Sanierung und Neuausrichtung des Kernbereiches Kartäuserkloster im germanischen Nationalmuseum - Leistungen der Ausstellungsgestaltung nach HOAS
Auftraggeber: Germanisches Nationalmuseum · Nürnberg
Germanisches Nationalmuseum hat einen Auftrag für Architektur in Nürnberg ausgeschrieben. Teilnahmeanträge waren bis 28.06.2024 möglich. Bisher kein Ergebnis gefunden.
Wir haben bisher kein Ergebnis zu diesem Verfahren gefunden. Auskunft gibt die Vergabestelle.
Wer folgt, bekommt morgens eine E-Mail, sobald ein Ergebnis oder eine Änderung veröffentlicht ist.
Angaben in Kürze
Aus den Feldern, ohne KI- Was
- Architektur: Sanierung und Neuausrichtung des Kernbereiches Kartäuserkloster im germanischen Nationalmuseum - Leistungen der Ausstellungsgestaltung nach HOAS
- Wo
- Nürnberg, Bayern
- Bis wann
- Teilnahmeantrag bis 28.06.2024, 10:00 Uhr
- Wer kann anbieten
- Zuerst Teilnahmeantrag, danach geben nur ausgewählte Bewerber ein Angebot ab. Für KMU geeignet laut Bekanntmachung.
- Laufzeit
- 01.07.2024 bis 31.12.2029
Automatisch aus den Feldern der Bekanntmachung vom 28.05.2024, ohne KI. Die Branche ordnen wir selbst zu. Maßgeblich ist die Bekanntmachung. Original lesen ↗ · Fehler melden
Leistungsumfang
Beschreibung laut BekanntmachungSanierung und Neuausrichtung des Kernbereichs Kartäuserkloster im Germanischen Nationalmuseum.Das Germanische Nationalmuseum, gegründet 1852 von Hans Freiherr von und zu Aufseß und seit 1857 am heutigen Standort untergebracht, besteht aus einer Reihe von Gebäuden und Bauteilen aus vier Epochen:- dem mittelalterlichen Kartäuserkloster mit Kirche, Refektorium, kleinem und großem Kreuzgang sowie den Mönchshäusern- den historistischen Museumsgebäuden bis 1920, von denen nach Kriegszerstörungen nur der Galeriebau mit Lapidarium und Ehrenhalle sowie der Südwestbau erhalten sind- den Gebäuden des Wiederaufbaus der 1950er bis 1970er Jahre von Sep Ruf- dem 1993 fertig gestellten Erweiterungsbau der Hamburger Architektengruppe Me di umMit Ausnahme des im Bau befindlichen Tiefdepots im Großen Klosterhof, beschränken sich die Baumaßnahmen im Germanischen Nationalmuseum seither auf die Sanierung der …
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Sanierung und Neuausrichtung des Kernbereichs Kartäuserkloster im Germanischen Nationalmuseum.Das Germanische Nationalmuseum, gegründet 1852 von Hans Freiherr von und zu Aufseß und seit 1857 am heutigen Standort untergebracht, besteht aus einer Reihe von Gebäuden und Bauteilen aus vier Epochen:- dem mittelalterlichen Kartäuserkloster mit Kirche, Refektorium, kleinem und großem Kreuzgang sowie den Mönchshäusern- den historistischen Museumsgebäuden bis 1920, von denen nach Kriegszerstörungen nur der Galeriebau mit Lapidarium und Ehrenhalle sowie der Südwestbau erhalten sind- den Gebäuden des Wiederaufbaus der 1950er bis 1970er Jahre von Sep Ruf- dem 1993 fertig gestellten Erweiterungsbau der Hamburger Architektengruppe Me di umMit Ausnahme des im Bau befindlichen Tiefdepots im Großen Klosterhof, beschränken sich die Baumaßnahmen im Germanischen Nationalmuseum seither auf die Sanierung der Bestandsgebäude. Abgeschlossen ist die Sanierung des Galeriebaus von German Bestelmeyer, die Sanierung und Neueinrichtung der Mittelalterhalle ist in der Ausführung und soll 2024 fertig gestellt sein. Der nächste große Sanierungsabschnitt ist nach Fertigstellung des Tiefdepots der Süd- und Südwestbau zur Neueinrichtung des gattungs- und sammlungsübergreifenden Dauerausstellungsbereichs zum 19. Jahrhundert und einzelner Fachsammlungen (Musikinstrumente, Textilien und Kleidung, Waffen) sowie die hier beschriebene Sanierung des Kernbereichs Kartäuserkloster.Bei den zu sanierenden Gebäuden handelt es sich um die Klosterkirche von 1380 mit den nördlich vorgelagerten Lichthöfen, dem ehemaligen Glasgemäldesaal, dem kleinen Kreuzgang, der im Zuge des Wiederaufbaus um 1967 von Sep Ruf überdacht wurde, dem Refektorium und dem sogenannten Glockensaal. Inhaltlich dienen die Gebäude der Präsentation des Spätmittelalters und stehen thematisch in engem Zusammenhang mit der Mittelalterhalle. Die Gebäude stehen, wie der gesamte Bestand des Germanischen Nationalmuseums, unter Denkmalschutz und sind als Einzeldenkmale in der Denkmalliste der Stadt Nürnberg eingetragen.Die Gebäude weisen teilweise substanzielle Mängel an der Gebäudehülle sowie der Gebäudetechnik auf. Die energetisch-bauphysikalischen Werte entsprechen dem Stand der Entstehungszeit. Es ist eine ausreichende Raumlufttechnik und Klimatisierung vorhanden, die klimatischen Verhältnisse in den Sammlungsräumen sind ungenügend.Bei der Sanierung müssen sowohl die Gebäudehüllen -soweit technisch möglich und denkmalrechtlich vertretbar- als auch die technische Ausstattung auf einen zeitgemäßen Stand gebracht werden. Die Ausstellungsinhalte werden im Zuge der Sanierung überarbeitet.Die Sanierungsmaßnahme muss bereits in der Planungsphase eng mit der parallel laufenden Sanierung des Süd- und Südwestbaues abgestimmt werden. Auch während der Bauausführung gibt es erhöhten Abstimmungsbedarf zu den Schnittstellen der beiden Projekte. Es muss davon ausgegangen werden, dass die Maßnahme in zwei Abschnitten realisiert werden muss, der Sanierung der Klosterkirche mit Lichthöfen als erstem, der Sanierung des kleinen Kreuzgangs mit Glockensaal und Refektorium als zweitem Abschnitt. Die Maßnahme unterliegt den haushaltsrechtlichen Bestimmungen des staatlichen Hochbaues, es muss eine Projektunterlage (PU-Bau) gem. RLBau erstellt, aber auch eine Baugenehmigung bei der Stadt Nürnberg beantragt werden.Der Maßnahmenbeginn kann sofort erfolgen, die Ausführung soll bis 2029 abgeschlossen sein. Gegenstand dieser Vergabe sind die Leistungen der Ausstellungsgestaltung nach HOAS
Erfüllungsort
Verlauf
- 28.05.2024 Ausschreibung veröffentlicht
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