Rahmenvertrag über einen Forschungsdienstleistungsauftrag Effiziente Hochdurchsatzmessung der elektrophysiologischen Aktivität therapeutisch relevanter Natriumionenkanäle
Auftraggeber: Universitätsklinikum Bonn AöR · Bonn
Universitätsklinikum Bonn AöR hat einen Auftrag für Forschung und Studien in Bonn ausgeschrieben. Die Angebotsfrist endete am 04.04.2026. Bisher kein Ergebnis gefunden.
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Angaben in Kürze
Aus den Feldern, ohne KI- Was
- Forschung und Studien: Rahmenvertrag über einen Forschungsdienstleistungsauftrag Effiziente Hochdurchsatzmessung der elektrophysiologischen Aktivität therapeutisch relevanter Natriumionenkanäle
- Wo
- Bonn, Nordrhein-Westfalen
- Bis wann
- Angebotsfrist 04.04.2026, 08:00 Uhr
- Wer kann anbieten
- Jedes Unternehmen, das die Anforderungen der Vergabeunterlagen erfüllt.
Automatisch aus den Feldern der Bekanntmachung vom 22.03.2026, ohne KI. Die Branche ordnen wir selbst zu. Maßgeblich ist die Bekanntmachung. Original lesen ↗ · Fehler melden
Leistungsumfang
Beschreibung laut BekanntmachungWeltweit sind über 65 Millionen Menschen von Epilepsie betroffen. Etwa 30 % der Patienten, also rund 20 Millionen, haben pharmakoresistente Epilepsie, bei der die Anfälle nicht medikamentös kontrolliert werden können. Diese Form führt zu hoher Sterblichkeit, Morbidität und stark eingeschränkter Lebensqualität sowie erheblichen sozialen und wirtschaftlichen Belastungen. Trotz der Entwicklung zahlreicher neuer Antiepileptika in den letzten 20 Jahren ist der Anteil der pharmakoresistenten Patienten unverändert geblieben. Das liegt vor allem am fehlenden Verständnis der biologischen Mechanismen der Pharmakoresistenz, weshalb noch keine wirksamen Medikamente dagegen existieren. Eine erfolgreiche Therapie könnte vielen Patienten helfen und wäre potenziell das bevorzugte Mittel für alle Epilepsiepatienten. Im Mittelpunkt eines unserer zentralen Forschungsprogramme steht die Suche nach neuen, …
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Weltweit sind über 65 Millionen Menschen von Epilepsie betroffen. Etwa 30 % der Patienten, also rund 20 Millionen, haben pharmakoresistente Epilepsie, bei der die Anfälle nicht medikamentös kontrolliert werden können. Diese Form führt zu hoher Sterblichkeit, Morbidität und stark eingeschränkter Lebensqualität sowie erheblichen sozialen und wirtschaftlichen Belastungen. Trotz der Entwicklung zahlreicher neuer Antiepileptika in den letzten 20 Jahren ist der Anteil der pharmakoresistenten Patienten unverändert geblieben. Das liegt vor allem am fehlenden Verständnis der biologischen Mechanismen der Pharmakoresistenz, weshalb noch keine wirksamen Medikamente dagegen existieren. Eine erfolgreiche Therapie könnte vielen Patienten helfen und wäre potenziell das bevorzugte Mittel für alle Epilepsiepatienten. Im Mittelpunkt eines unserer zentralen Forschungsprogramme steht die Suche nach neuen, wirksamen Substanzen zur Modulation eines spezifischen Ionenkanal-Targets. Diese Proteinklasse ist für eine Vielzahl physiologischer Prozesse von entscheidender Bedeutung, und ihre Fehlfunktion wird mit diversen Krankheitsbildern wie z.B. Epilepsie in Verbindung gebracht. Um neue therapeutische Ansätze zu erschließen, beabsichtigen wir, in Zusammenarbeit mit einem qualifizierten externen Partner, eine umfassende Screening-Kampagne durchzuführen. Das übergeordnete Ziel dieses Projekts ist die Identifizierung und primäre pharmakologische Charakterisierung von niedermolekularen Verbindungen (Small Molecules), die eine gezielte Aktivität an unserem Zielprotein zeigen. Die aus diesem Projekt hervorgehenden, validierten Hits sollen eine solide Grundlage für nachfolgende, interne Programme der medizinischen Chemie und Lead-Optimierung bilden.
Erfüllungsort
- Ort
- nicht angegeben
- Kreis
- Bonn (Sitz des Auftraggebers, kein Ort in der Bekanntmachung)
- Bundesland
- Nordrhein-Westfalen
Verlauf
- 22.03.2026 Ausschreibung veröffentlicht
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