Zukunft Bau - Klimarisikopass für Gebäude
Auftraggeber: Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung · Bonn
Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung hat einen Auftrag für Forschung und Studien in Bonn ausgeschrieben. Die Angebotsfrist endete am 03.07.2024. Bisher kein Ergebnis gefunden.
Wir haben bisher kein Ergebnis zu diesem Verfahren gefunden. Bei nationalen Verfahren wird es oft gar nicht oder ohne Bezug zur Ausschreibung veröffentlicht. Auskunft gibt die Vergabestelle.
Wer folgt, bekommt morgens eine E-Mail, sobald ein Ergebnis oder eine Änderung veröffentlicht ist.
Angaben in Kürze
Aus den Feldern, ohne KI- Was
- Forschung und Studien: Zukunft Bau - Klimarisikopass für Gebäude
- Wo
- Bonn, Nordrhein-Westfalen
- Bis wann
- Angebotsfrist 03.07.2024, 10:00 Uhr
- Wer kann anbieten
- Jedes Unternehmen, das die Anforderungen der Vergabeunterlagen erfüllt.
Automatisch aus den Feldern der Bekanntmachung vom 27.05.2024, ohne KI. Die Branche ordnen wir selbst zu. Maßgeblich ist die Bekanntmachung. Original lesen ↗ · Fehler melden
Leistungsumfang
Beschreibung laut BekanntmachungAufgrund stetig zunehmender chronischer und akuter Extremwetterereignisse mit erheblichen Schäden für Gebäude und menschliche Gesundheit wird die Einführung eines „Klimarisikopasses“ im Gebäudebereich diskutiert, mit dem Ziel Risiken zu identifizieren und Vulnerabilität zu senken. Bevor die Einführung eines sogenannten „Klimarisikopass“ für Gebäude und Liegenschaft verbindlich eingefordert wird, ist es notwendig, eine einheitliche Methode inkl. Verfahrens- und Bewertungsregeln zu entwickeln. Diese Aufgabe ist mit Stakeholdern unterschiedlicher Art abzustimmen und baut auf der sektoralen Übersetzung der bestehenden DIN EN ISO 14091:2021-07 „Anpassung an den Klimawandel - Vulnerabilität, Auswirkungen und Risikobewertung“ für Gebäude und Liegenschaften auf. Im Bericht zur Deutschen Anpassungsstrategie (DAS) wird herausgestellt, dass Klimarisiken in die bautechnische und funktionale …
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Aufgrund stetig zunehmender chronischer und akuter Extremwetterereignisse mit erheblichen Schäden für Gebäude und menschliche Gesundheit wird die Einführung eines „Klimarisikopasses“ im Gebäudebereich diskutiert, mit dem Ziel Risiken zu identifizieren und Vulnerabilität zu senken. Bevor die Einführung eines sogenannten „Klimarisikopass“ für Gebäude und Liegenschaft verbindlich eingefordert wird, ist es notwendig, eine einheitliche Methode inkl. Verfahrens- und Bewertungsregeln zu entwickeln. Diese Aufgabe ist mit Stakeholdern unterschiedlicher Art abzustimmen und baut auf der sektoralen Übersetzung der bestehenden DIN EN ISO 14091:2021-07 „Anpassung an den Klimawandel - Vulnerabilität, Auswirkungen und Risikobewertung“ für Gebäude und Liegenschaften auf. Im Bericht zur Deutschen Anpassungsstrategie (DAS) wird herausgestellt, dass Klimarisiken in die bautechnische und funktionale Gestaltung oder Nachrüstung von Wohngebäuden einbezogen werden müssen. Die Bundesregierung beabsichtigt mit dem Bundes-Klimaanpassungsgesetz, eine Vorreiterrolle zu übernehmen, indem sie bundeseigene Gebäude klimaangepasster gestaltet (siehe Bundes-Klimaanpassungsgesetz, tritt in Kraft am 1. Juli 2024). Das Verfahren der Klimavulnerabilitäts- und Risikobewertung (CVRA) explizit für Gebäude ist auf globaler, europäischer oder nationaler Ebene noch nicht geregelt. Eine allgemeine Regelung besteht insb. in Form der DIN EN ISO 14091:2021-07. Gleichzeitig fordern Verordnungen, wie die EU-Taxonomie, aber auch Zertifizierungssysteme und nationale Gütesiegel und staatliche Förderprogramme CVRAs für Gebäude bzw. Immobilien. Stand heute wurden und werden Methoden entwickelt, meist durch privatwirtschaftliche Akteure, die jedoch keinen ganzheitlichen und transparenten Ansatz anbieten. Daher besteht ein dringender Bedarf, Gebäudeplanern und politischen Entscheidungsträgern eine benutzerfreundliche Methodik zur Verfügung zu stellen, um die Anfälligkeit und das Risiko von Gebäuden gegenüber Klimaauswirkungen frühzeitig zu bewerten. Ein sogenannter „Klimarisikopass“ für Immobilien könnte als mögliches Nachweisinstrument der Klimarisikoanalyse gelten. Projektziele sind: 1. Stakeholderabstimmung und Sektorale Übersetzung (Gebäude und Liegenschaft) der bestehenden DIN EN ISO 14091:2021-07 „Anpassung an den Klimawandel - Vulnerabilität, Auswirkungen und Risikobewertung“. 2. Entwicklung eines Prototyps „Klimarisikopass“ für Gebäude und Liegenschaften auf Basis von 1). 3. Handlungsempfehlungen an die Politik zu Umsetzung und Einführung, sowie Formulierung des weiteren Forschungsbedarfes.
Erfüllungsort
- Ort
- nicht angegeben
- Kreis
- Bonn (Sitz des Auftraggebers, kein Ort in der Bekanntmachung)
- Bundesland
- Nordrhein-Westfalen
Verlauf
- 27.05.2024 Ausschreibung veröffentlicht
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