Kommunikationssystem digitaler Assisten im Gesundheitswesen
Auftraggeber: Universitätsklinikum Bonn AöR · Bonn
Universitätsklinikum Bonn AöR hat den Auftrag für Software in Bonn am 02.05.2026 vergeben, Zuschlag an sqior medical GmbH.
sqior medical GmbH München
- Summe
- nicht veröffentlicht
- Angebote
- nicht veröffentlicht
- Zuschlag
- 02.05.2026
Quelle: Bekanntmachung auf oeffentlichevergabe.de (CC0), veröffentlicht am 02.05.2026.
Angaben in Kürze
Aus den Feldern, ohne KI- Was
- Software: Kommunikationssystem digitaler Assisten im Gesundheitswesen
- Wo
- Bonn, Nordrhein-Westfalen
- Wer kann anbieten
- Der Auftraggeber verhandelt direkt mit ausgewählten Unternehmen.
Automatisch aus den Feldern der Bekanntmachung vom 02.05.2026, ohne KI. Die Branche ordnen wir selbst zu. Maßgeblich ist die Bekanntmachung. Original lesen ↗ · Fehler melden
Leistungsumfang
Beschreibung laut BekanntmachungIn den OP-Bereichen des Universitätsklinikums Bonn (UKB) existiert derzeit kein einheitlich festgelegtes Kommunikationssystem. Abstimmungen erfolgen bislang überwiegend persönlich und/oder telefonisch, bei weniger zeitkritischen Prozessen auch per E?Mail. Dies wirkt sich auch auf die OP?Koordination aus, die momentan weder transparent noch elektronisch für alle Beteiligten einsehbar und nachvollziehbar ist. Zur Verbesserung von Kommunikation und Koordination im OP ist die Einführung eines digitalen Assistenten vorgesehen. Dabei handelt es sich um eine umfassende digitale Lösung zur Steuerung und Optimierung perioperativer Prozesse, die sich aus einer Kombination plattformunabhängiger mobiler Anwendungen und serverbasierter Komponenten zusammensetzt. Alle klinikspezifischen Abläufe werden in einem Echtzeit?Patientenpfad erfasst und visualisiert. Auf diese Weise soll ein erheblicher …
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In den OP-Bereichen des Universitätsklinikums Bonn (UKB) existiert derzeit kein einheitlich festgelegtes Kommunikationssystem. Abstimmungen erfolgen bislang überwiegend persönlich und/oder telefonisch, bei weniger zeitkritischen Prozessen auch per E?Mail. Dies wirkt sich auch auf die OP?Koordination aus, die momentan weder transparent noch elektronisch für alle Beteiligten einsehbar und nachvollziehbar ist. Zur Verbesserung von Kommunikation und Koordination im OP ist die Einführung eines digitalen Assistenten vorgesehen. Dabei handelt es sich um eine umfassende digitale Lösung zur Steuerung und Optimierung perioperativer Prozesse, die sich aus einer Kombination plattformunabhängiger mobiler Anwendungen und serverbasierter Komponenten zusammensetzt. Alle klinikspezifischen Abläufe werden in einem Echtzeit?Patientenpfad erfasst und visualisiert. Auf diese Weise soll ein erheblicher Zeitgewinn bei der Koordination erzielt werden, weil telefonische Abstimmungen im OP?Management reduziert und OP?Kapazitäten damit besser genutzt werden können. Nicht im Fokus steht dabei die OP-Planung, die weiterhin ich bewährter Weise im KIS vorgenommen werden soll. Der digitale Assistent soll im Wesentlichen Kommunikation und Aufgaben automatisieren und stellt daher eine auf der bestehenden digitalen Systemlandschaft aufsetzende "Assistenzschicht" dar. Im Vorfeld der Ausschreibung wurde eine EU-weite Markterkundung durchgeführt. Des Weiteren nahmen wir Kontakt zu anderen Universitätskliniken auf und erkundigten uns nach bereits eingesetzten Lösungen in OP-Bereichen. Der Auftrag kann nur von einem bestimmten