Verifizierung der Vergrämungswirkung des FaunaGuard Schweinswal Moduls
Auftraggeber: Bundesamt für Naturschutz · Bonn
Bundesamt für Naturschutz hat einen Auftrag für „Verifizierung der Vergrämungswirkung des FaunaGuard Schweinswal Moduls“ in Bonn ausgeschrieben. Die Angebotsfrist endete am 15.09.2025. Bisher kein Ergebnis gefunden.
Wir haben bisher kein Ergebnis zu diesem Verfahren gefunden. Bei nationalen Verfahren wird es oft gar nicht oder ohne Bezug zur Ausschreibung veröffentlicht. Auskunft gibt die Vergabestelle.
Wer folgt, bekommt morgens eine E-Mail, sobald ein Ergebnis oder eine Änderung veröffentlicht ist.
Angaben in Kürze
Aus den Feldern, ohne KI- Was
- Verifizierung der Vergrämungswirkung des FaunaGuard Schweinswal Moduls
- Wo
- Bonn, Nordrhein-Westfalen
- Bis wann
- Angebotsfrist 15.09.2025, 10:00 Uhr
- Wer kann anbieten
- Jedes Unternehmen, das die Anforderungen der Vergabeunterlagen erfüllt.
Automatisch aus den Feldern der Bekanntmachung vom 01.08.2025, ohne KI. Maßgeblich ist die Bekanntmachung. Original lesen ↗ · Fehler melden
Leistungsumfang
Beschreibung laut BekanntmachungSeit 2018 werden in der deutschen AWZ das sogenannte FaunaGuard Schweinswal-Modul bzw. das nach Aussage des Herstellers baugleiche Acoustic Porpoise Deterrent (APD) für die Vergrämung von Schweinswalen im Vorfeld von Rammungen von Offshore-Windenergieanlagen verwendet. Bis 2017 wurden noch, wie im Schallschutzkonzept des BMUV von 2013 beschrieben, Pinger und Seal Scarer für die Vergrämung der Tiere aus dem 750 m-Radius um die Rammposition eingesetzt. Das FaunaGuard-Modul sendet hochfrequente Signale im Bereich von 40 bis 120 kHz aus, die damit speziell auf das Hörvermögen von Schweinswalen ausgerichtet sind und zu einer geringeren Lärmbelastung der marinen Umwelt beitragen sollen. Für Seal Scarer liegen verschiedene, wissenschaftliche Studien zur Vertreibungswirkung auf Schweinswale vor. Ende 2021 wurden erstmals Ergebnisse zur Vergrämungseffizienz des FaunaGuards im Rahmen einer im …
Ganze Beschreibung lesen
Seit 2018 werden in der deutschen AWZ das sogenannte FaunaGuard Schweinswal-Modul bzw. das nach Aussage des Herstellers baugleiche Acoustic Porpoise Deterrent (APD) für die Vergrämung von Schweinswalen im Vorfeld von Rammungen von Offshore-Windenergieanlagen verwendet. Bis 2017 wurden noch, wie im Schallschutzkonzept des BMUV von 2013 beschrieben, Pinger und Seal Scarer für die Vergrämung der Tiere aus dem 750 m-Radius um die Rammposition eingesetzt. Das FaunaGuard-Modul sendet hochfrequente Signale im Bereich von 40 bis 120 kHz aus, die damit speziell auf das Hörvermögen von Schweinswalen ausgerichtet sind und zu einer geringeren Lärmbelastung der marinen Umwelt beitragen sollen. Für Seal Scarer liegen verschiedene, wissenschaftliche Studien zur Vertreibungswirkung auf Schweinswale vor. Ende 2021 wurden erstmals Ergebnisse zur Vergrämungseffizienz des FaunaGuards im Rahmen einer im Auftrag des BSH durchgeführten Studie veröffentlicht. Im Nahbereich zwischen 750 m und 2 km Entfernung waren die Detektionsraten von Schweinswalen mit jenen beim Einsatz von Seal Scarern vergleichbar. Darüber hinaus war, im Gegensatz zu Seal Scarern, keine Vertreibungswirkung mehr feststellbar. Die Messungen fanden im Zuge der Offshore-Baustellenaktivitäten statt, weshalb nicht abschließend geklärt werden konnte, inwiefern andere Faktoren, wie Schiffslärm, eine Rolle bei der Vergrämungswirkung spielten. Daher empfahlen die AutorInnen der Studie eine ergänzende Studie durchzuführen, in welcher unabhängig von den Bauaktivitäten die Vergrämungswirkung des FaunaGuards auf Schweinswale untersucht wird. Im Projekt soll diese von Bauaktivitäten unabhängige Untersuchung der Vergrämungswirkung bzw. -entfernung 1. des FaunaGuard Schweinswal-Moduls sowie 2. des APD (für den noch keinerlei Untersuchungsergebnisse vorliegen) durchgeführt werden.
Erfüllungsort
- Ort
- nicht angegeben
- Kreis
- Bonn (Sitz des Auftraggebers, kein Ort in der Bekanntmachung)
- Bundesland
- Nordrhein-Westfalen
Verlauf
- 01.08.2025 Ausschreibung veröffentlicht
Zuschläge dieses Auftraggebers
- Konzeptentwicklung zur Umsetzung des Europäischen Bestäubermonitorings (EUPoMS) in DeutschlandZuschlag 30.01.2026 an Universität Osnabrück · 1 Angebot