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Zuschlag erteilt Offenes Verfahren (EU-weit) · veröffentlicht am 06.10.2020

Revitalisierung PFAFF-Areal Kaiserslautern Um- und Neugestaltung ehem. Kesselhaus (Gebäude 19) – Rohbauarbeiten

Auftraggeber: PFAFF-Areal-Entwicklungs-gesellschaft mbHKaiserslautern (PEG) · Kaiserslautern

PFAFF-Areal-Entwicklungs-gesellschaft mbHKaiserslautern (PEG) hat den Auftrag für Hochbau und Rohbau in Kaiserslautern am 10.12.2020 vergeben, Zuschlag an P.A. Budau GmbH & Co.KG. Zuschlagssumme nach den Angaben der Bekanntmachung: 926.534,27 €. Eingegangen: 4 Angebote.

Zuschlag an

P.A. Budau GmbH & Co.KG Idar-Oberstein

Summe
926.534,27 €
Angebote
4
Zuschlag
10.12.2020

Quelle: Bekanntmachung auf TED (© Europäische Union), veröffentlicht am 12.02.2021.

Angaben in Kürze

Aus den Feldern, ohne KI
Was
Hochbau und Rohbau: Revitalisierung PFAFF-Areal Kaiserslautern Um- und Neugestaltung ehem. Kesselhaus (Gebäude 19) – Rohbauarbeiten
Wo
Kaiserslautern, Rheinland-Pfalz
Wer kann anbieten
Jedes Unternehmen, das die Anforderungen der Vergabeunterlagen erfüllt.
Laufzeit
04.01.2021 bis 16.06.2021

Automatisch aus den Feldern der Bekanntmachung vom 12.02.2021, ohne KI. Die Branche ordnen wir selbst zu. Maßgeblich ist die Bekanntmachung. Original lesen ↗ · Fehler melden

Leistungsumfang

Beschreibung laut Bekanntmachung

Das ehemalige Kesselhaus soll im Rahmen von EnStadt:Pfaff zu einem Besucherzentrum, dem sogenannten „Reallabor Zentrum“ umgebaut werden. Das historische Kesselhaus steht nicht unter Denkmalschutz und wurde 1906 erbaut. Ursprünglich handelte es sich um eine rechteckige vollunterkellerte Halle mit etwa 43,80 m Länge und einer Breite von 17,36 m. Die Dachkonstruktion bestand aus einem Satteldach mit 8,85 m Traufhöhe und 11,86 m Firsthöhe mit einem Oberlicht. Die Seitenwände weisen Lisenen und fassadenhohe Fensterpaare auf. Durch den zweiten Weltkrieg kam es zu starken Zerstörungen des Gebäudes. Der Wiederaufbau der Halle erfolgte zu etwa zweidrittel sowie einer Erweiterung des Dachs in der Höhe, mit einer Stahl-Glaskonstruktion. Es ist vorgesehen die gesamte Sandsteinfassade des Gebäudes zu Sanieren. Dies beinhaltet das Entfernen des Rolltors sowie die Wiederherstellung der ehemaligen …

Ganze Beschreibung lesen

Das ehemalige Kesselhaus soll im Rahmen von EnStadt:Pfaff zu einem Besucherzentrum, dem sogenannten „Reallabor Zentrum“ umgebaut werden. Das historische Kesselhaus steht nicht unter Denkmalschutz und wurde 1906 erbaut. Ursprünglich handelte es sich um eine rechteckige vollunterkellerte Halle mit etwa 43,80 m Länge und einer Breite von 17,36 m. Die Dachkonstruktion bestand aus einem Satteldach mit 8,85 m Traufhöhe und 11,86 m Firsthöhe mit einem Oberlicht. Die Seitenwände weisen Lisenen und fassadenhohe Fensterpaare auf. Durch den zweiten Weltkrieg kam es zu starken Zerstörungen des Gebäudes. Der Wiederaufbau der Halle erfolgte zu etwa zweidrittel sowie einer Erweiterung des Dachs in der Höhe, mit einer Stahl-Glaskonstruktion. Es ist vorgesehen die gesamte Sandsteinfassade des Gebäudes zu Sanieren. Dies beinhaltet das Entfernen des Rolltors sowie die Wiederherstellung der ehemaligen Fenster an der Ostfassade, die Öffnung aller Fenster an der Westfassade, sowie die Sanierung der Bestandsfenster. Aus statischen Gründen ist die bestehende Südfassade nicht mehr tragbar. Daher wird hier eine Fassade aus rötlichem Sichtbeton in einer horizontalen Holzschalung vorgesehen. Der neue Entwurf der Südfassade wird, angelehnt an die Nordfassade, in 3 Teile gegliedert. Die zur Gliederung notwendigen Scheinfugen, werden auch als Arbeitsfugen während der Betonarbeiten genutzt. Als oberer Abschluss wird, entsprechend der Bestandsfassade im Norden, ein Giebeldreieck aus Beton aufgesetzt, welches die Dreiteilung der neuen Südfassade verstärkt und hervorhebt. Aufgrund zahlreicher Ergänzungen und Durchbrüche nach dem 2.Weltkrieg und der dadurch entstehenden Schwächung der Fassaden, werden auch die südlichen Teile der Ost- und West-Fassade mit rötlichem Sichtbeton ausgeführt. Somit wird die neu errichtete Betonfassade um die Ecke gezogen und schließt pragmatisch an den erhaltenswerten Bestand an. Auch die neuen Öffnungen sind als einfache Rechtecke vorgesehen, die sich in Breite und Höhe am Bestand anlehnen. Als Witterungsschutz des Haupteingangs wird beinahe über die gesamte Breite der Südfassade ein Betonvordach vorgesetzt. Zukünftig sollen Besucher das „Reallabor Zentrum“ von Süden her betreten können, da im Rahmen der Quartiersentwicklung ein Vorplatz entstehen soll. Dementsprechend wird ein Eingangsbereich sowie Fenster im charakteristischen historischen Stil benötigt. Im Rahmen der Dachsanierung ist vorgesehen die Stahl-Glaskonstruktion auf dem Dach rückzubauen und durch eine neue Fachwerkkonstruktion mit einer Eindeckung aus Stehfalzblechen und einem integriertem semitransparenten Photovoltaik-Lichtdach zu ersetzen. Eine Dämmung der Dachfläche ist vorgesehen.

Erfüllungsort

Ort
nicht angegeben
Bundesland
Rheinland-Pfalz
NUTS
DEB32

Verlauf

  1. 06.10.2020 Ausschreibung veröffentlicht
  2. 12.02.2021 Ergebnis veröffentlicht

Häufige Fragen

Wer hat den Auftrag bekommen?

Den Zuschlag hat P.A. Budau GmbH & Co.KG erhalten, Summe 926.534,27 €.

Quellen Bekanntmachung auf TED ↗ Daten: TED – Tenders Electronic Daily, © Europäische Union, Weiterverwendung mit Quellenangabe. Namen und persönliche Kontaktdaten von Ansprechpersonen entfernen wir automatisch. Ist uns etwas entgangen? Fehler melden

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