Checklisten als Grundlage für die Arbeit mit artspezifischen Daten im Naturschutz
Auftraggeber: Bundesamt für Naturschutz · Bonn
Bundesamt für Naturschutz hat einen Auftrag für Dienstleistungen in Bonn ausgeschrieben. Die Angebotsfrist endete am 27.11.2025. Bisher kein Ergebnis gefunden.
Wir haben bisher kein Ergebnis zu diesem Verfahren gefunden. Auskunft gibt die Vergabestelle.
Wer folgt, bekommt morgens eine E-Mail, sobald ein Ergebnis oder eine Änderung veröffentlicht ist.
Angaben in Kürze
Aus den Feldern, ohne KI- Was
- Checklisten als Grundlage für die Arbeit mit artspezifischen Daten im Naturschutz
- Wo
- Bonn, Nordrhein-Westfalen
- Bis wann
- Angebotsfrist 27.11.2025, 12:00 Uhr
- Wer kann anbieten
- Jedes Unternehmen, das die Anforderungen der Vergabeunterlagen erfüllt.
- Laufzeit
- 28 Monate
Automatisch aus den Feldern der Bekanntmachung vom 28.10.2025, ohne KI. Maßgeblich ist die Bekanntmachung. Original lesen ↗ · Fehler melden
Leistungsumfang
Beschreibung laut BekanntmachungDer Gefährdungsstatus der in Deutschland etablierten Taxa wird in wissenschaftlichen Fach-gutachten der Roten Listen für Tiere, Pflanzen und Pilze etwa alle zehn Jahre aktualisiert und veröffentlicht. Um fundierte Aussagen zu den Trends im Rahmen der Gefährdungsanalyse treffen zu können, ist ein Abgleich mit historischen Daten, Auffassungen und taxonomischen Betrachtungen inklusive taxonomischer Berichtigungen unerlässlich. Die technische Grundlage für die Erarbeitung der taxonomischen Beziehungen der Taxa der Roten Listen des Zyklus 2020 ff. bildet das im Auftrag des BfN entwickelte IT-Tool „Checklis-ten-System" (CL-System). Das CL-System erlaubt die Aktualisierung taxonomischer Checklis-ten (CL) und einen Vergleich von CL unterschiedlicher Taxonomie. Dabei können die Bezüge zwischen verschiedenen taxonomischen Referenzlisten erstellt, gepflegt und dokumentiert werden. Diese bisher …
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Der Gefährdungsstatus der in Deutschland etablierten Taxa wird in wissenschaftlichen Fach-gutachten der Roten Listen für Tiere, Pflanzen und Pilze etwa alle zehn Jahre aktualisiert und veröffentlicht. Um fundierte Aussagen zu den Trends im Rahmen der Gefährdungsanalyse treffen zu können, ist ein Abgleich mit historischen Daten, Auffassungen und taxonomischen Betrachtungen inklusive taxonomischer Berichtigungen unerlässlich. Die technische Grundlage für die Erarbeitung der taxonomischen Beziehungen der Taxa der Roten Listen des Zyklus 2020 ff. bildet das im Auftrag des BfN entwickelte IT-Tool „Checklis-ten-System" (CL-System). Das CL-System erlaubt die Aktualisierung taxonomischer Checklis-ten (CL) und einen Vergleich von CL unterschiedlicher Taxonomie. Dabei können die Bezüge zwischen verschiedenen taxonomischen Referenzlisten erstellt, gepflegt und dokumentiert werden. Diese bisher sehr aufwändigen Arbeiten unterstützt das System maßgeblich durch entsprechende Automatismen. Inzwischen bietet das CL-System des BfN bereits CL für fast alle relevanten Artengruppen sowie ein Tool zur Pflege und zum Abgleich der den Daten zugrunde liegenden Taxonomien an. Das CL-System wird derzeit ausschließlich für die Erstellung der CL der Roten Listen genutzt. Verschiedene Stakeholder (BfN, weitere Bundesbehörden, Länderbehörden, Externe wie Wissenschaft/Fachgesellschaften) pflegen taxonomische Referenzlisten zu artenspezifischen Biodiversitätsdaten u.a. für Berichtspflichten, wobei sich die verwendeten Referenzlisten je nach Urheber auf verschiedene Taxonomien beziehen können. Ein Zusammenführen dieser Daten ist ohne weiteres nicht möglich. Bei der Nutzung des CL-Systems über den Anwendungsfall der Roten Listen hinaus ergeben sich für den Bund und andere Anwender deutlich verbesserte Möglichkeiten, Daten zusam-menzuführen. Das CL-System des BfN bietet bereits verschiedene Werkzeuge für die Pflege von taxonomischen Referenzlisten und für den Abgleich verschiedener Taxonomien an. Das Vorhaben zielt darauf ab, Nutzer*innen die Möglichkeit zu bieten, eigene CL abzuleiten und zu pflegen. Dabei sollen Aktualisierungen der Stammliste auf die Kindlisten übertragen werden können. Darüber hinaus sollen vollständige Listen über die Public API abgefragt werden können. Für „Kartierlisten“ sollen weitere Anforderungen wie zusätzliche Felder erfüllt werden, sodass diese künftig ins CL-System importiert und gepflegt werden können. Die Optimierung der Performanz bildet die Grundlage für alle zuvor genannten Aspekte, sowie die Bearbeitung großer Listen und ist ein entscheidender Faktor für einen produktiven Arbeitsfluss. Die weiteren Einzelheiten ergeben sich aus der Leistungsbeschreibung, die Bestandteil der Vergabeunterlagen ist.
Erfüllungsort
- Ort
- nicht angegeben
- Kreis
- Bonn
- Bundesland
- Nordrhein-Westfalen
- NUTS
- DEA22
Verlauf
- 28.10.2025 Ausschreibung veröffentlicht
Zuschläge dieses Auftraggebers
- Konzeptentwicklung zur Umsetzung des Europäischen Bestäubermonitorings (EUPoMS) in DeutschlandZuschlag 30.01.2026 an Universität Osnabrück · 1 Angebot