Zum Inhalt springen
Zuschlag erteilt Offenes Verfahren (EU-weit) · veröffentlicht am 22.08.2025

Untersuchung der Auswirkung von temperaturabsenkenden Technologien bei Asphalt auf den Schichtenverbund

Auftraggeber: Bundesanstalt für Straßen- und Verkehrswesen · Bergisch Gladbach

Bundesanstalt für Straßen- und Verkehrswesen hat den Auftrag für Forschung und Studien in Bergisch Gladbach am 15.12.2025 vergeben, Zuschlag an Ruhr-Universität Bochum. Eingegangen: 3 Angebote.

Originaltitel FE 07.0331/2025/AGB - Untersuchung der Auswirkung von temperaturabsenkenden Technologien bei Asphalt auf den Schichtenverbund

Zuschlag an

Ruhr-Universität Bochum Bochum

Summe
nicht plausibel
Angebote
3
Zuschlag
15.12.2025

Quelle: Bekanntmachung auf oeffentlichevergabe.de (CC0), veröffentlicht am 20.12.2025.

Angaben in Kürze

Aus den Feldern, ohne KI
Was
Forschung und Studien: Untersuchung der Auswirkung von temperaturabsenkenden Technologien bei Asphalt auf den Schichtenverbund
Wo
Bergisch Gladbach, Rheinisch-Bergischer Kreis, Nordrhein-Westfalen
Wer kann anbieten
Jedes Unternehmen, das die Anforderungen der Vergabeunterlagen erfüllt.

Automatisch aus den Feldern der Bekanntmachung vom 20.12.2025, ohne KI. Die Branche ordnen wir selbst zu. Maßgeblich ist die Bekanntmachung. Original lesen ↗ · Fehler melden

Leistungsumfang

Beschreibung laut Bekanntmachung

Aus Arbeitsschutzgründen soll Asphaltmischgut zukünftig nur noch temperaturabgesenkt produziert und eingebaut werden. Anhand von Arbeitsplatzmessungen konnte gezeigt werden, dass durch die Absenkung der Einbautemperaturen um 20 bis 30 °C die Emissionen deutlich reduziert werden. Aufgrund der starken Abhängigkeit der Asphalteigenschaften von der Einbautemperatur wurden verschiedene Verfahren zur Absenkung der Einbautemperaturen erprobt. Dazu gehören zum einen der Einsatz viskositätsverändernder organischer Zusätze, zum anderen der Einsatz oberflächenaktiver Zusätze und der Einsatz von Technologien zur Vergrößerung des Bindemittelvolumens (Schaumbitumentechnologie, Zeolithe) bei Herstellung von Asphaltmischgut. Unabhängig von dem Ausführungsrisiko ist bisher noch unklar, wie sich die Veränderungen auf die Materialeigenschaften auswirken. Es ist denkbar, dass niedrigere Einbautemperaturen …

Ganze Beschreibung lesen

Aus Arbeitsschutzgründen soll Asphaltmischgut zukünftig nur noch temperaturabgesenkt produziert und eingebaut werden. Anhand von Arbeitsplatzmessungen konnte gezeigt werden, dass durch die Absenkung der Einbautemperaturen um 20 bis 30 °C die Emissionen deutlich reduziert werden. Aufgrund der starken Abhängigkeit der Asphalteigenschaften von der Einbautemperatur wurden verschiedene Verfahren zur Absenkung der Einbautemperaturen erprobt. Dazu gehören zum einen der Einsatz viskositätsverändernder organischer Zusätze, zum anderen der Einsatz oberflächenaktiver Zusätze und der Einsatz von Technologien zur Vergrößerung des Bindemittelvolumens (Schaumbitumentechnologie, Zeolithe) bei Herstellung von Asphaltmischgut. Unabhängig von dem Ausführungsrisiko ist bisher noch unklar, wie sich die Veränderungen auf die Materialeigenschaften auswirken. Es ist denkbar, dass niedrigere Einbautemperaturen den Schichtenverbund schwächen und folglich die erwartete Nutzungsdauer der Verkehrsbefestigung nicht erreicht wird. Mangelhafter Schichtenverbund führt zu vorzeitigen Verformungen und strukturellen Schädigungen der Verkehrsbefestigung. Im Rahmen des Forschungsvorhabens sollen die Auswirkungen des Einsatzes von temperaturabgesenkten Asphalten auf den Schichtenverbund systematisch untersucht werden. Ziel des Forschungsvorhabens ist es, mit einer ausgereiften Untersuchungsmethodik im Labor mögliche Einflussfaktoren von temperaturabgesenkten Asphalten und deren Technologien auf den Schichtenverbund zu analysieren. Aus den Ergebnissen sollen Empfehlungen für das Regelwerk in Deutschland abgeleitet werden, damit dauerhafte Verkehrsbefestigungen aus temperaturabgesenkten Asphalten hergestellt werden können und ein anforderungsgerechter Schichtenverbund gewährleistet ist.

Erfüllungsort

Ort
51427 Bergisch Gladbach
NUTS
DEA2B

Verlauf

  1. 22.08.2025 Ausschreibung veröffentlicht
  2. 20.12.2025 Ergebnis veröffentlicht

Häufige Fragen

Wer hat den Auftrag bekommen?

Den Zuschlag hat Ruhr-Universität Bochum erhalten.

Quellen Bekanntmachung auf oeffentlichevergabe.de ↗ Daten: Bekanntmachungsservice, Lizenz CC0. Namen und persönliche Kontaktdaten von Ansprechpersonen entfernen wir automatisch. Ist uns etwas entgangen? Fehler melden

Ähnliche offene Ausschreibungen

Endet bald Entwicklung und Optimierung von statistischen Verfahren zur Qualitätssi-cherung in der Zustandserfassung und -bewertung (ZEB) im Teilprojekt (TP) 3 Substanzmerkmale (Oberfläche)
Bundesanstalt für Straßen- und Verkehrswesen, Referat Z2
03.11.2026 morgen
nicht angegeben Wert, geschätzt
Rheinisch-Bergischer Kreis Nordrhein-Westfalen
Endet bald Praxisgerechte Qualitätssicherung und Integration heterogener Verkehrsdaten für den Einsatz in regionalen Verkehrsrechnerzentralen
Bundesanstalt für Straßen- und Verkehrswesen, Referat Z2
03.11.2026 morgen
nicht angegeben Wert, geschätzt
Rheinisch-Bergischer Kreis Nordrhein-Westfalen
Offen Dekarbonisierte Wertschöpfungsketten
Zukunft - Umwelt - Gesellschaft gGmbH
10.11.2026 noch 8 Tage
nicht angegeben Wert, geschätzt
Bonn Nordrhein-Westfalen

Weitere Zuschläge dieses Auftraggebers

Von hier aus weiter