Projektträgerschaft „Rückbaubegleitende Forschung“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF).
Auftraggeber: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) · Bonn
Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat den Auftrag für Forschung und Studien in Bonn am 07.11.2016 vergeben, Zuschlag an Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit (GRS) gGmbH.
Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit (GRS) gGmbH Köln
- Summe
- nicht veröffentlicht
- Angebote
- nicht veröffentlicht
- Zuschlag
- 07.11.2016
Quelle: Bekanntmachung auf TED (© Europäische Union), veröffentlicht am 23.11.2016.
Angaben in Kürze
Aus den Feldern, ohne KI- Was
- Forschung und Studien: Projektträgerschaft „Rückbaubegleitende Forschung“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF).
- Wo
- Bonn, Nordrhein-Westfalen
- Wer kann anbieten
- Jedes Unternehmen, das die Anforderungen der Vergabeunterlagen erfüllt.
Automatisch aus den Feldern der Bekanntmachung vom 23.11.2016, ohne KI. Die Branche ordnen wir selbst zu. Maßgeblich ist die Bekanntmachung. Original lesen ↗ · Fehler melden
Leistungsumfang
Beschreibung laut BekanntmachungIm Rahmen von Forschungs- und Entwicklungsvorhaben der Bundesregierung zur friedlichen Nutzung der Kernenergie wurden in früheren Jahren eine Reihe von Forschungsreaktoren, Pilot- und Versuchsanlagen errichtet und betrieben. Aufgrund bestehender Vereinbarungen und gesellschaftsrechtlicher Verpflichtungen bei den Forschungszentren der Helmholtz-Gemeinschaft (HGF-Zentren) ist die Bundesregierung –nach Beendigung dieser Programme – im Rahmen der gesetzlichen Regelungen gehalten, für eine umweltverträgliche Stilllegung und Entsorgung der Anlagen in ihrem Verantwortungsbereich zu sorgen. Zur Durchführung der Stilllegungs- und Entsorgungsaufgaben nach dem Stand von Wissenschaft und Technik werden die betroffenen Einrichtungen durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) als Auftraggeber (AG) institutionell gefördert. Begleitend werden im Hinblick auf die Entwicklung neuer …
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Im Rahmen von Forschungs- und Entwicklungsvorhaben der Bundesregierung zur friedlichen Nutzung der Kernenergie wurden in früheren Jahren eine Reihe von Forschungsreaktoren, Pilot- und Versuchsanlagen errichtet und betrieben. Aufgrund bestehender Vereinbarungen und gesellschaftsrechtlicher Verpflichtungen bei den Forschungszentren der Helmholtz-Gemeinschaft (HGF-Zentren) ist die Bundesregierung –nach Beendigung dieser Programme – im Rahmen der gesetzlichen Regelungen gehalten, für eine umweltverträgliche Stilllegung und Entsorgung der Anlagen in ihrem Verantwortungsbereich zu sorgen. Zur Durchführung der Stilllegungs- und Entsorgungsaufgaben nach dem Stand von Wissenschaft und Technik werden die betroffenen Einrichtungen durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) als Auftraggeber (AG) institutionell gefördert. Begleitend werden im Hinblick auf die Entwicklung neuer Rückbautechnologien Forschungsvorhaben zur Stilllegung finanziert. Zur zielgerechten und effizienten Umsetzung der Förderung von Forschungsvorhaben im Themenfeld „Begleitende Forschungsvorhaben bei Stilllegung und Rückbau kerntechnischer Versuchsanlagen“ beabsichtigt das BMBF einen Projektträger (PT) zu beauftragten, der das BMBF bei der fachlichen und administrativen Planung, Durchführung und Kontrolle der Aufgaben unterstützt. Die PT-Tätigkeit ist im Rahmen der beauftragten Aktivitäten an die Richtlinien und Weisungen des BMBF gebunden. Die Projektträgerschaft beinhaltet die Vorbereitung, die fachliche und administrative Abwicklung in allen Phasen der Förderung (von der Beratung der Interessenten und Antragsteller über die Prüfung der Anträge einschließlich der Begutachtung, die Betreuung während der Laufzeit bis hin zur Verwendungsnachweisprüfung, die Dokumentation von Vorhaben des BMBF sowie die Unterstützung der strategischen Weiterentwicklung der Förderschwerpunkte im Fördergebiet „Begleitende Forschungsvorhaben bei Stilllegung und Rückbau kerntechnischer Versuchsanlagen“ . Im Bereich der rückbaubegleitenden Forschung geht es um die Entwicklung von Konzepten und Technologien für die Behandlung und den Rückbau unterschiedlichster nuklearer Anlagen und Systeme. Thematisch werden im Wesentlichen die nachstehenden Förderschwerpunkte umfasst: – Schneidtechnologien – Dekontaminationsverfahren – Fernhantierungstechniken– Verfahren zur Standortsanierung – Verfahren zur Minimierung, Charakterisierung, Behandlung und Konditionierung von nuklearen Abfällen Die wichtigsten Förderziele dabei sind: – Entwicklung innovativer Technologien und Verfahren zur Erhöhung von Effizienz und Verlässlichkeit im Rückbau kerntechnische Anlagen – Beschleunigung und Kostenminderung – Reduzierung radioaktiver Abfälle und Erhöhung der Recyclingquote – Minimierung radiologischer Expositionen für die am Rückbau beteiligten Personen – Aufbau,Weiterentwicklung und Erhalt der wissenschaftlich-technischen Kompetenz einschließlich Nachwuchsförderung.
Erfüllungsort
- Ort
- Bonn
- Kreis
- Bonn
- Bundesland
- Nordrhein-Westfalen
Verlauf
- 23.11.2016 Ergebnis veröffentlicht
Häufige Fragen
Wer hat den Auftrag bekommen?
Den Zuschlag hat Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit (GRS) gGmbH erhalten.
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