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Zuschlag erteilt Offenes Verfahren (EU-weit) · veröffentlicht am 14.01.2025

Rahmenvertrag: Design und Aufbau von Schaltschränken und SPS-Softwareentwicklung für Anlagen am W7-X

Auftraggeber: Max-Planck-Institut für Plasmaphysik TI Greifswald · Greifswald

Max-Planck-Institut für Plasmaphysik TI Greifswald hat den Auftrag für Ingenieur- und Planungsleistungen in Greifswald am 21.03.2025 vergeben, Zuschlag an LEiTEK Informations- und Automatisierungstechnik GmbH und 2 weitere. Rahmenvereinbarung, Höchstwert 300.000 €. Eingegangen: 4 Angebote.

Höchstwert
300.000 € Obergrenze der Rahmenvereinbarung für alle Abrufe, nicht die Summe der Aufträge und nicht der Anteil einer Firma.
Angebote
4
Zuschlag
21.03.2025

Quelle: Bekanntmachung auf oeffentlichevergabe.de (CC0), veröffentlicht am 19.04.2025.

Angaben in Kürze

Aus den Feldern, ohne KI
Was
Ingenieur- und Planungsleistungen: Rahmenvertrag: Design und Aufbau von Schaltschränken und SPS-Softwareentwicklung für Anlagen am W7-X
Wo
Greifswald, Landkreis Vorpommern-Greifswald, Mecklenburg-Vorpommern
Wer kann anbieten
Jedes Unternehmen, das die Anforderungen der Vergabeunterlagen erfüllt.
Laufzeit
01.03.2025 bis 31.12.2026, bis zu 1 Verlängerung

Automatisch aus den Feldern der Bekanntmachung vom 19.04.2025, ohne KI. Die Branche ordnen wir selbst zu. Maßgeblich ist die Bekanntmachung. Original lesen ↗ · Fehler melden

Leistungsumfang

Beschreibung laut Bekanntmachung

Das Max Planck Institut für Plasmaphysik befindet sich Greifswald und es befasst sich mit der Untersuchung der Tauglichkeit des Stellarators für ein zukünftiges Kraftwerk auf der Basis der Kernfusion. Der supraleitende Stellarator WENDELSTEIN 7-X (W7-X) kann Plasmaentladungen mit bis zu 30 Minuten Länge bei voller Heizleistung erzeugen. Kurze Pulse mit variabler Länge, stationäre Langzeitentladungen und wahlweise Sequenzen von kurzen Phasen in einer Entladung werden durch das Steuerungssystem unterstützt. Das Steuerungs- und Datenerfassungssystem von W7-X ist ein hierarchisch gegliedertes System mit einer Zentralen Steuerung an der Spitze der Hierarchie und einer Vielzahl von Komponenten/ Anlagen. Diese Anlagen sind technische Systeme für die Vorbereitung und Durchführung des Betriebs des W7-X oder Diagnostiken für die Erfassung von physikalischen und technischen Zustandsgrößen des …

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Das Max Planck Institut für Plasmaphysik befindet sich Greifswald und es befasst sich mit der Untersuchung der Tauglichkeit des Stellarators für ein zukünftiges Kraftwerk auf der Basis der Kernfusion. Der supraleitende Stellarator WENDELSTEIN 7-X (W7-X) kann Plasmaentladungen mit bis zu 30 Minuten Länge bei voller Heizleistung erzeugen. Kurze Pulse mit variabler Länge, stationäre Langzeitentladungen und wahlweise Sequenzen von kurzen Phasen in einer Entladung werden durch das Steuerungssystem unterstützt. Das Steuerungs- und Datenerfassungssystem von W7-X ist ein hierarchisch gegliedertes System mit einer Zentralen Steuerung an der Spitze der Hierarchie und einer Vielzahl von Komponenten/ Anlagen. Diese Anlagen sind technische Systeme für die Vorbereitung und Durchführung des Betriebs des W7-X oder Diagnostiken für die Erfassung von physikalischen und technischen Zustandsgrößen des Plasmas und des Experimentaufbaus. Jede technische und diagnostische Anlage einschließlich der Datenerfassung besitzt sein eigenes Steuerungssystem, welches eine autonome Betriebsweise für den Zusammenbau und für Tests ermöglicht. Während der Experimentphasen werden die Aktivitäten dieser Systeme durch ein Zentrales Steuerungssystem koordiniert und die Maschine arbeitet weitestgehend mit vordefinierten Experimentprogrammen. W7-X wird durch das Betriebsmanagement, das auf der Verwendung von Speicherprogrammierbaren Steuerungen (SPS) basiert, auf die Experimentphase vorbereitet und überwacht. Ein Sicherheitssystem, das unabhängig vom Betriebsmanagement arbeitet, besteht aus lokalen Einheiten, die für die Sicherheit der Anlage zuständig sind, und einer zentralen Einheit, die die Sicherheit der gesamten Maschine gewährleistet. Das Sicherheitssystem liefert Freigabesignale und steuert den Zugang des Personals zur Maschine. Das Sicherheitssystem der Zentralen Steuerung basiert auf eine redundant aufgebaute Sicherheits-SPS S7-400FH der Fa. Siemens. Eine Sicherheitsanalyse ist die Grundlage für die Entwicklung des Sicherheitssystems. Die Sicherheitssysteme von lokalen Anlagen verwenden entweder einfache Verschaltungen von Sicherheitsrelais oder auch programmierbare Sicherheitssteuerungen der Fa. Pilz (PNOZ multi) oder Siemens Sicherheits-SPSen. In Übereinstimmung mit den Anforderungen für die anstehende W7-X Betriebsphase OP2 sind eine Vielzahl an neuen Steuerungs- und Datenerfassungskomponenten zu planen, aufzubauen und in Betrieb zu nehmen oder an bereits vorhandenen Anlagenalgen sind Modifikationen und Erweiterungen durchzuführen.

Erfüllungsort

Ort
17491 Greifswald
NUTS
DE80N

Verlauf

  1. 14.01.2025 Ausschreibung veröffentlicht
  2. 19.04.2025 Ergebnis veröffentlicht

Häufige Fragen

Wer hat den Auftrag bekommen?

Den Zuschlag hat LEiTEK Informations- und Automatisierungstechnik GmbH und 2 weitere erhalten. Die Rahmenvereinbarung nennt einen Höchstwert von 300.000 €; das ist eine Obergrenze, nicht die Summe der Aufträge.

Quellen Bekanntmachung auf oeffentlichevergabe.de ↗ Daten: Bekanntmachungsservice, Lizenz CC0. Namen und persönliche Kontaktdaten von Ansprechpersonen entfernen wir automatisch. Ist uns etwas entgangen? Fehler melden

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