VgV Bauphysik - ZENTRALBEREICH GAISBACH, KÜNZELSAU
Auftraggeber: Stadtverwaltung Künzelsau · Künzelsau
Stadtverwaltung Künzelsau hat einen Auftrag für Ingenieur- und Planungsleistungen in Künzelsau ausgeschrieben. Teilnahmeanträge waren bis 24.10.2024 möglich. Bisher kein Ergebnis gefunden.
Wir haben bisher kein Ergebnis zu diesem Verfahren gefunden. Auskunft gibt die Vergabestelle.
Wer folgt, bekommt morgens eine E-Mail, sobald ein Ergebnis oder eine Änderung veröffentlicht ist.
Angaben in Kürze
Aus den Feldern, ohne KI- Was
- Ingenieur- und Planungsleistungen: VgV Bauphysik - ZENTRALBEREICH GAISBACH, KÜNZELSAU
- Wo
- Künzelsau, Hohenlohekreis, Baden-Württemberg
- Bis wann
- Teilnahmeantrag bis 24.10.2024, 12:00 Uhr
- Wer kann anbieten
- Zuerst Teilnahmeantrag. Es werden 3 bis 3 Bewerber zur Angebotsabgabe aufgefordert. Für KMU geeignet laut Bekanntmachung.
Automatisch aus den Feldern der Bekanntmachung vom 25.09.2024, ohne KI. Die Branche ordnen wir selbst zu. Maßgeblich ist die Bekanntmachung. Original lesen ↗ · Fehler melden
Leistungsumfang
Beschreibung laut BekanntmachungDie Stadt Künzelsau beabsichtigt die städtebauliche Neustrukturierung des Zentralbereichs Gaisbach. Dieser umfasst eine Grundstückfläche von 19.101 m². Hierzu hat die Stadt Künzelsau einen Realisierungswettbewerb für Architekten und Landschaftsarchitekten durchgeführt. Das daran anschließende VgV-Verfahren ist noch nicht abgeschlossen. Im Wettbewerb soll dieser Bereich mit einer 3-zügigen Grundschule, einer 6-gruppigen Kindertagesstätte mit Familienzentrum, einer zentralen Mensa für maximal 200-250 Personen mit Jugendzentrum, einer Mehrzweckhalle, sowie Sportflächen und Flächen für den ruhenden Verkehr entwickelt werden. Das bestehende Schulgebäude befindet sich in einem schlechten baulichen Zustand und soll rückgebaut werden. Die bestehende Mehrzweckhalle soll erhalten werden. Die Halle weist ebenfalls bauliche Mängel auf. Hier haben erste Sanierungsmaßahmen für Besserung gesorgt. Die …
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Die Stadt Künzelsau beabsichtigt die städtebauliche Neustrukturierung des Zentralbereichs Gaisbach. Dieser umfasst eine Grundstückfläche von 19.101 m². Hierzu hat die Stadt Künzelsau einen Realisierungswettbewerb für Architekten und Landschaftsarchitekten durchgeführt. Das daran anschließende VgV-Verfahren ist noch nicht abgeschlossen. Im Wettbewerb soll dieser Bereich mit einer 3-zügigen Grundschule, einer 6-gruppigen Kindertagesstätte mit Familienzentrum, einer zentralen Mensa für maximal 200-250 Personen mit Jugendzentrum, einer Mehrzweckhalle, sowie Sportflächen und Flächen für den ruhenden Verkehr entwickelt werden. Das bestehende Schulgebäude befindet sich in einem schlechten baulichen Zustand und soll rückgebaut werden. Die bestehende Mehrzweckhalle soll erhalten werden. Die Halle weist ebenfalls bauliche Mängel auf. Hier haben erste Sanierungsmaßahmen für Besserung gesorgt. Die weiterhin bestehenden Mängel sollen jedoch im Rahmen der Neubebauung des Zentralbereichs saniert und das Gebäude damit erhalten werden. Die Sanierungsmaßnahmen sind nicht Bestandteil der VgV-Verfahren und sollen zu einem späteren Zeitpunkt separat ausgeschrieben werden. Die Realisierung der Neuen Sozialen Mitte Gaisbachs soll in zwei Bauabschnitten erfolgen. Der Planungsbeginn ist direkt nach Abschluss der Vergabeverfahren im März 2025 vorgesehen. 1.Bauabschnitt – Neubau Grundschule und Neubau Mensa mit Jugendzentrum inkl. deren Freianlagen. Ziel: Baubeginn für den 1. BA ist Anfang 2027, Fertigstellung 04/2029. In einem ersten Bauabschnitt soll ein Ersatzneubau für die Reinhold-Würth-Grundschule und die Mensa mit Jugendzentrum und deren Freianlagen geschaffen werden. Zeitgleich soll die bestehende Mehrzweckhalle saniert werden (nicht Bestandteil der VgV-Verfahren). Während der Bauzeit der neuen Grundschule soll die bestehende Grundschule weiterhin genutzt werden. Bis zur Erstellung dieses Neubaus ist allerdings der Weiterbetrieb unverzichtbar. Auch ist im Blick auf die steigenden Schülerzahlen Flächen für ein Grundschul-Interim mit max. 4 Klassenräumen erforderlich. Das Interimsgebäude ist nicht Bestandteil der VgV-Verfahren. 2.Bauabschnitt – Abbruch Grundschule, Neubau Kindertagesstätte mit Familienzentrum inkl. deren Freianlagen. Ziel: Baustart Kindertagesstätte mit Familienzentrum im Anschluss an Fertigstellung des 1. Bauabschnitts. Im zweiten Bauabschnitt soll eine 6-gruppige Kindertagesstätte mit Familienzentrum entwickelt werden. Der Abbruch ist auch Bestandteil der Verfahren (Projektsteuerung.) Die 2-3 geschossigen Gebäude sollen als Holz-/Holzhybridbau geplant und erstellt werden. Umnutzungsfähigkeit: Eine hohe Umnutzungsfähigkeit und Flexibilität stehen in unmittelbarem Zusammenhang mit der Wertestabilität von Gebäuden. Die Gebäudestruktur soll infolgedessen optimale Voraussetzungen aufweisen, dass sich Änderungen, die infolge wandelnder pädagogischer Rahmenbedingungen oder Schülerzahlen erforderlich werden, möglichst leicht vornehmen lassen. Lebenszykluskosten: Durch bauliche und technische Maßnahmen ist ein optimiertes Verhältnis von Investitionskosten zu Nutzungskosten anzustreben. Im Entwurfskonzept sind die Herstellungs-, Betriebs- und Unterhaltskosten zu berücksichtigen durch: - die Angemessenheit der baulichen Maßnahmen (v.a. Flächeneffizienz, Gebäudeform, Tragwerk, Fassade etc.) - geringe Energiekosten über einen reduzierten Energiebedarf und eine optimierte Energiebedarfsdeckung - eine Reinigungs- und Instandhaltungsfreundlichkeit der Fassade - die Vermeidung wartungsintensiver Gebäudetechnik. Nachhaltigkeit: Die Neubebauung soll in Bezug auf Nachhaltigkeit und Energieeffizienz eine Vorbildfunktion einnehmen. Die Nachhaltigkeitsaspekte des im Landesbau Baden-Württemberg eingeführten Leitfadens „Nachhaltiges Bauen (BNB)“ (www.nachhaltigesbauen.de) sind zu berücksichtigen. Die Ausloberin strebt die Zertifizierung nach DGNB in „Gold“ an. Der Entwurf muss die Erreichbarkeit dieses Zieles möglich machen. Die Ausloberin wünscht sich einen hohen Vorfertigungsgrad und erwartet sich dadurch eine kurze Bauzeit und eine wirtschaftliche Errichtung der Gebäude. Die Gebäude sollen als Holz-/Holzhybridbau geplant und erstellt werden. Eine materialgerechte und wirtschaftliche Planung wird vorausgesetzt. Die Kosten KG 300+400 netto werden auf ca. 22 Mio € geschätzt. Die Hauptnutzfläche beträgt gemäß Raumprogramm insgesamt ca. 3.900m², davon ca. 2.350m² für die Schule, ca. 400m² für die Mensa mit Jugendzentrum, sowie ca. 1.150m² für Kita und Familienzentrum. Es ist geplant Fördermittel zu beantragen. Für bauphysikalische Nachweis- u. Beratungsleistungen gem. HOAI, Anlage 1, Nr. 1.2, LPH 1-7, optional 8-9 als besondere Leistung, wird ein geeignetes Ingenieurbüro gesucht. Die geforderten Leistungen umfassen: 1. Thermische Bauphysik - Wärmeschutz und Energiebilanzierung 2. Bauakustik 3. Raumakustik. Sowie zusätzlich - Luftdichtigkeitskonzept - Wärmebrückenberechnung - thermische Gebäudesimulation zur Beurteilung der Sommertauglichkeit - Bauteilkatalog - optional Ökobilanz OI-/EI-Berechnung - optional Mitwirkung bei Zertifizierungsprozessen - optional Baustellenkontrolle Die Beauftragung soll stufenweise erfolgen. Stufe 1: Leistungsphase 1-3 für das gesamte Areal als "Sockel-Planung", d.h. 1.BA und 2.BA Stufe 2: Leistungsphase 4-5 für 1. BA / 2. BA Stufe 3: Leistungsphase 6-7 für 1. BA / 2. BA Stufe 4: Leistungsphase 8-9 für 1. BA / 2. BA (optional). Der Baubeginn für den 1. BA ist für Anfang 2027 vorgesehen. Die Ausführung und Beauftragung für den 2. BA erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt. Es besteht kein Rechtsanspruch auf die weitere Beauftragung der jeweils nachfolgenden Leistungsstufe. Die Verhandlungsgespräche finden voraussichtlich am 20.01.2025 vormittags und 21.01.2025 (ganztägig) statt. Weitere Informationen siehe Ziffer 5.1.
Erfüllungsort
- Ort
- Künzelsau
- Kreis
- Hohenlohekreis
- Bundesland
- Baden-Württemberg
- NUTS
- DE119
Verlauf
- 25.09.2024 Ausschreibung veröffentlicht
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