mit dem AG abzustimmen. Alternativ dazu können ein GIS-Shape und eine csv-Datei in MultiBase-kompatiblem Format geliefert werden. Sofern eine automatisierte Revierauswertung angewendet wird, sind die automatisiert abgegrenzten Reviere zu prüfen. Erfolgt eine Änderung der automatisiert abgegrenzten Reviere, so ist die gutachterliche Entscheidung hierfür zu begründen. Aus den Erfassungen der ADEBAR-Arten erfolgen keine Revierbildungen. Gemeinsam mit den TK-Viertel-Verantwortlichen sind die Gesamtbestände für die TK-Viertel in Häufigkeitsklassen (1, 2-3, 4-7, 8-20, 21-50, 51-150 etc.) abzuschätzen.

3 Lose

LosBezeichnung laut BekanntmachungZuschlag
1 Erfassung von Brutvogelarten des Anhangs I EU-VSchRL, der Roten Listen, weiterer wertgebender Brutvogelarten und der ADEBAR-Arten im EU SPA Hakel im Jahr 2026 nicht veröffentlicht
2 Erfassung von Brutvogelarten des Anhangs I EU-VSchRL, der Roten Listen, weiterer wertgebender Brutvogelarten und der ADEBAR-Arten im EU SPA Feldflur bei Kusey im Jahr 2026 Einzelunternehmen aus Wiesenburg/Mark
3 Erfassung von Brutvogelarten des Anhangs I EU-VSchRL, der Roten Listen, weiterer wertgebender Brutvogelarten und der ADEBAR-Arten im EU SPA Zeitzer Forst im Jahr 2027 Einzelunternehmen aus Halle (Saale)

Erfüllungsort

Ort
nicht angegeben
Bundesland
Sachsen-Anhalt
NUTS
DEE02

Verlauf

  1. 10.09.2025 Ausschreibung veröffentlicht
  2. 24.03.2026 Ergebnis veröffentlicht

Häufige Fragen

Wer hat den Auftrag bekommen?

Den Zuschlag hat 2 Einzelunternehmen aus Wiesenburg/Mark und Halle (Saale) erhalten, Summe 99.365 €.

Quellen Bekanntmachung auf oeffentlichevergabe.de ↗ Daten: Bekanntmachungsservice, Lizenz CC0. Namen und persönliche Kontaktdaten von Ansprechpersonen entfernen wir automatisch. Ist uns etwas entgangen? Fehler melden

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