Rahmenvertrag Innovation
Auftraggeber: Deutsche Bundesbank, Zentralbereich Beschaffungen · Frankfurt am Main
Deutsche Bundesbank, Zentralbereich Beschaffungen hat den Auftrag für Beratung in Frankfurt am Main am 01.05.2026 vergeben, Zuschlag an KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft und 10 weitere. Eingegangen: 8–20 Angebote je Los.
KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Berlin
EY Tax GmbH Steuerberatungsgesellschaft Berlin
wonderwerk consulting GmbH Wien
Einzelunternehmen aus Berlin
Accenture GmbH Kronberg im Taunus
Capgemini Deutschland GmbH Köln
Deloitte Consulting GmbH Frankfurt am Main
d-fine GmbH Frankfurt / Main
IBM iX Germany GmbH Berlin
BearingPoint GmbH Frankfurt am Main
Cassini Consulting AG Düsseldorf
- Summe
- nicht veröffentlicht
- Angebote
- 8–20 je Los
- Zuschlag
- 01.05.2026
Quelle: Bekanntmachung auf oeffentlichevergabe.de (CC0), veröffentlicht am 25.06.2026.
Angaben in Kürze
Aus den Feldern, ohne KI- Was
- Beratung: Rahmenvertrag Innovation
- Wo
- Frankfurt am Main, Hessen
- Wer kann anbieten
- Jedes Unternehmen, das die Anforderungen der Vergabeunterlagen erfüllt.
- Laufzeit
- 48 Monate
- Lose
- 6 Lose, einzeln anzubieten laut Bekanntmachung
Automatisch aus den Feldern der Bekanntmachung vom 25.06.2026, ohne KI. Die Branche ordnen wir selbst zu. Maßgeblich ist die Bekanntmachung. Original lesen ↗ · Fehler melden
Leistungsumfang
Beschreibung laut BekanntmachungInnovation ist ein Schlüssel zur Zukunfts- und Wettbewerbsfähigkeit - das gilt nicht nur für Unternehmen, sondern in besonderem Maße auch für die Deutsche Bundesbank. Mit Blick auf die Geschwindigkeit der technologischen Entwicklungen sowie auch der zunehmenden Notwendigkeit effizienter und agiler Prozesse ist die Etablierung eines leistungsfähigen Innovationsmanagements essenziell. Zudem stellt die Digitalisierung öffentliche Institutionen vor große Herausforderungen, bietet aber gleichzeitig enorme Chancen zur Modernisierung und Effizienzsteigerung. Mit diesem Rahmenvertrag soll eine langfristige, strukturierte und bedarfsgerechte Unterstützung sichergestellt werden, welche eine kontinuierliche Innovationsfähigkeit gewährleistet. Dies ermöglicht: - Bessere Akzeptanz und erfolgreiche Einführung von Innovationen in der Organisation. - Erprobung und gezielte Nutzung neuer Technologien …
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Innovation ist ein Schlüssel zur Zukunfts- und Wettbewerbsfähigkeit - das gilt nicht nur für Unternehmen, sondern in besonderem Maße auch für die Deutsche Bundesbank. Mit Blick auf die Geschwindigkeit der technologischen Entwicklungen sowie auch der zunehmenden Notwendigkeit effizienter und agiler Prozesse ist die Etablierung eines leistungsfähigen Innovationsmanagements essenziell. Zudem stellt die Digitalisierung öffentliche Institutionen vor große Herausforderungen, bietet aber gleichzeitig enorme Chancen zur Modernisierung und Effizienzsteigerung. Mit diesem Rahmenvertrag soll eine langfristige, strukturierte und bedarfsgerechte Unterstützung sichergestellt werden, welche eine kontinuierliche Innovationsfähigkeit gewährleistet. Dies ermöglicht: - Bessere Akzeptanz und erfolgreiche Einführung von Innovationen in der Organisation. - Erprobung und gezielte Nutzung neuer Technologien durch Prototyping und Proof of Concepts (PoC). - Effektive Vernetzung und Wissensaustausch innerhalb der Organisation sowie mit externen Partnern. - Nachhaltige Verankerung von Innovationskultur durch