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Zuschlag erteilt Offenes Verfahren (EU-weit) · veröffentlicht am 21.07.2024

Technische Ausrüstung, Anlagengruppe 4, 5, 6 und 8 gem. Par. 53 ff. HOAI

Auftraggeber: Kommunalreferat, Recht und Verwaltung, Zentrale Dienste, Submissionsbüro · München

Kommunalreferat, Recht und Verwaltung, Zentrale Dienste… hat den Auftrag für Ingenieur- und Planungsleistungen in München am 01.10.2024 vergeben. Wer den Zuschlag bekommen hat, steht nicht in der Bekanntmachung. Eingegangen: 5 Angebote.

Zuschlag an

Gewinner nicht veröffentlicht

Summe
nicht veröffentlicht
Angebote
5
Zuschlag
01.10.2024

Quelle: Bekanntmachung auf oeffentlichevergabe.de (CC0), veröffentlicht am 06.10.2024.

Angaben in Kürze

Aus den Feldern, ohne KI
Was
Ingenieur- und Planungsleistungen: Technische Ausrüstung, Anlagengruppe 4, 5, 6 und 8 gem. Par. 53 ff. HOAI
Wo
München, Bayern
Wer kann anbieten
Jedes Unternehmen, das die Anforderungen der Vergabeunterlagen erfüllt. Für KMU geeignet laut Bekanntmachung.
Laufzeit
16.09.2024 bis 30.03.2029

Automatisch aus den Feldern der Bekanntmachung vom 06.10.2024, ohne KI. Die Branche ordnen wir selbst zu. Maßgeblich ist die Bekanntmachung. Original lesen ↗ · Fehler melden

Leistungsumfang

Beschreibung laut Bekanntmachung

Technische Ausrüstung, Anlagengruppen 4, 5, 6 und 8 gem. §§ 53 ff. HOAI, LPH 2-3 und 5-9 für den Neubau einer offenen Einrichtung für Kinder und Jugendliche als Pilotprojekt für Recycling und ReUse auf dem Gelände der ehemaligen Bayernkaserne im 12. Stadtbezirk Schwabing-Freimann. Die geplante Baumaßnahme befindet sich im Bereich des Bebauungsplans-Nr. 1989 mit Grünordnung. Zielgruppe der Einrichtung sind Kinder und Jugendliche im Alter von 6-21 Jahren und älter. Die Nutzfläche beträgt ca. 900 m² (DIN 277 NF1-6; BGF ca. 1.620 m²). Die Einrichtung sieht Räume für multifunktionale Nutzungen (Mehrzwecksaal, Cafebereich mit Theke, Partyraum, Musikübungsraum etc.), einen Kinder- (mit Gruppenraum, Toberaum etc.) wie auch einen Jugendbereich (Jugendcafe, Gruppenräume, Fitnessraum etc.) vor. Der Kinder- und Jugendbereich ist mit separaten Zugängen zu errichten. Die geplante Freifläche ist ca. …

