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Aufgehoben Offenes Verfahren (EU-weit) · veröffentlicht am 13.07.2020

Studie zur Ansiedlung von (Bundes)-behörden/-einrichtungen in Regionen mit besonderem Förderbedarf

Auftraggeber: Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung · Bonn

Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung hat das Vergabeverfahren für Forschung und Studien in Bonn aufgehoben.

Ergebnis

Vom Auftraggeber aufgehoben

Angebote
nicht veröffentlicht
Beendet
23.09.2020

Quelle: Bekanntmachung auf TED (© Europäische Union), veröffentlicht am 23.09.2020.

Angaben in Kürze

Aus den Feldern, ohne KI
Was
Forschung und Studien: Studie zur Ansiedlung von (Bundes)-behörden/-einrichtungen in Regionen mit besonderem Förderbedarf
Wo
Bonn, Nordrhein-Westfalen
Wer kann anbieten
Jedes Unternehmen, das die Anforderungen der Vergabeunterlagen erfüllt.
Laufzeit
01.09.2020 bis 19.11.2021

Automatisch aus den Feldern der Bekanntmachung vom 23.09.2020, ohne KI. Die Branche ordnen wir selbst zu. Maßgeblich ist die Bekanntmachung. Original lesen ↗ · Fehler melden

Leistungsumfang

Beschreibung laut Bekanntmachung

Die Bundesregierung hat in ihrem Beschluss vom 10. Juli 2019 zur Umsetzung der Ergebnisse der Kommission „Gleichwertige Lebensverhältnisse“ („Unser Plan für Deutschland“) ihr Ziel bekräftigt, mit ihrer Politik die Herstellung gleichwertiger Lebensverhältnisse in allen Teilregionen Deutschlands voranzubringen, bestehende Disparitäten zu verringern und deren Verfestigung zu verhindern. Mit vielfältigen Ansätzen der Heimatpolitik und der Regionalentwicklungspolitik will die Bundesregierung gegensteuern und ein zukunftsfestes, nachhaltiges Deutschland gestalten, in dem der gesellschaftliche Zusammenhalt gestärkt wird und der Mensch im Mittelpunkt steht. Eine Empfehlung in „Unser Plan für Deutschland“ ist die Dezentralisierung von Bundesbehörden. Neuansiedlungen und Ausgründungen sollen verstärkt in Zentrale Orte des ländlichen Raumes, wie Klein- und Mittelstädte, erfolgen, um die historisch …

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Die Bundesregierung hat in ihrem Beschluss vom 10. Juli 2019 zur Umsetzung der Ergebnisse der Kommission „Gleichwertige Lebensverhältnisse“ („Unser Plan für Deutschland“) ihr Ziel bekräftigt, mit ihrer Politik die Herstellung gleichwertiger Lebensverhältnisse in allen Teilregionen Deutschlands voranzubringen, bestehende Disparitäten zu verringern und deren Verfestigung zu verhindern. Mit vielfältigen Ansätzen der Heimatpolitik und der Regionalentwicklungspolitik will die Bundesregierung gegensteuern und ein zukunftsfestes, nachhaltiges Deutschland gestalten, in dem der gesellschaftliche Zusammenhalt gestärkt wird und der Mensch im Mittelpunkt steht. Eine Empfehlung in „Unser Plan für Deutschland“ ist die Dezentralisierung von Bundesbehörden. Neuansiedlungen und Ausgründungen sollen verstärkt in Zentrale Orte des ländlichen Raumes, wie Klein- und Mittelstädte, erfolgen, um die historisch gewachsene, polyzentrische Siedlungs- und Wirtschaftsstruktur aufrechtzuerhalten und auszubauen (S. 70). Dasselbe gilt für Hochschul- und Forschungseinrichtungen. „Angestrebt werden sollten Cluster von (Fach-)Hochschulen, Behörden, Universitäten, außeruniversitären Forschungseinrichtungen und Unternehmen, sodass Ausbildung und praktische Anwendung nah beieinanderliegen (S. 17).“ Denselben Ansatz verfolgt auch das Strukturstärkungsgesetz für die Kohleregionen (Entwurf 2019) mit konkreten Vorschlägen für Ausgründungen und Neuansiedlungen von Behörden und Forschungseinrichtungen. Bis zum Jahr 2028 sollen bis zu 5 000 Arbeitsplätze in Behörden des Bundes und sonstigen Bundeseinrichtungen dort erhalten oder neu eingerichtet werden (§ 18, Absatz 1). Die ersten Ansiedlungsentscheidungen wurden getroffen und mit der Umsetzung wurde begonnen. So konnten zum Stichtag 31.12.2019 von den bisher in vier Kohleregionen geplanten rd. 4 800 Arbeitsplätzen bereits rd. 327 tatsächlich besetzt werden. Daher soll im Rahmen des Bundesprogramms Ländliche Entwicklung (BULE) des BMI untersucht werden, wie dieser Prozess unterstützt werden kann. Erkenntnisse aus den Fallstudien sollen überprüft werden, ob sie sich auf weitere Regionen übertragen lassen. Die ausgeschriebene Studie zur Ansiedlung von (Bundes)-behörden/-einrichtungen in Regionen mit ländlichen und insbesondere strukturschwachen bzw. vom Strukturwandel betroffenen Regionen (z. B. Kohlerevieren) soll klären, inwiefern die Ansiedlung von Behörden ein geeignetes Instrument zur Herstellung gleichwertiger Lebensverhältnisse und einer gleichwertigen nachhaltigen Raumentwicklung ist. Wichtige Forschungsleitfragen der Studie sind: — