Untersuchungen zum Einsatz eines Digitalen Beifahrers bei Großraum- und Schwertransporten
Auftraggeber: Bundesanstalt für Straßenwesen, Referat Z2 · Bergisch Gladbach
Bundesanstalt für Straßenwesen, Referat Z2 hat einen Auftrag für Forschung und Studien im Rheinisch-Bergischer Kreis ausgeschrieben. Die Angebotsfrist endete am 21.03.2023. Bisher kein Ergebnis gefunden.
Originaltitel FE 82.0810/2022 - Untersuchungen zum Einsatz eines Digitalen Beifahrers bei Großraum- und Schwertransporten
Wir haben bisher kein Ergebnis zu diesem Verfahren gefunden. Bei nationalen Verfahren wird es oft gar nicht oder ohne Bezug zur Ausschreibung veröffentlicht. Auskunft gibt die Vergabestelle.
Wer folgt, bekommt morgens eine E-Mail, sobald ein Ergebnis oder eine Änderung veröffentlicht ist.
Angaben in Kürze
Aus den Feldern, ohne KI- Was
- Forschung und Studien: Untersuchungen zum Einsatz eines Digitalen Beifahrers bei Großraum- und Schwertransporten
- Wo
- Rheinisch-Bergischer Kreis, Nordrhein-Westfalen
- Bis wann
- Angebotsfrist 21.03.2023, 06:00 Uhr
- Wer kann anbieten
- Jedes Unternehmen, das die Anforderungen der Vergabeunterlagen erfüllt.
Automatisch aus den Feldern der Bekanntmachung vom 10.02.2023, ohne KI. Die Branche ordnen wir selbst zu. Maßgeblich ist die Bekanntmachung. Original lesen ↗ · Fehler melden
Leistungsumfang
Beschreibung laut BekanntmachungDie Richtlinien für Großraum- und Schwertransporte (RGST 2013) sehen vor, dass im Regel-fall ab vier Fahrauflagen der zu begleitende Schwertransport mit einem Beifahrer zu besetzen ist, der die angeordneten Auflagen sowie die Auflagenbereiche auf der zu befahrenden Stre-cke über Funk an das Begleitfahrzeug übermittelt. Zwischenzeitlich wurden digitale Applikatio-nen für mobile Endgeräte entwickelt, welche die Erfüllung dieser Aufgaben unterstützen bzw. übernehmen sollen, indem sie die Auflagen aus dem Erlaubnisbescheid beinhalten und diese auf Grundlage georeferenzierter Wegpunkte dem Fahrer visuell, auditiv und multilingual über-mitteln (ein sogenannter "Digitaler Beifahrer"). Dabei besteht grundsätzlicher wissenschaftli-cher Klärungsbedarf, welche technischen Anforderungen für einen Digitalen Beifahrer beste-hen müssen und wie sich dieser in eine vorhandene Fahrzeugarchitektur …
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Die Richtlinien für Großraum- und Schwertransporte (RGST 2013) sehen vor, dass im Regel-fall ab vier Fahrauflagen der zu begleitende Schwertransport mit einem Beifahrer zu besetzen ist, der die angeordneten Auflagen sowie die Auflagenbereiche auf der zu befahrenden Stre-cke über Funk an das Begleitfahrzeug übermittelt. Zwischenzeitlich wurden digitale Applikatio-nen für mobile Endgeräte entwickelt, welche die Erfüllung dieser Aufgaben unterstützen bzw. übernehmen sollen, indem sie die Auflagen aus dem Erlaubnisbescheid beinhalten und diese auf Grundlage georeferenzierter Wegpunkte dem Fahrer visuell, auditiv und multilingual über-mitteln (ein sogenannter "Digitaler Beifahrer"). Dabei besteht grundsätzlicher wissenschaftli-cher Klärungsbedarf, welche technischen Anforderungen für einen Digitalen Beifahrer beste-hen müssen und wie sich dieser in eine vorhandene Fahrzeugarchitektur integrieren lässt. Ins-besondere muss sichergestellt sein, dass die im Erlaubnisbescheid hinterlegten Auflagen in Abhängigkeit von ihrer Beschaffeinheit fehlerfrei in die Software des Digitalen Beifahrer über-tragen werden. Hier besteht weiterhin die Frage, wie eine Schnittstelle zum Portal „Verfah-rensmanagement für Großraum- und Schwertrangsporte“ (VEMAGS-Portal) technisch reali-siert werden könnte oder wie eine Kommunikation mit dem Portal über eine vom Portal vorge-gebene Schnittstelle ermöglicht werden könnte. Unabhängig von der Ausfallsicherheit eines solchen technischen Systems (als netzunabhängiges Modul) sind vielschichtige Forschungs-fragen im Themenfeld der Mensch-Maschine-Interaktion offen. Insgesamt ist bis dato unklar, ob und in welcher Form ein Digitaler Beifahrer die Aufgaben des menschlichen Beifahrers er-setzen kann und sich hieraus ein Beitrag für die Verkehrssicherheit ableiten ließe. Ziel und Nutzen des Projektes: Ziel des Projekts ist es, einen technischen Anforderungskatalog für den Einsatz eines Digitalen Beifahrers bei Großraum- und Schwertransporten zu erstellen. Hierfür sollen die Möglichkeiten und Grenzen des Einsatzes solcher Systeme (als Ersatz des menschlichen Beifahrers) wis-senschaftlich untersucht werden, um die notwendigen technischen Bedarfe im Hinblick auf eine adäquate Mensch-Maschine-Schnittstelle vor dem Hintergrund der Wahrung und Steige-rung der Verkehrssicherheit zu definieren.
Erfüllungsort
- Ort
- nicht angegeben
- Kreis
- Rheinisch-Bergischer Kreis (Sitz des Auftraggebers, kein Ort in der Bekanntmachung)
- Bundesland
- Nordrhein-Westfalen
Verlauf
- 10.02.2023 Ausschreibung veröffentlicht
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