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Zuschlag erteilt Offenes Verfahren (EU-weit) · veröffentlicht am 25.05.2020

DZSF: Analysen zu schnellen wasserhaltigen Massenbewegungen: Bundesweite Untersuchungen zur Exposition des deutschen Schienennetzes und Modellierungen der räumlichen Ausbreitung

Auftraggeber: Eisenbahn-Bundesamt · Bonn

Eisenbahn-Bundesamt hat den Auftrag für Umweltdienste in Bonn am 18.09.2020 vergeben, Zuschlag an geo7 AG. Zuschlagssumme nach den Angaben der Bekanntmachung: 244.500 €. Eingegangen: 4 Angebote.

Zuschlag an

geo7 AG Bern

Summe
244.500 €
Angebote
4
Zuschlag
18.09.2020

Quelle: Bekanntmachung auf TED (© Europäische Union), veröffentlicht am 21.10.2020.

Angaben in Kürze

Aus den Feldern, ohne KI
Was
Umweltdienste: DZSF: Analysen zu schnellen wasserhaltigen Massenbewegungen: Bundesweite Untersuchungen zur Exposition des deutschen Schienennetzes und Modellierungen der räumlichen Ausbreitung
Wo
Bonn, Nordrhein-Westfalen
Wer kann anbieten
Jedes Unternehmen, das die Anforderungen der Vergabeunterlagen erfüllt.
Laufzeit
24 Monate

Automatisch aus den Feldern der Bekanntmachung vom 21.10.2020, ohne KI. Die Branche ordnen wir selbst zu. Maßgeblich ist die Bekanntmachung. Original lesen ↗ · Fehler melden

Leistungsumfang

Beschreibung laut Bekanntmachung

Gravitative Massenbewegungen sind eine bedeutende Gefahrenquelle für die Sicherheit im Schienenverkehr. Kenntnisse hierzu ermöglichen es, das Schienennetz gegenüber diesen resilient er gestalten zu können. Dies ist vor allem vor dem Hintergrund des Klimawandels und einer damit einhergehenden zunehmenden Häufigkeit von Starkregenereignissen, welche als entscheidende Initialereignisse von gravitativen Massenbewegungen angesehen werden können, von großer Bedeutung. Vor allem schnelle, wasserhaltige Massenbewegungen stellen eine reale Gefahr für den Bahnbetrieb dar. So zeigen unterschiedliche Beispiele wie der Erdrutsch am Kyllburg-Tunnel 2018 oder die Zugentgleisung bei St. Goar 2011 wie stark sich diese Schadensereignisse auf den Bahnverkehr auswirken können. Dieses Forschungsvorhaben stellt ein Folgeprojekt eines 2016 durchgeführten Projektes „Erstellung einer Ingenieur geologischen …

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Gravitative Massenbewegungen sind eine bedeutende Gefahrenquelle für die Sicherheit im Schienenverkehr. Kenntnisse hierzu ermöglichen es, das Schienennetz gegenüber diesen resilient er gestalten zu können. Dies ist vor allem vor dem Hintergrund des Klimawandels und einer damit einhergehenden zunehmenden Häufigkeit von Starkregenereignissen, welche als entscheidende Initialereignisse von gravitativen Massenbewegungen angesehen werden können, von großer Bedeutung. Vor allem schnelle, wasserhaltige Massenbewegungen stellen eine reale Gefahr für den Bahnbetrieb dar. So zeigen unterschiedliche Beispiele wie der Erdrutsch am Kyllburg-Tunnel 2018 oder die Zugentgleisung bei St. Goar 2011 wie stark sich diese Schadensereignisse auf den Bahnverkehr auswirken können. Dieses Forschungsvorhaben stellt ein Folgeprojekt eines 2016 durchgeführten Projektes „Erstellung einer Ingenieur geologischen Gefahrenhinweiskarte zu Masseschwerebewegungen entlang des deutschen Schienennetzes“ dar in dem eine allgemeine Gefahrenhinweiskarte generiert wurde. Dieses Forschungsvorhaben soll nun durch einen prozessspezifischen höher aufgelösten Ansatz die Möglichkeiten der Risikobewertung erhöhen. Zudem sollen innerhalb des Projektes erstmals mögliche Ausbreitungsgebiete entlang des deutschen Schienennetzes modelliert werden, sodass detaillierte Gefahrenabschätzung ermöglicht werden. Die Bewertung der Exposition des Schienennetzes gegenüber gravitativer Massenbewegungen dient der Erfüllung rechtlicher Aufgaben des EBAs im Hinblick auf die Betrachtung klimawandelbedingter Gefährdungen im Rahmen von Planfeststellungsverfahren und sicherheitsrelevanter Fragestellungen für den Bahnbetrieb. Darüber hinaus bilden die Ergebnisse dieser Untersuchung die Grundlage für die Überprüfung von Maßnahmen zum Schutz vor Massenbewegungen (wie Hangsicherungsmaßnahmen) entlang der Schiene. Die neuen Erkenntnisse aus diesem Projekt dienen dem effektiven und effizienten Schutz der Schiene vor Naturgefahren und können mittelfristig damit auch zur Minderung von Hangrutschungen bei zukünftigen Starkregenereignissen führen.

Erfüllungsort

Ort
nicht angegeben
Kreis
Bonn
NUTS
DEA22

Verlauf

  1. 25.05.2020 Ausschreibung veröffentlicht
  2. 21.10.2020 Ergebnis veröffentlicht

Häufige Fragen

Wer hat den Auftrag bekommen?

Den Zuschlag hat geo7 AG erhalten, Summe 244.500 €.

Quellen Bekanntmachung auf TED ↗ Daten: TED – Tenders Electronic Daily, © Europäische Union, Weiterverwendung mit Quellenangabe. Namen und persönliche Kontaktdaten von Ansprechpersonen entfernen wir automatisch. Ist uns etwas entgangen? Fehler melden

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