Changemanagement und Kommunikation. Die bisherigen Anstrengungen - hierunter große Infrastrukturprojekte wie der Aufbau einer integrierten Daten- und Analyseplattform (IDA) oder auch das Programm "Journey to Cloud" (J2C), mit dem die Bundesbank die technische Infrastruktur und organisatorische Rahmenbedingungen für die Bereitstellung und Nutzung von Cloud-Services schafft - gilt es fortzusetzen und in den Kernleistungen der Deutschen Bundesbank zu intensivieren. Für den Digitalisierungsprozess hat sich die Bank vier Prinzipien zu Eigen gemacht, die Orientierung bei der Transformation geben und eine Grundlage für diesen Rahmenvertrag darstellen: i. Digital-by-default, ii. User-centricity, iii. Co-creation, iv. Once-only . Verstärkt durch Verankerung des Innovationsmanagements in Organisationseinheiten (z. B. dem Team von Teams InnoWerk im Zentralbereich Strategie & Innovation, der Abteilung B 9 Innovation und Evaluation im Zentralbereich Bankenaufsicht) und der Bildung von speziellen Teams wie einem Team zur Unterstützung der Nutzung von künstlicher Intelligenz (z. B. dem Service & Community Center for Artificial Intelligence - SCAI) oder auch dem Kompetenzzentrum Prozesse (KPro), durchdringen Digitalisierung und Innovation die Organisation. Als weitere Säule kann der Ausbau des nationalen und internationalen Innovations-Ökosystems gesehen werden. Dabei sind die Projekte des Eurosystems rund um den digitalen Euro oder auch die Initiative der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) zur Errichtung eines weltweiten Innovationsnetzwerkes (Netzwerk der BIS Innovation Hubs) hervorzuheben. Der Hub für das Eurosystem wird von der Bundesbank in enger Partnerschaft sowie geteilter Verantwortung mit der Banque de France in Frankfurt und Paris betrieben. Darüber hinaus hat sich ein breites Verständnis von Innovation innerhalb der Deutschen Bundesbank durchgesetzt: Dieses ist nicht nur technologieorientiert, sondern bezieht sich auch auf moderne Arbeitsweisen und die sich verändernde Kultur, in der Herausforderungen angegangen und Lösungen entwickelt werden. Die Spannweite der Innovation reicht von kleineren kontinuierlichen, durchaus auch prozessualen Verbesserungen über Exploration von Zukunftstechnologien und deren Auswirkungen auf das Zentralbankwesen bis hin zur Einführung großer Infrastrukturanwendungen oder der gesamtheitlichen Neukonzeption von Serviceangeboten. Neben der bisherigen Auseinandersetzung mit technologiegetriebenen Trends (im Rahmen des Bundesbank Trendradar) soll in Zukunft vermehrt durch Methoden der strategischen Vorausschau (u. a. Szenarioanalysen) eine Beobachtung der Markt- und Umfeld-Entwicklungen erfolgen. Ziel ist es, Innovation und Digitalisierung vollumfänglich und auf die Bedürfnisse einer Zentralbank zugeschnitten zu fördern, um so auch die Gesamtbankstrategie und -transformation umzusetzen.
6 Lose
Erfüllungsort
- Ort
- 60329 Frankfurt am Main
- Kreis
- Frankfurt am Main
- Bundesland
- Hessen
- NUTS
- DE712
Verlauf
- 24.07.2025 Ausschreibung veröffentlicht
- 23.08.2025 Ausschreibung veröffentlicht · Die Angebotsfrist wurde verlängert aufgrund von Bieterfragen.
- 05.09.2025 Ausschreibung veröffentlicht · Die Angebotsfrist wurde verlängert aufgrund von Bieterfragen.
- 25.06.2026 Ergebnis veröffentlicht
Häufige Fragen
Wer hat den Auftrag bekommen?
Den Zuschlag hat KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft und 10 weitere erhalten.
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