Zum Inhalt springen
Zuschlag erteilt Offenes Verfahren (EU-weit) · veröffentlicht am 23.05.2025

Optimierung der Vor- und Hauptverdichtung von Temperaturabgesenkten Asphalten

Auftraggeber: Bundesanstalt für Straßen- und Verkehrswesen · Bergisch Gladbach

Bundesanstalt für Straßen- und Verkehrswesen hat den Auftrag für Forschung und Studien in Bergisch Gladbach am 03.11.2025 vergeben, Zuschlag an Universität Siegen. Eingegangen: 4 Angebote.

Originaltitel FE 07.0328/2024/CGB - Optimierung der Vor- und Hauptverdichtung von Temperaturabgesenkten Asphalten

Zuschlag an

Universität Siegen Siegen

Summe
nicht plausibel
Angebote
4
Zuschlag
03.11.2025

Quelle: Bekanntmachung auf oeffentlichevergabe.de (CC0), veröffentlicht am 06.11.2025.

Angaben in Kürze

Aus den Feldern, ohne KI
Was
Forschung und Studien: Optimierung der Vor- und Hauptverdichtung von Temperaturabgesenkten Asphalten
Wo
Bergisch Gladbach, Rheinisch-Bergischer Kreis, Nordrhein-Westfalen
Wer kann anbieten
Jedes Unternehmen, das die Anforderungen der Vergabeunterlagen erfüllt.

Automatisch aus den Feldern der Bekanntmachung vom 06.11.2025, ohne KI. Die Branche ordnen wir selbst zu. Maßgeblich ist die Bekanntmachung. Original lesen ↗ · Fehler melden

Leistungsumfang

Beschreibung laut Bekanntmachung

Mit dem neuen Arbeitsplatzgrenzwert für Dämpfe und Aerosole bei der Heißverarbeitung von Bitumen, werden künftig im Straßenbau überwiegend Niedrigtemperaturasphalte zum Einsatz kommen müssen. Durch die Verwendung von Niedrigtemperaturasphalten wird aber auch das für das Erreichen des geforderten Verdichtungsgrades zur Verfügung stehende Zeitfester bei der Verdichtung zum Teil erheblich verkürzt werden. Dies macht den Einsatz von Hochverdichtungsbohlen (HVB) an Asphaltstraßenfertigern beim Asphalteinbau erforderlich. Auf dem Markt befinden sich aktuell drei unterschiedliche Systeme von Hochverdichtungsbohlen: − Sekundärverdichter-Leiste hinter dem Glättblech mit Druck beaufschlagt und Vibrationswelle (Hersteller A) − Pressleisten hinter dem Glättblech mit hochfrequenten Druckimpulsen beaufschlagt (Hersteller B) − Doppelstampfer vor dem Glättblech zu besseren Vorverdichtung vor der Bohle …

Ganze Beschreibung lesen

Mit dem neuen Arbeitsplatzgrenzwert für Dämpfe und Aerosole bei der Heißverarbeitung von Bitumen, werden künftig im Straßenbau überwiegend Niedrigtemperaturasphalte zum Einsatz kommen müssen. Durch die Verwendung von Niedrigtemperaturasphalten wird aber auch das für das Erreichen des geforderten Verdichtungsgrades zur Verfügung stehende Zeitfester bei der Verdichtung zum Teil erheblich verkürzt werden. Dies macht den Einsatz von Hochverdichtungsbohlen (HVB) an Asphaltstraßenfertigern beim Asphalteinbau erforderlich. Auf dem Markt befinden sich aktuell drei unterschiedliche Systeme von Hochverdichtungsbohlen: − Sekundärverdichter-Leiste hinter dem Glättblech mit Druck beaufschlagt und Vibrationswelle (Hersteller A) − Pressleisten hinter dem Glättblech mit hochfrequenten Druckimpulsen beaufschlagt (Hersteller B) − Doppelstampfer vor dem Glättblech zu besseren Vorverdichtung vor der Bohle (Hersteller C) Ziel dieses Forschungsprojektes ist es, für die am Markt etablierten Systeme von Hochverdichtungsbohlen zu untersuchen, welche Auswirkungen die Nutzung dieser Systeme auf relevante Materialeigenschaften des Asphaltes hat. Dabei geht es sowohl um deren Auswirkungen auf volumetrische Kenngrößen (Bindemittel-, Hohlraum- und Dichteverteilungen in den Asphaltschichten) wie auch auf Performance-basierte Materialeigenschaften (temperaturabhängige Steifigkeitsmodule, Ermüdungsverhalten, Verformungsverhalten) sowie Auswirkungen auf den Schichtenverbund. Bei den Untersuchungen soll nicht nur die Verdichtung durch Hochverdichtungsbohlen adressiert werden, sondern auch deren Auswirkungen auf die anschließende Endverdichtung durch Walzen. Um den Anforderungen an den ab 2027 verbindlich einzuhaltenden Arbeitsplatzgrenzwert für Bitumenemissionen bei der Heißverarbeitung gerecht werden zu können und gleichzeitig weiterhin qualitativ hochwertige, dauerhafte Asphaltbefestigungen herzustellen, sind dringend Erkenntnisse zur Festlegung der verfahrenstechnisch möglichen Absenkung der Temperatur der einzubauenden Asphaltmischgüter bei der Verwendung von Hochverdichtungsbohlen erforderlich. Mit diesem Forschungsprojekt soll ein wesentlicher Beitrag zur Förderung des Wirtschaftlichkeits- und Umweltaspektes im Rahmen des Asphaltstraßenbaus geleistet werden.

Erfüllungsort

Ort
51427 Bergisch Gladbach
NUTS
DEA2B

Verlauf

  1. 23.05.2025 Ausschreibung veröffentlicht
  2. 06.11.2025 Ergebnis veröffentlicht

Häufige Fragen

Wer hat den Auftrag bekommen?

Den Zuschlag hat Universität Siegen erhalten.

Quellen Bekanntmachung auf oeffentlichevergabe.de ↗ Daten: Bekanntmachungsservice, Lizenz CC0. Namen und persönliche Kontaktdaten von Ansprechpersonen entfernen wir automatisch. Ist uns etwas entgangen? Fehler melden

Ähnliche offene Ausschreibungen

Endet bald Modell zur Schätzung von Gütertransportkosten
Bundesamt für Logistik und Mobilität
02.11.2026 morgen
nicht angegeben Wert, geschätzt
Köln Nordrhein-Westfalen
Endet bald Praxisgerechte Qualitätssicherung und Integration heterogener Verkehrsdaten für den Einsatz in regionalen Verkehrsrechnerzentralen
Bundesanstalt für Straßen- und Verkehrswesen, Referat Z2
03.11.2026 noch 2 Tage
nicht angegeben Wert, geschätzt
Rheinisch-Bergischer Kreis Nordrhein-Westfalen
Endet bald Entwicklung und Optimierung von statistischen Verfahren zur Qualitätssi-cherung in der Zustandserfassung und -bewertung (ZEB) im Teilprojekt (TP) 3 Substanzmerkmale (Oberfläche)
Bundesanstalt für Straßen- und Verkehrswesen, Referat Z2
03.11.2026 noch 2 Tage
nicht angegeben Wert, geschätzt
Rheinisch-Bergischer Kreis Nordrhein-Westfalen

Weitere Zuschläge dieses Auftraggebers

Von hier aus weiter