Wirtschaftsteilnehmer, Fa. Sqior GmbH, ausgeführt werden, da aus technischen Gründen kein Wettbewerb vorhanden ist. Die sqior medical GmbH kann auf erfolgreiche Referenzprojekte in anderen Universitätskliniken verweisen. Im Rahmen einer Markterkundung, die von einem interdisziplinären Team aus Medizinmanagement, OP-Management, Ärztlichen Mitarbeitenden und IT in Zusammenarbeit mit dem Einkauf durchgeführt wurde, wurde das Produkt von sqior medical als das einzige derzeit verfügbare System identifiziert, das das bestehende Defizit im OP-Management schließen und die Anforderungen des UKB abdecken kann. Die von sqior medical angebotene Lösung beinhaltet unter anderem: - Plattformunabhängige Mobile?App für die OP?Prozesssteuerung (iOS, iPadOS und Android). - Web?Applikation für die OP?Prozesssteuerung, nutzbar auf Desktop?Rechnern, Wandkonsolen und Übersicht?Monitoren. - Anpassbare Dashboards, die alle laufenden Prozesse samt Restlaufzeit übersichtlich darstellen. - Automatisierung von Aufgaben durch externe Prozesstrigger, z. B. mobile Patientenmonitore, Beatmungsgeräte und RTLS?Systeme (Real?Time?Location?Systems). - Integrierte Kommunikationswerkzeuge für schnelle Rückfragen und Koordination, darunter Gruppen? und Rollen?Chats. - Umfassende Auswertungstools (Live?Ansicht, Process?Mining), die detaillierte Analysen nach Fachabteilung, Zeitraum, Notfallkategorie oder Position im OP?Programm ermöglichen. - Nahtlose Anbindung an bestehende Krankenhaus?Informationssysteme (KIS) über HL7, FHIR oder REST?APIs. - Unterstützung von BYOD (Bring?Your?Own?Device) unter strikter Beachtung der datenschutzrechtlichen Vorgaben. Darüber hinaus werden folgende spezifische Schnittstellen bereitgestellt: - Patientenmonitor?Integration - Nutzung von Bettplatzinformationen aus HL7, Übernahme von Monitor?Nachrichten als Prozesstrigger. - Beatmungsgeräte?Integration - Erfassung von Statusinformationen der Beatmungsgeräte als Prozesstrigger. - PDMS?Integration - Möglichkeit, Anästhesie?Zeitstempel aus dem PDMS als Prozesstrigger zu verwenden. - Transport?System?Integration - Anbindung von Drittsystemen aus der Patientenlogistik zur Visualisierung laufender und Erzeugung neuer Transportaufträge. - RTLS?Integration - Einbindung von RTLS?Lösungen mit lokalisierbaren Patientenarmbändern als Prozesstrigger. Ein weiterer zentraler Nutzen ist die valide OP?Zeit?Dokumentation ohne zusätzlichen Eingabeaufwand, wodurch die Datenqualität und -aktualität gesteigert und die Akzeptanz bei den Anwendern erhöht wird. Alle genannten Funktionen sind zwingend erforderlich, um die Prozesssteuerung und -optimierung in der OP?Koordination voranzutreiben und die Effizienz der Patientenversorgung nachhaltig zu verbessern. Der Einsatz unsicherer, nicht?zertifizierter Apps für die OP?Kommunikation muss konsequent verhindert werden. Die Voraussetzungen für die geplante Vergabe im Rahmen eines Verhandlungsverfahrens ohne Teilnahmewettbewerb an die sqior medical GmbH sind erfüllt. Das Angebot weist wesentliche technische und funktionale Alleinstellungsmerkmale nach § 14 Abs. 4 Nr. 2 b) VgV auf, die von keinem anderen Anbieter in dieser Form bereitgestellt werden können.
Erfüllungsort
- Ort
- 53127 Bonn
- Kreis
- Bonn
- Bundesland
- Nordrhein-Westfalen
- NUTS
- DEA22
Verlauf
- 02.05.2026 Direktvergabe angekündigt
Häufige Fragen
Wer hat den Auftrag bekommen?
Den Zuschlag hat sqior medical GmbH erhalten.
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