Forschungsprojekt „Risikoeinschätzung zur Ansteckungsgefahr mit COVID-19 im Schienenpersonen- sowie im Straßenpersonennah- und -fernverkehr“
Auftraggeber: Eisenbahn-Bundesamt – Zentrale Vergabestelle · Bonn
Eisenbahn-Bundesamt – Zentrale Vergabestelle hat den Auftrag für Forschung und Studien in Bonn am 22.09.2020 vergeben, Zuschlag an Fraunhofer-Gesellschaft. Zuschlagssumme nach den Angaben der Bekanntmachung: 601.469,96 €. Eingegangen: 3 Angebote.
Fraunhofer-Gesellschaft München
- Summe
- 601.469,96 €
- Angebote
- 3
- Zuschlag
- 22.09.2020
Quelle: Bekanntmachung auf TED (© Europäische Union), veröffentlicht am 24.12.2020.
Angaben in Kürze
Aus den Feldern, ohne KI- Was
- Forschung und Studien: Forschungsprojekt „Risikoeinschätzung zur Ansteckungsgefahr mit COVID-19 im Schienenpersonen- sowie im Straßenpersonennah- und -fernverkehr“
- Wo
- Bonn, Nordrhein-Westfalen
- Wer kann anbieten
- Jedes Unternehmen, das die Anforderungen der Vergabeunterlagen erfüllt.
Automatisch aus den Feldern der Bekanntmachung vom 24.12.2020, ohne KI. Die Branche ordnen wir selbst zu. Maßgeblich ist die Bekanntmachung. Original lesen ↗ · Fehler melden
Leistungsumfang
Beschreibung laut BekanntmachungFür die Aufrechterhaltung der Mobilität der Bevölkerung ist der ÖPNV in Deutschland von wesentlicher Bedeutung. Außerhalb des aktuellen Krisenfalls nutzen täglich mehr als 30 Millionen Fahrgäste den öffentliche Nah- und Fernverkehr; dienstlich wie privat. Infolge der COVID-19-Pandemie wurden die ÖPNV-Angebote allerdings in Reaktion auf die stark gesunkenen Fahrgastzahlen durch Taktausdünnung, allgemeine Reduzierung des Angebots und Verkürzung der Zuglängen deutlich reduziert. Als Voraussetzung für eine kontrollierte Lockerung der Pandemiemaßnahmen unter Wahrung niedriger Ansteckungszahlen besteht für den öffentlichen Schienen- und Straßenpersonenverkehr dringender Erkenntnisbedarf hinsichtlich der Ausbreitungspfade und geeigneter Schutzmaßnahmen für die Fahrgäste. Die Ergebnisse müssen so schnell wie möglich verfügbar und umsetzbar sein, damit sie noch in der gegenwärtigen …
Ganze Beschreibung lesen
Für die Aufrechterhaltung der Mobilität der Bevölkerung ist der ÖPNV in Deutschland von wesentlicher Bedeutung. Außerhalb des aktuellen Krisenfalls nutzen täglich mehr als 30 Millionen Fahrgäste den öffentliche Nah- und Fernverkehr; dienstlich wie privat. Infolge der COVID-19-Pandemie wurden die ÖPNV-Angebote allerdings in Reaktion auf die stark gesunkenen Fahrgastzahlen durch Taktausdünnung, allgemeine Reduzierung des Angebots und Verkürzung der Zuglängen deutlich reduziert. Als Voraussetzung für eine kontrollierte Lockerung der Pandemiemaßnahmen unter Wahrung niedriger Ansteckungszahlen besteht für den öffentlichen Schienen- und Straßenpersonenverkehr dringender Erkenntnisbedarf hinsichtlich der Ausbreitungspfade und geeigneter Schutzmaßnahmen für die Fahrgäste. Die Ergebnisse müssen so schnell wie möglich verfügbar und umsetzbar sein, damit sie noch in der gegenwärtigen Pandemiesituation als Entscheidungsgrundlage herangezogen werden können. Mit Lockerung der staatlich verordneten COVID-19-Maßnahmen steigt auch der Bedarf an klaren und strukturierten Verhaltensmaßgaben und Vorgaben im Schienen- und Straßenverkehr/ÖPV. Diese sind für die Aufrechterhaltung einer nachhaltigen und flächendeckenden Mobilität auch erforderlich, um das Vertrauen der Fahrgäste in die hygienische Sicherheit des Verkehrsmittels Bahn und Bus zu stärken und einen Umstieg auf den Individualverkehr zu vermeiden. Um diesen Bedarf in adäquater Weise decken zu können, werden sowohl Studien und Einschätzungen zur Ausbreitung von Viren bzw. Mikroorganismen als auch eine umfangreiche und valide Risikobewertung im öffentlichen Personenverkehr (ÖPV) benötigt. Darüber hinaus gilt es, die besonders sensiblen Bereiche und Betriebsabläufe zu identifizieren und zu benennen, zielführende und wirksame Schutzmaßnahmen zu entwickeln, betriebliche, technische und organisatorische Abläufe/Verfahren zu optimieren und darauf aufbauende Handlungsempfehlungen, Hygienekonzepte und Leitfäden zügig zu erarbeiten. Das zu erreichende Ziel ist die Aufrechterhaltung und Durchführung eines sicheren und zuverlässigen Bahn- und Busverkehrs, auch in akut auftretenden Ausnahmesituationen wie der aktuellen COVID-19- Pandemie.
Erfüllungsort
- Ort
- nicht angegeben
- Kreis
- Bonn
- Bundesland
- Nordrhein-Westfalen
- NUTS
- DEA22
Verlauf
- 05.08.2020 Ausschreibung veröffentlicht
- 24.12.2020 Ergebnis veröffentlicht
Häufige Fragen
Wer hat den Auftrag bekommen?
Den Zuschlag hat Fraunhofer-Gesellschaft erhalten, Summe 601.469,96 €.
Ähnliche offene Ausschreibungen
Weitere Zuschläge: Forschung und Studien in Nordrhein-Westfalen
- QCMobility SchieneDeutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR) · Zuschlag 26.05.2025 an d-fine GmbH · 2 Angebote
- QCMobility MaritimDeutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR) · Zuschlag 14.04.2025 an BearingPoint GmbH · 6 Angebote
- Forschungsprojekt - DZSF - Sicherheitsargumentation mittels erklärbarer KI für das automatisierte Fahren im BahnbetriebEisenbahn-Bundesamt · Zuschlag 21.12.2023 an PECS-WORK GmbH · 12 Angebote
- Forschungsprojekt - DZSF - Technische Machbarkeitsstudie zur Rissdetektion an Eisenbahn-Spannbetonschwellen mit Methoden der zerstörungsfreien PrüfungEisenbahn-Bundesamt · Zuschlag 30.11.2023 an Siemens Mobility GmbH · 2–5 Angebote je Los
- Lern- und Arbeitsort Häuslichkeit in der PflegeBundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) · Zuschlag 23.04.2023 an IGES Institut GmbH
- Sprachvoraussetzungen entlang der verschiedenen Qualifikationsniveaus in der PflegeBundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) · Zuschlag 31.01.2023 an Universitätsklinikum Schleswig-Holstein