Untersuchung von Unfällen am Beginn von Arbeitsstellen und Möglichkeiten der Minderung der Unfallschwere beim Anprall durch Nutzung von TMA
Auftraggeber: Bundesanstalt für Straßen- und Verkehrswesen · Bergisch Gladbach
Bundesanstalt für Straßen- und Verkehrswesen hat den Auftrag für Forschung und Studien in Bergisch Gladbach am 07.04.2026 vergeben, Zuschlag an Fraunhofer Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e.V., Fraunhofer IVI und DTV-Verkehrsconsult GmbH. Zuschlagssumme nach den Angaben der Bekanntmachung: 336.134 €. Eingegangen: 2 Angebote.
Fraunhofer Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e.V., Fraunhofer IVI München
DTV-Verkehrsconsult GmbH Aachen
- Summe
- 336.134 €
- Angebote
- 2
- Zuschlag
- 07.04.2026
Quelle: Bekanntmachung auf oeffentlichevergabe.de (CC0), veröffentlicht am 17.04.2026.
Angaben in Kürze
Aus den Feldern, ohne KI- Was
- Forschung und Studien: Untersuchung von Unfällen am Beginn von Arbeitsstellen und Möglichkeiten der Minderung der Unfallschwere beim Anprall durch Nutzung von TMA
- Wo
- Bergisch Gladbach, Rheinisch-Bergischer Kreis, Nordrhein-Westfalen
- Wer kann anbieten
- Jedes Unternehmen, das die Anforderungen der Vergabeunterlagen erfüllt. Für KMU geeignet laut Bekanntmachung.
Automatisch aus den Feldern der Bekanntmachung vom 17.04.2026, ohne KI. Die Branche ordnen wir selbst zu. Maßgeblich ist die Bekanntmachung. Original lesen ↗ · Fehler melden
Leistungsumfang
Beschreibung laut BekanntmachungUnfälle an Arbeitsstellen von kürzerer Dauer (AkD) auf Autobahnen stellen ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar – insbesondere für das eingesetzte Personal und die Verkehrsteilnehmenden. Auffahrunfälle mit schweren Nutzfahrzeugen auf mobile Absperrtafeln sind besonders kritisch, da herkömmliche Sicherungsmaßnahmen oft nicht ausreichen. In anderen Ländern werden sogenannte Truck Mounted Attenuators (TMA) eingesetzt, die die Aufprallenergie bei Kollisionen reduzieren und so die Unfallfolgen für Fahrzeuginsassen mindern. In Deutschland fehlen jedoch klare Einsatzkriterien für TMAs, insbesondere im Hinblick auf die häufigen Kollisionen mit Lkw. Die vorhandenen Prüfverfahren gemäß DIN CEN/TS 16786 berücksichtigen primär Pkw und deren Insassenschutz, nicht jedoch die spezifischen Anforderungen deutscher AkD-Szenarien. Ziel des Forschungsvorhabens ist es, die Leistungsfähigkeit und …
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Unfälle an Arbeitsstellen von kürzerer Dauer (AkD) auf Autobahnen stellen ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar – insbesondere für das eingesetzte Personal und die Verkehrsteilnehmenden. Auffahrunfälle mit schweren Nutzfahrzeugen auf mobile Absperrtafeln sind besonders kritisch, da herkömmliche Sicherungsmaßnahmen oft nicht ausreichen. In anderen Ländern werden sogenannte Truck Mounted Attenuators (TMA) eingesetzt, die die Aufprallenergie bei Kollisionen reduzieren und so die Unfallfolgen für Fahrzeuginsassen mindern. In Deutschland fehlen jedoch klare Einsatzkriterien für TMAs, insbesondere im Hinblick auf die häufigen Kollisionen mit Lkw. Die vorhandenen Prüfverfahren gemäß DIN CEN/TS 16786 berücksichtigen primär Pkw und deren Insassenschutz, nicht jedoch die spezifischen Anforderungen deutscher AkD-Szenarien. Ziel des Forschungsvorhabens ist es, die Leistungsfähigkeit und Sicherheitsreserven von TMAs bei einem Anprall durch schwere Nutzfahrzeuge zu bewerten. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen dazu beitragen, fundierte Einsatzkriterien für TMAs zu entwickeln und gegebenenfalls ergänzende Schutzmaßnahmen zu identifizieren. Der Nutzen liegt in einer verbesserten Sicherheit für das eingesetzte Personal sowie für Unfallbeteiligte. Die Ergebnisse sollen in die Weiterentwicklung der Richtlinien für die verkehrsrechtliche Sicherung von Arbeitsstellen an Straßen (RSA 21) einfließen und so die Verkehrssicherheit an temporären Arbeitsstellen nachhaltig erhöhen.
Erfüllungsort
- Ort
- 51427 Bergisch Gladbach
- Bundesland
- Nordrhein-Westfalen
- NUTS
- DEA2B
Verlauf
- 13.12.2025 Ausschreibung veröffentlicht
- 17.04.2026 Ergebnis veröffentlicht
Häufige Fragen
Wer hat den Auftrag bekommen?
Den Zuschlag hat Fraunhofer Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e.V., Fraunhofer IVI und DTV-Verkehrsconsult GmbH erhalten, Summe 336.134 €.
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