Umbau Hubschrauberlandeplatz am Klinikum Traunstein
Auftraggeber: Kliniken Südostbayern AG · Traunstein
Kliniken Südostbayern AG hat einen Auftrag für Ingenieur- und Planungsleistungen in Traunstein ausgeschrieben. Teilnahmeanträge waren bis 20.09.2024 möglich. Bisher kein Ergebnis gefunden.
Wir haben bisher kein Ergebnis zu diesem Verfahren gefunden. Auskunft gibt die Vergabestelle.
Wer folgt, bekommt morgens eine E-Mail, sobald ein Ergebnis oder eine Änderung veröffentlicht ist.
Angaben in Kürze
Aus den Feldern, ohne KI- Was
- Ingenieur- und Planungsleistungen: Umbau Hubschrauberlandeplatz am Klinikum Traunstein
- Wo
- Traunstein, Landkreis Traunstein, Bayern
- Bis wann
- Teilnahmeantrag bis 20.09.2024, 12:00 Uhr
- Wer kann anbieten
- Zuerst Teilnahmeantrag. Es werden 3 bis 5 Bewerber zur Angebotsabgabe aufgefordert.
Automatisch aus den Feldern der Bekanntmachung vom 21.08.2024, ohne KI. Die Branche ordnen wir selbst zu. Maßgeblich ist die Bekanntmachung. Original lesen ↗ · Fehler melden
Leistungsumfang
Beschreibung laut BekanntmachungDie Kliniken Südostbayern AG will Generalplanungsleistungen (LPH 1 bis 9) vergeben zum Umbau des Dachlandeplatzes des Klinikums Traunstein. Konkret geht es um die notwendigen Umbaumaßnahmen für den Dachlandeplatz des Rettungshubschraubers Christoph 14, der aktuell nicht mehr den EU-Vorgaben entspricht. Der Dachlandeplatz soll den Vorschriften der LuftVG und der AVV zur Genehmigung der Anlage und des Betriebs von Hubschrauberflugplätzen (im Folgenden AVV) entsprechen, um die Sicherheit aller am Flugbetrieb beteiligten Personen, sowie die Sicherheit der Anwohner und der Patienten jederzeit gewährleisten zu können. Es ist für die medizinische Notfallversorgung der ganzen Region Chiemgau und des Berchtesgadener Landes elementar, das Luftrettungszentrum und den Landeplatz auf der vorhandenen Dachfläche weiter zu betreiben. Die Kliniken Südostbayern AG hält an ihrem Standort …
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Die Kliniken Südostbayern AG will Generalplanungsleistungen (LPH 1 bis 9) vergeben zum Umbau des Dachlandeplatzes des Klinikums Traunstein. Konkret geht es um die notwendigen Umbaumaßnahmen für den Dachlandeplatz des Rettungshubschraubers Christoph 14, der aktuell nicht mehr den EU-Vorgaben entspricht. Der Dachlandeplatz soll den Vorschriften der LuftVG und der AVV zur Genehmigung der Anlage und des Betriebs von Hubschrauberflugplätzen (im Folgenden AVV) entsprechen, um die Sicherheit aller am Flugbetrieb beteiligten Personen, sowie die Sicherheit der Anwohner und der Patienten jederzeit gewährleisten zu können. Es ist für die medizinische Notfallversorgung der ganzen Region Chiemgau und des Berchtesgadener Landes elementar, das Luftrettungszentrum und den Landeplatz auf der vorhandenen Dachfläche weiter zu betreiben. Die Kliniken Südostbayern AG hält an ihrem Standort Schwerpunktversorger Traun-stein neben einem überregionalen Traumazentrum ein Level-1-Perinatalzentrum vor, die jeweils auf eine schnelle Lufttransportanbindung angewiesen sind. Traunstein wurde 1976 von der Obersten Rettungsdienstbehörde (StMI) als Luftrettungsstandort be-stimmt und im Verlauf als eines der ersten Luftrettungszentren mit dem bundesweit wegweisenden Konzept eines Dachlandeplatzes am Schwerpunktversorger ausgestattet. Die ständig steigenden Einsatzzahlen (Christoph 14 2015: knapp 1600) führten zum bayernweit gültigen "Dispositionsleitfaden Luftrettung", der zum Ziel hat, Luftrettung bedarfsgerecht einzusetzen. Die erfolgreiche Umsetzung führte dazu, dass sich die Einsatzzahlen seit 2016 auf ca. 1300 Einsätze pro Jahr stabilisiert haben. Die allgemeine Entwicklung im Rettungsdienst lässt jedoch erwarten, dass in Zukunft die Anzahl der Einsätze wieder weiter steigen wird. Neben den steigenden Tourismuszahlen in der Region sind die zunehmende Bevölkerungszahl und die Spezialisierung der Gesundheitsversorgung Grund für die Zunahme der Flugbewegungen. Erforderlich sind nun Rückbauten, Erneuerungs-bauten und Neubauten. Es soll erfolgen die Erweiterung der Dachlandefläche auf die aktuell gegebenen Normen für einen Landeplatz/ Fato und zwei Stellflächen (1x FATO/ 2x TLOF). Neu gebaut werden müssen für den Havariefall ein Havariebecken und ein zweiter Rettungsweg, der auch von der Feuerwehr vor Ort gebraucht wird, um Zugang zum Landeplatz zu bekommen. Ebenfalls neu überarbeitet werden muss die Befeuerung des Landeplatzes, da die bestehende Lichtanlage die Bemessungsgrundlage AVV Punkt 3.2.2.4 übersteigt. Hierzu sind beispielsweise Tiefstrahler notwendig, da die zulässige Höhe durch die Höhe des Überrollschutzes sonst überschritten wird, wie es auch aktuell der Fall ist. Darüber hinaus muss eine halbautomatische Feuerlöschanlage inkl. Feuerlöschzentrale und Mehrzweckstrahlrohr errichtet werden, um die Bedingungen der AVV Teil 6 vollständig erfüllen zu können. Die bestehende Absturzsicherung für den Personenfangschutz muss vollständig rückgebaut und durch eine normgerechte Sicherung nach AVV 3.2.2.7 ersetzt werden. Ergänzend kommen noch weitere bauliche Maßnahmen wie Erdungsanlagen, Fassadenarbeiten und die Verlegung von Leitungen dazu. Für die technischen Details wird verwiesen auf die den Bewerbungsbedingungen als Anlage beigefügte Machbarkeitsstudie.
Erfüllungsort
- Ort
- 83278 Traunstein
- Kreis
- Landkreis Traunstein
- Bundesland
- Bayern
- NUTS
- DE21M
Verlauf
- 21.08.2024 Ausschreibung veröffentlicht
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