Wissenschaftliche Aufarbeitung des Leids und Unrechts, das Kinder und Jugendliche in den Jahren 1949 bis 1975 (BRD) bzw. 1949 bis 1990 (DDR) in stationären Einrichtungen der Behindertenhilfe oder in stationären psychiatrischen Einrichtungen erfahren haben.
Auftraggeber: Bundesministerium für Gesundheit · Bonn
Bundesministerium für Gesundheit hat den Auftrag für Gesundheits- und Sozialdienste in Bonn am 07.06.2017 vergeben, Zuschlag an Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf – Institut für Geschichte. Zuschlagssumme nach den Angaben der Bekanntmachung: 600.672,27 €.
Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf – Institut für Geschichte Düsseldorf
- Summe
- 600.672,27 €
- Angebote
- nicht veröffentlicht
- Zuschlag
- 07.06.2017
Quelle: Bekanntmachung auf TED (© Europäische Union), veröffentlicht am 22.06.2017.
Angaben in Kürze
Aus den Feldern, ohne KI- Was
- Gesundheits- und Sozialdienste: Wissenschaftliche Aufarbeitung des Leids und Unrechts, das Kinder und Jugendliche in den Jahren 1949 bis 1975 (BRD) bzw. 1949 bis 1990 (DDR) in stationären Einrichtungen der Behindertenhilfe oder in stationären psychiatrischen Einrichtungen erfahren haben.
- Wo
- Bonn, Nordrhein-Westfalen
- Wer kann anbieten
- Jedes Unternehmen, das die Anforderungen der Vergabeunterlagen erfüllt.
Automatisch aus den Feldern der Bekanntmachung vom 22.06.2017, ohne KI. Die Branche ordnen wir selbst zu. Maßgeblich ist die Bekanntmachung. Original lesen ↗ · Fehler melden
Leistungsumfang
Beschreibung laut BekanntmachungEin wesentliches Element dieser Anerkennung besteht in der wissenschaftlichen Aufarbeitung der damaligen Geschehnisse. Damit soll ein Beitrag zur Bewältigung und Aufarbeitung des Erlebten auch in der Gesellschaft geleistet werden. Das erlebte Leid und Unrecht in stationären Behinderteneinrichtungen und stationären psychiatrischen Einrichtungen soll öffentlich sichtbar werden. Missstände der Vergangenheit sollen festgestellt und öffentlich gemacht werden. Zu diesem Zweck vergibt als Auftraggeber das BMAS in Kooperation mit dem BMG für die Stiftung „Anerkennung und Hilfe“ eine Studie zur umfassenden Beschreibung und Bewertung der Umstände in den betreffenden damaligen stationären Einrichtungen. Gegenstand des Auftrags ist die wissenschaftliche Aufarbeitung des Leids und Unrechts, das Kinder und Jugendliche in stationären Einrichtungen der Behindertenhilfe und stationären psychiatrischen …
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Ein wesentliches Element dieser Anerkennung besteht in der wissenschaftlichen Aufarbeitung der damaligen Geschehnisse. Damit soll ein Beitrag zur Bewältigung und Aufarbeitung des Erlebten auch in der Gesellschaft geleistet werden. Das erlebte Leid und Unrecht in stationären Behinderteneinrichtungen und stationären psychiatrischen Einrichtungen soll öffentlich sichtbar werden. Missstände der Vergangenheit sollen festgestellt und öffentlich gemacht werden. Zu diesem Zweck vergibt als Auftraggeber das BMAS in Kooperation mit dem BMG für die Stiftung „Anerkennung und Hilfe“ eine Studie zur umfassenden Beschreibung und Bewertung der Umstände in den betreffenden damaligen stationären Einrichtungen. Gegenstand des Auftrags ist die wissenschaftliche Aufarbeitung des Leids und Unrechts, das Kinder und Jugendliche in stationären Einrichtungen der Behindertenhilfe und stationären psychiatrischen Einrichtungen in der Zeit vom 23.5.1949 bis 31.12.1975 in der BRD und vom 7.10.1949 bis 2.10.1990 in der DDR erfahren haben. Das umfasst auch die Situation der Menschen, die als Kinder oder Jugendliche fälschlich in stationären Einrichtungen der Behindertenhilfe und stationären Einrichtungen der Psychiatrie untergebracht waren.
Erfüllungsort
- Ort
- Bonn
- Kreis
- Bonn
- Bundesland
- Nordrhein-Westfalen
- NUTS
- DEA22
Verlauf
- 22.06.2017 Ergebnis veröffentlicht
Häufige Fragen
Wer hat den Auftrag bekommen?
Den Zuschlag hat Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf – Institut für Geschichte erhalten, Summe 600.672,27 €.
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