Potential zur Steigerung der Nachhaltigkeit im Betonbrückenbau
Auftraggeber: Bundesanstalt für Straßen- und Verkehrswesen · Bergisch Gladbach
Bundesanstalt für Straßen- und Verkehrswesen hat den Auftrag für Forschung und Studien in Bergisch Gladbach am 23.10.2025 vergeben, Zuschlag an Bietergemeinschaft Forschungs- und Entwicklungszentrum Fachhochschule Kiel GmbH, Ingenieurbüro Grassl GmbH Ingenieurbüro Schiessl Gehlen Sodeikat GmbH. Eingegangen: 5 Angebote.
Originaltitel FE 15.0730/2025/RRB - Potential zur Steigerung der Nachhaltigkeit im Betonbrückenbau
Bietergemeinschaft Forschungs- und Entwicklungszentrum Fachhochschule Kiel GmbH, Ingenieurbüro Grassl GmbH Ingenieurbüro Schiessl Gehlen Sodeikat GmbH München
- Summe
- nicht plausibel
- Angebote
- 5
- Zuschlag
- 23.10.2025
Quelle: Bekanntmachung auf oeffentlichevergabe.de (CC0), veröffentlicht am 07.11.2025.
Angaben in Kürze
Aus den Feldern, ohne KI- Was
- Forschung und Studien: Potential zur Steigerung der Nachhaltigkeit im Betonbrückenbau
- Wo
- Bergisch Gladbach, Rheinisch-Bergischer Kreis, Nordrhein-Westfalen
- Wer kann anbieten
- Jedes Unternehmen, das die Anforderungen der Vergabeunterlagen erfüllt.
Automatisch aus den Feldern der Bekanntmachung vom 07.11.2025, ohne KI. Die Branche ordnen wir selbst zu. Maßgeblich ist die Bekanntmachung. Original lesen ↗ · Fehler melden
Leistungsumfang
Beschreibung laut BekanntmachungNachhaltiges Denken und Handeln ist in den letzten Jahren deutlich in den Vordergrund der öffentlichen Wahrnehmung gerückt. Der Klimawandel zeigt, dass nachhaltige Lösungen nicht nur unerlässlich sind, sondern auch schnell gefunden werden müssen. Das Gesamtsystem Ingenieur- und Straßenbau muss hierfür in allen Teilbereichen hinsichtlich der maßgeblichen Nachhaltigkeitskriterien (ökologische, ökonomische und soziale Aspekte) gesteigert werden. Auf politischer Ebene wurden umfassende Ziele und Kriterien definiert, um eine nachhaltige Entwicklung zu unterstützen. Die von den Vereinten Nationen verabschiedete Agenda 2030 legt 17 globale Nachhaltigkeitsziele fest, die ökonomische, ökologische und soziale Entwicklungsaspekte berücksichtigen. Mit der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie werden die Ziele der Agenda für eine nachhaltige Entwicklung in eine nationale Strategie überführt. Im …
Ganze Beschreibung lesen
Nachhaltiges Denken und Handeln ist in den letzten Jahren deutlich in den Vordergrund der öffentlichen Wahrnehmung gerückt. Der Klimawandel zeigt, dass nachhaltige Lösungen nicht nur unerlässlich sind, sondern auch schnell gefunden werden müssen. Das Gesamtsystem Ingenieur- und Straßenbau muss hierfür in allen Teilbereichen hinsichtlich der maßgeblichen Nachhaltigkeitskriterien (ökologische, ökonomische und soziale Aspekte) gesteigert werden. Auf politischer Ebene wurden umfassende Ziele und Kriterien definiert, um eine nachhaltige Entwicklung zu unterstützen. Die von den Vereinten Nationen verabschiedete Agenda 2030 legt 17 globale Nachhaltigkeitsziele fest, die ökonomische, ökologische und soziale Entwicklungsaspekte berücksichtigen. Mit der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie werden die Ziele der Agenda für eine nachhaltige Entwicklung in eine nationale Strategie überführt. Im Bundesfernstraßenbereich beträgt - bezogen auf Fläche der Brücken - der Anteil von Brücken aus Beton/Stahlbeton 17,2 % und der Anteil von Brücken aus Spannbeton 68,6%. Die Herstellung des Baustoffs Zement setzt große Mengen an CO2 frei. Es gilt die Attraktivität des im Brückenbau überaus bewährten Baustoffs Beton auch unter der weiter zunehmenden Bedeutung der Nachhaltigkeit sicher zu stellen. Ziel des Forschungsvorhabens ist es, Betonbrücken hinsichtlich des Beton-/Zementverbrauchs zu optimieren und den CO2-Verbrauch zu minimieren. Dabei sollen die heutigen Anforderungen an Robustheit nicht abgemindert werden. Ausgehend von Referenzbauwerken, die auf der Grundlage des geltenden Regelwerks des Brückenbaus geplant und konstruiert werden, ist die Verringerung des CO2-Verbrauchs aufzuzeigen. Der Nutzen des Forschungsvorhabens liegt im Erkenntnisgewinn über Möglichkeiten zur Reduzierung des CO2 - Verbrauchs beim Betonbrückenbau und zur Steigerung der Nachhaltigkeit mit Fokus auf die Ökologie. Die Erkenntnisse können in Pilotprojekten in der Brückenbaupraxis erprobt werden und nach Bewährung in das Regelwerk für den Brückenbau einfließen.
Erfüllungsort
- Ort
- 51427 Bergisch Gladbach
- Bundesland
- Nordrhein-Westfalen
- NUTS
- DEA2B
Verlauf
- 23.05.2025 Ausschreibung veröffentlicht
- 07.11.2025 Ergebnis veröffentlicht
Häufige Fragen
Wer hat den Auftrag bekommen?
Den Zuschlag hat Bietergemeinschaft Forschungs- und Entwicklungszentrum Fachhochschule Kiel GmbH, Ingenieurbüro Grassl GmbH Ingenieurbüro Schiessl Gehlen Sodeikat GmbH erhalten.
Ähnliche offene Ausschreibungen
Weitere Zuschläge dieses Auftraggebers
- Technische Unterstützung zur Wahrnehmung der Aufgaben in der Sub-Working Group DATEX II und METR des CEF-Projektes NAPCORE-XZuschlag 20.02.2026 an Albrecht Consult GmbH · 2 Angebote
- „Evaluation des Sechsten Gesetzes zur Änderung des Straßenverkehrsgesetzes und weiterer straßenverkehrsrechtlicher Vorschriften – Tetrahydrocannabinol (THC)-Grenzwert“Zuschlag 19.12.2025 an Institut für empirische Soziologie an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (IfeS) · 2 Angebote
- Entwicklung und Validierung einer GPS basierten-Methode zur teilautomatisierten Erfassung des verkehrsträgerübergreifenden MobilitätsverhaltensZuschlag 16.12.2025 an Point 8 GmbH · 11 Angebote
- Untersuchung der Auswirkung von temperaturabsenkenden Technologien bei Asphalt auf den SchichtenverbundZuschlag 15.12.2025 an Ruhr-Universität Bochum · 3 Angebote
- FE 02.0491/2015/IRB "Ermittlung der Parameter eines spektralen Emissionsmodells für BUB und RLS-19"Zuschlag 15.12.2025 an LÄRMKONTOR GmbH · 4 Angebote
- „Einfluss der temperaturabsenkenden Additive auf das Performanceverhalten von Asphalt“Zuschlag 09.12.2025 an Bergische Universität Wuppertal · 5 Angebote