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Zuschlag erteilt Offenes Verfahren (EU-weit) · veröffentlicht am 08.08.2025

Erhöhung der Nachhaltigkeit von Tunnelinnenschalen durch korrosionsbeständige Betonstähle oder Beschichtungen

Auftraggeber: Bundesanstalt für Straßen- und Verkehrswesen · Bergisch Gladbach

Bundesanstalt für Straßen- und Verkehrswesen hat den Auftrag für Forschung und Studien in Bergisch Gladbach am 17.11.2025 vergeben, Zuschlag an HafenCity Universität Hamburg. Eingegangen: 3 Angebote.

Zuschlag an

HafenCity Universität Hamburg Hamburg

Summe
nicht plausibel
Angebote
3
Zuschlag
17.11.2025

Quelle: Bekanntmachung auf oeffentlichevergabe.de (CC0), veröffentlicht am 22.11.2025.

Angaben in Kürze

Aus den Feldern, ohne KI
Was
Forschung und Studien: Erhöhung der Nachhaltigkeit von Tunnelinnenschalen durch korrosionsbeständige Betonstähle oder Beschichtungen
Wo
Bergisch Gladbach, Rheinisch-Bergischer Kreis, Nordrhein-Westfalen
Wer kann anbieten
Jedes Unternehmen, das die Anforderungen der Vergabeunterlagen erfüllt.

Automatisch aus den Feldern der Bekanntmachung vom 22.11.2025, ohne KI. Die Branche ordnen wir selbst zu. Maßgeblich ist die Bekanntmachung. Original lesen ↗ · Fehler melden

Leistungsumfang

Beschreibung laut Bekanntmachung

Tunnelbauwerke im Bundesfernstraßennetz bestehen überwiegend aus Stahl- und Spannbetonkonstruktionen, bei denen chloridinduzierte Bewehrungskorrosion ein großes Problem darstellt. Planungs- und Baukosten dominieren derzeit die Entscheidungsfindung bei der konstruktiven Durchbildung der Tunnelbauwerke, während Aspekte der Dauerhaftigkeit und die damit verbundenen Lebenszykluskosten oft vernachlässigt werden. Schäden durch chloridinduzierte Korrosion machen einen erheblichen Anteil des Gesamtschadensvolumens aus und führen zu hohen Instandhaltungskosten, Verkehrsbehinderungen sowie verkürzten Nutzungsdauern. Dies hat wirtschaftliche und ökologische Folgen, die eine nachhaltige und dauerhafte Bauweise dringend erforderlich machen. Das Ziel des Forschungsprojekts ist die Entwicklung und Bewertung von Strategien zur Verbesserung der Dauerhaftigkeit von Tunnelbauwerken im Hinblick auf …

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Tunnelbauwerke im Bundesfernstraßennetz bestehen überwiegend aus Stahl- und Spannbetonkonstruktionen, bei denen chloridinduzierte Bewehrungskorrosion ein großes Problem darstellt. Planungs- und Baukosten dominieren derzeit die Entscheidungsfindung bei der konstruktiven Durchbildung der Tunnelbauwerke, während Aspekte der Dauerhaftigkeit und die damit verbundenen Lebenszykluskosten oft vernachlässigt werden. Schäden durch chloridinduzierte Korrosion machen einen erheblichen Anteil des Gesamtschadensvolumens aus und führen zu hohen Instandhaltungskosten, Verkehrsbehinderungen sowie verkürzten Nutzungsdauern. Dies hat wirtschaftliche und ökologische Folgen, die eine nachhaltige und dauerhafte Bauweise dringend erforderlich machen. Das Ziel des Forschungsprojekts ist die Entwicklung und Bewertung von Strategien zur Verbesserung der Dauerhaftigkeit von Tunnelbauwerken im Hinblick auf chloridinduzierte Korrosion. Zwei zentrale Ansätze stehen hierbei im Fokus: • Verwendung von korrosionsbeständiger Bewehrung, um die Beständigkeit der Tunnelinnenschalen gegen Chlorideinwirkung zu erhöhen und die strukturelle Integrität der Bauwerke langfristig zu sichern. • Einsatz innovativer Beschichtungssysteme, die das Eindringen von chloridhaltigem Wasser verhindern und die Lebensdauer der Bauwerke unter realen Umweltbedingungen erhöhen. Dabei wird ein Lebenszyklusansatz verfolgt, der die Planungs-, Herstellungs- und Nutzungskosten berücksichtigt und die Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit der Maßnahmen bewertet. Das Projekt soll belastbare Erkenntnisse zur Reduzierung von Instandhaltungskosten und zur Vergrößerung der Instandhaltungsintervalle liefern. Es soll zur Lebensdauerverlängerung von Tunnelbauwerken beitragen und Umweltauswirkungen durch weniger häufige Instandsetzungsmaßnahmen minimieren. Darüber hinaus soll die wirtschaftliche Effizienz und langfristige Nachhaltigkeit der nationalen Infrastruktur und entwickelte praxisnahe Lösungen sowie konkrete Handlungsempfehlungen für zukünftige Bauprojekte unterstützt werden. Die Anpassung relevanter Regelwerke wird ebenfalls angestrebt. Die Ergebnisse von BASt-Heft B173 sind zu beachten. Das Forschungsprojekt leistet einen entscheidenden Beitrag zur Optimierung von Tunnelbauwerken, indem es: • die Instandhaltungskosten und -intervalle verbessert, • die Lebensdauer der Bauwerke verlängert, • die Umweltbelastungen durch seltene notwendige Maßnahmen minimiert, • die Grundlage für die Einführung eines Lebenszyklusansatzes schafft, bei dem Planung, Bau, Betrieb und Erhaltung effizienter gestaltet werden, • konkrete Handlungsempfehlungen und Lösungen für zukünftige Bauprojekte liefert, • und die Anpassung von Regelwerken für dauerhaftere Bauweisen vorbereitet. Diese Maßnahmen tragen zur langfristigen wirtschaftlichen Effizienz und ökologischen Nachhaltigkeit der nationalen Infrastruktur bei.

Erfüllungsort

Ort
51427 Bergisch Gladbach
NUTS
DEA2B

Verlauf

  1. 08.08.2025 Ausschreibung veröffentlicht
  2. 22.11.2025 Ergebnis veröffentlicht

Häufige Fragen

Wer hat den Auftrag bekommen?

Den Zuschlag hat HafenCity Universität Hamburg erhalten.

Quellen Bekanntmachung auf oeffentlichevergabe.de ↗ Daten: Bekanntmachungsservice, Lizenz CC0. Namen und persönliche Kontaktdaten von Ansprechpersonen entfernen wir automatisch. Ist uns etwas entgangen? Fehler melden

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