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Technische Ausrüstung, Anlagengruppen 4, 5, 6 und 8 gem. §§ 53 ff. HOAI, LPH 2-3 und 5-9 für den Neubau einer offenen Einrichtung für Kinder und Jugendliche als Pilotprojekt für Recycling und ReUse auf dem Gelände der ehemaligen Bayernkaserne im 12. Stadtbezirk Schwabing-Freimann. Die geplante Baumaßnahme befindet sich im Bereich des Bebauungsplans-Nr. 1989 mit Grünordnung. Zielgruppe der Einrichtung sind Kinder und Jugendliche im Alter von 6-21 Jahren und älter. Die Nutzfläche beträgt ca. 900 m² (DIN 277 NF1-6; BGF ca. 1.620 m²). Die Einrichtung sieht Räume für multifunktionale Nutzungen (Mehrzwecksaal, Cafebereich mit Theke, Partyraum, Musikübungsraum etc.), einen Kinder- (mit Gruppenraum, Toberaum etc.) wie auch einen Jugendbereich (Jugendcafe, Gruppenräume, Fitnessraum etc.) vor. Der Kinder- und Jugendbereich ist mit separaten Zugängen zu errichten. Die geplante Freifläche ist ca. 500 m² groß. Pilotprojekt Recycling und ReUse Die Stadt München will mit dem Neubau der offenen Einrichtung für Kinder und Jugendliche neue Maßstäbe setzen und eine Vorreiterrolle im Bereich zirkuläres Bauen einnehmen mit der Zielsetzung eines möglichst weitgehenden Einsatzes von Recyclingbaustoffen und der Wiederverwendung von gebrauchten Bauteilen. Hintergrund: Trotz der Bemühungen um eine Stärkung des Bestandserhalts und der Um- und Weiternutzung bestehender Gebäude wird in den kommenden Jahrzehnten weiterhin eine große Anzahl von Gebäuden abgerissen werden. So werden bis 2050 in München schätzungsweise 390 Millionen Tonnen Abbruchmaterial anfallen. Zugleich wird die Entsorgung und Deponierung von Bauabfällen aller Art künftig zunehmend größere Herausforderungen bedeuten und muss weitgehend reduziert werden. Die Verknappung natürlicher Ressourcen und die damit verbundenen Implikationen im Bauwesen zeichnen sich ebenfalls immer deutlicher ab. Angesichts sinkender Energieverbrauchswerte und Emissionen im Gebäudebetrieb gewinnt die Graue Energie als Maßstab der Emissionen für Herstellung, Rückbau und Entsorgung von Gebäuden zunehmend an Bedeutung. Vor diesem Hintergrund ist neben der Energieeffizienz die Ressourceneffizienz ein essentieller Baustein in der Entwicklung des nachhaltigen Bauens. Umsetzung: Eine Zielsetzung der Planung besteht in der Integration eines möglichst großen Anteils an Bestandsmaterialien und Recyclingbaustoffen in das Entwurfskonzept und der Formulierung einer architektonischen Sprache des zirkulären Bauens. Die Nutzung von Recyclingbaustoffen hält Rohstoffe im Kreislauf und trägt durch die Reduktion des Bedarfs von natürlichen oder neu produzierten Baustoffen erheblich zur Ressourcenschonung bei. In der Bayernkaserne steht der aus dem Rückbau der Bestandsgebäude gewonnene Bauschutt für eine Herstellung von RC-Beton direkt zur Verfügung. So ist unter anderem geplant über die normativen Vorgaben hinauszugehen und anstelle des herkömmlichen Ansatzes von 45% eine RC-Gesteinskörnung von 100% (Zustimmung im Einzelfall gemäß Art. 20 BayBO) zu verwenden. Weitere Recyclingbaustoffe sollen in der Planung recherchiert und auf ihre Eignung geprüft und weitgehend eingesetzt werden. Die Wiederverwendung von regional gewonnenen Bauteilen ersetzt die Neuproduktion und trägt damit ebenfalls signifikant zur Ressourcenschonung und Vermeidung von Materialtransporten bei. Die Anlagentechnik soll im Sinne des Low Tech Gedankens eingesetzt werden. In einem iterativen Planungsprozess soll eine einfache, robuste und technikreduzierte Strategie für ein klimaneutrales Gebäude entwickelt werden. Es sollen zunächst alle Möglichkeiten der nicht technischen Regulation der Gebäudefunktionen ausgeschöpft werden, bevor technische Lösungen eingesetzt werden. Damit soll der Einbau von schnell veralteten Techniklösungen vermieden werden, deren kürzerer Lebenszyklus einen höheren Ressourcenverbrauch verursacht. Wenn technische Anlagen erforderlich sind, sollen diese technischen Komponenten bewusst einfach, z.B. mechanisch gestaltet werden. Intelligente Lösungen sind ausdrücklich gewünscht, geplante Obsoleszenz führt zum Ausschluss der technischen Komponenten. Das zirkuläre Bauen soll auch in der Dimension des Rückbaus des Gebäudes am Ende des Lebenszyklus Berücksichtigung finden. Entsprechend sind die Grundsätze des kreislaufgerechten Bauens in der Primärkonstruktion, der Baustoffauswahl, den Fügungen und hinsichtlich der sortenreinen Trennbarkeit im gesamten Planungsprozess zu beachten und weiterzuentwickeln. Für eine Zwischenlagerung von Baustoffen und -teilen wird ein Lagerplatz bzw. Witterungsschutz unmittelbar neben dem Baugrundstück bereitgestellt. Dies wird als Vorabmaßnahme auf dem Gelände aus weitestgehend wiederverwendeten Bauteilen bzw. Recyclingbaustoffen errichtet. Die Materialien für den Witterungsschutz werden teilweise bereits im Vorfeld gesammelt und vor Ort gelagert, so dass eine kurzfristige Umsetzung der Maßnahme gewährleistet ist. Außerdem ist geplant für das Projekt eine Förderung durch den Bayerischen Jugend Ring zu beantragen. Die Anforderungen an die Förderbedingungen sind in den Planungsauftrag zu integrieren, so dass ein Zuschlag für die Förderung erfolgen kann.

Erfüllungsort

Ort
80939 München
Kreis
München
Bundesland
Bayern
NUTS
DE212

Verlauf

  1. 21.07.2024 Ausschreibung veröffentlicht
  2. 31.07.2024 Ausschreibung veröffentlicht · Fehlerhafte Bezeichnung der Mindestkriterien
  3. 06.10.2024 Ergebnis veröffentlicht

Häufige Fragen

Wer hat den Auftrag bekommen?

Der Auftraggeber hat den Gewinner nicht veröffentlicht.

Quellen Bekanntmachung auf oeffentlichevergabe.de ↗ Daten: Bekanntmachungsservice, Lizenz CC0. Namen und persönliche Kontaktdaten von Ansprechpersonen entfernen wir automatisch. Ist uns etwas entgangen? Fehler melden

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