Zukunft Bau - Digitaler Gebäuderessourcenpass - Teilprojekt Materialfußabdruck und Definition ressourcenleichtes Gebäude
Auftraggeber: Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung · Bonn
Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung hat einen Auftrag für Forschung und Studien in Bonn ausgeschrieben. Die Angebotsfrist endete am 25.09.2024. Bisher kein Ergebnis gefunden.
Wir haben bisher kein Ergebnis zu diesem Verfahren gefunden. Bei nationalen Verfahren wird es oft gar nicht oder ohne Bezug zur Ausschreibung veröffentlicht. Auskunft gibt die Vergabestelle.
Wer folgt, bekommt morgens eine E-Mail, sobald ein Ergebnis oder eine Änderung veröffentlicht ist.
Angaben in Kürze
Aus den Feldern, ohne KI- Was
- Forschung und Studien: Zukunft Bau - Digitaler Gebäuderessourcenpass - Teilprojekt Materialfußabdruck und Definition ressourcenleichtes Gebäude
- Wo
- Bonn, Nordrhein-Westfalen
- Bis wann
- Angebotsfrist 25.09.2024, 10:00 Uhr
- Wer kann anbieten
- Jedes Unternehmen, das die Anforderungen der Vergabeunterlagen erfüllt.
Automatisch aus den Feldern der Bekanntmachung vom 20.08.2024, ohne KI. Die Branche ordnen wir selbst zu. Maßgeblich ist die Bekanntmachung. Original lesen ↗ · Fehler melden
Leistungsumfang
Beschreibung laut BekanntmachungDas Ziel der Schonung der begrenzt verfügbaren natürlichen Ressourcen erfordert neben der Einführung von Indikatoren, um Verbräuche und Stoffströme zu erfassen, auch die Festlegung von entsprechenden Referenz- bzw. Grenzwerten. Im Forschungsprojekt "Anwendbarkeit von Indikatoren für den Kumulierten Rohstoffaufwand im BNB und QNG" wurde eine Wirkungsabschätzungsmethode in Form eines Produkt-Materialfußabdrucks (PMF) entwickelt. Der PMF bestimmt die lebenszyklusweiten Aufwendungen an Primärmaterial und Rohstoffen pro definierter Funktioneller Einheit (FE) auf Basis der in DIN EN ISO 14044 beschriebenen Anforderungen. In der anschließenden zweiten Studienphase des Forschungsprojektes erfolgte der Transfer auf die Gebäudeebene. Hierzu wurden Methoden untersucht und Stellvertretermodelle (Gebäudetypen) erarbeitet, um einen Bewertungskatalog für den gebäudespezifischen „Rohstoffaufwand“ zu …
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Das Ziel der Schonung der begrenzt verfügbaren natürlichen Ressourcen erfordert neben der Einführung von Indikatoren, um Verbräuche und Stoffströme zu erfassen, auch die Festlegung von entsprechenden Referenz- bzw. Grenzwerten. Im Forschungsprojekt "Anwendbarkeit von Indikatoren für den Kumulierten Rohstoffaufwand im BNB und QNG" wurde eine Wirkungsabschätzungsmethode in Form eines Produkt-Materialfußabdrucks (PMF) entwickelt. Der PMF bestimmt die lebenszyklusweiten Aufwendungen an Primärmaterial und Rohstoffen pro definierter Funktioneller Einheit (FE) auf Basis der in DIN EN ISO 14044 beschriebenen Anforderungen. In der anschließenden zweiten Studienphase des Forschungsprojektes erfolgte der Transfer auf die Gebäudeebene. Hierzu wurden Methoden untersucht und Stellvertretermodelle (Gebäudetypen) erarbeitet, um einen Bewertungskatalog für den gebäudespezifischen „Rohstoffaufwand“ zu entwickeln. Ein Steckbriefentwurf für das BNB und eine QNG-Gebäudeanforderung wurden daraus bereits abgeleitet. Ziel ist es, perspektivisch in weiteren Einführungsschritten damit auch Bewertungen im digitalen Gebäuderessourcenpass auszuweisen und Benchmarks bei ordnungsrechtlichen Vorgaben berücksichtigen zu können. Hierfür soll auf den bereits bestehenden Erkenntnissen des Vorgängerprojektes aufbauend einReferenz-/Grenzwert des Rohstoffverbrauchs in Deutschland auf Gebäudeebene für das QNG und die BNB-Zertifizierung definiertund ein neuer Kriteriensteckbrief BNB 1.1.8. mit den entsprechenden Indikatoren entwickelt werden. Außerdem soll eine Definition für ein „ressourcenleichtes Gebäude“ in Bezug auf die bestehenden unterschiedlichen Anforderungen aus Normung und Baugesetzgebung und sich daraus ergebenden Zielkonflikten, formuliert werden. Für den Bau- und Gebäudebereich wurden mit dem RMI (Raw Material Input) und dem TMR (Total Material Requirement) zwei Indikatoren ausgewählt, die über den Materialfußabdruck eines Gebäudes die Rohstoffverbräuche messen. Für die Zukunft besteht die Herausforderung, ein Verfahren für eine regelmäßige Anpassung der Referenz- und Zielwerte des Materialfußabdrucks für Gebäude festzulegen. Ein Zielkonflikt mit den technischen Anforderungen an ein Gebäude, z.B. die bauphysikalischen Qualitäten, soll dabei vermieden werden. Projektziele sind: 1. Entwicklung neuer Kriteriensteckbrief BNB 1.1.8 Rohstoffaufwand/Materialfußabdruck für Gebäude mit entsprechendem Benchmarking auch für QNG-Förderung 2. Definition des Begriffs „ressourcenleichten Gebäudes“ unter Berücksichtigung von weiteren Grenzwerten und bauphysikalischen Rahmenbedingungen wie z.B. für den thermischen Komfort (Wärmeschutz), Schallschutz und Brandschutz. 3. Handlungsempfehlungen an die Politik zu Umsetzung und Einführung, sowie Formulierung des weiteren Forschungsbedarfes.
Erfüllungsort
- Ort
- nicht angegeben
- Kreis
- Bonn (Sitz des Auftraggebers, kein Ort in der Bekanntmachung)
- Bundesland
- Nordrhein-Westfalen
Verlauf
- 20.08.2024 Ausschreibung veröffentlicht
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