DZSF: Analysen zu schnellen wasserhaltigen Massenbewegungen: Bundesweite Untersuchungen zur Exposition des deutschen Schienennetzes und Modellierungen der räumlichen Ausbreitung
Auftraggeber: Eisenbahn-Bundesamt · Bonn
Eisenbahn-Bundesamt hat den Auftrag für Umweltdienste in Bonn am 18.09.2020 vergeben, Zuschlag an geo7 AG. Zuschlagssumme nach den Angaben der Bekanntmachung: 244.500 €. Eingegangen: 4 Angebote.
geo7 AG Bern
- Summe
- 244.500 €
- Angebote
- 4
- Zuschlag
- 18.09.2020
Quelle: Bekanntmachung auf TED (© Europäische Union), veröffentlicht am 21.10.2020.
Angaben in Kürze
Aus den Feldern, ohne KI- Was
- Umweltdienste: DZSF: Analysen zu schnellen wasserhaltigen Massenbewegungen: Bundesweite Untersuchungen zur Exposition des deutschen Schienennetzes und Modellierungen der räumlichen Ausbreitung
- Wo
- Bonn, Nordrhein-Westfalen
- Wer kann anbieten
- Jedes Unternehmen, das die Anforderungen der Vergabeunterlagen erfüllt.
- Laufzeit
- 24 Monate
Automatisch aus den Feldern der Bekanntmachung vom 21.10.2020, ohne KI. Die Branche ordnen wir selbst zu. Maßgeblich ist die Bekanntmachung. Original lesen ↗ · Fehler melden
Leistungsumfang
Beschreibung laut BekanntmachungGravitative Massenbewegungen sind eine bedeutende Gefahrenquelle für die Sicherheit im Schienenverkehr. Kenntnisse hierzu ermöglichen es, das Schienennetz gegenüber diesen resilient er gestalten zu können. Dies ist vor allem vor dem Hintergrund des Klimawandels und einer damit einhergehenden zunehmenden Häufigkeit von Starkregenereignissen, welche als entscheidende Initialereignisse von gravitativen Massenbewegungen angesehen werden können, von großer Bedeutung. Vor allem schnelle, wasserhaltige Massenbewegungen stellen eine reale Gefahr für den Bahnbetrieb dar. So zeigen unterschiedliche Beispiele wie der Erdrutsch am Kyllburg-Tunnel 2018 oder die Zugentgleisung bei St. Goar 2011 wie stark sich diese Schadensereignisse auf den Bahnverkehr auswirken können. Dieses Forschungsvorhaben stellt ein Folgeprojekt eines 2016 durchgeführten Projektes „Erstellung einer Ingenieur geologischen …
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Gravitative Massenbewegungen sind eine bedeutende Gefahrenquelle für die Sicherheit im Schienenverkehr. Kenntnisse hierzu ermöglichen es, das Schienennetz gegenüber diesen resilient er gestalten zu können. Dies ist vor allem vor dem Hintergrund des Klimawandels und einer damit einhergehenden zunehmenden Häufigkeit von Starkregenereignissen, welche als entscheidende Initialereignisse von gravitativen Massenbewegungen angesehen werden können, von großer Bedeutung. Vor allem schnelle, wasserhaltige Massenbewegungen stellen eine reale Gefahr für den Bahnbetrieb dar. So zeigen unterschiedliche Beispiele wie der Erdrutsch am Kyllburg-Tunnel 2018 oder die Zugentgleisung bei St. Goar 2011 wie stark sich diese Schadensereignisse auf den Bahnverkehr auswirken können. Dieses Forschungsvorhaben stellt ein Folgeprojekt eines 2016 durchgeführten Projektes „Erstellung einer Ingenieur geologischen Gefahrenhinweiskarte zu Masseschwerebewegungen entlang des deutschen Schienennetzes“ dar in dem eine allgemeine Gefahrenhinweiskarte generiert wurde. Dieses Forschungsvorhaben soll nun durch einen prozessspezifischen höher aufgelösten Ansatz die Möglichkeiten der Risikobewertung erhöhen. Zudem sollen innerhalb des Projektes erstmals mögliche Ausbreitungsgebiete entlang des deutschen Schienennetzes modelliert werden, sodass detaillierte Gefahrenabschätzung ermöglicht werden. Die Bewertung der Exposition des Schienennetzes gegenüber gravitativer Massenbewegungen dient der Erfüllung rechtlicher Aufgaben des EBAs im Hinblick auf die Betrachtung klimawandelbedingter Gefährdungen im Rahmen von Planfeststellungsverfahren und sicherheitsrelevanter Fragestellungen für den Bahnbetrieb. Darüber hinaus bilden die Ergebnisse dieser Untersuchung die Grundlage für die Überprüfung von Maßnahmen zum Schutz vor Massenbewegungen (wie Hangsicherungsmaßnahmen) entlang der Schiene. Die neuen Erkenntnisse aus diesem Projekt dienen dem effektiven und effizienten Schutz der Schiene vor Naturgefahren und können mittelfristig damit auch zur Minderung von Hangrutschungen bei zukünftigen Starkregenereignissen führen.
Erfüllungsort
- Ort
- nicht angegeben
- Kreis
- Bonn
- Bundesland
- Nordrhein-Westfalen
- NUTS
- DEA22
Verlauf
- 25.05.2020 Ausschreibung veröffentlicht
- 21.10.2020 Ergebnis veröffentlicht
Häufige Fragen
Wer hat den Auftrag bekommen?
Den Zuschlag hat geo7 AG erhalten, Summe 244.500 €.
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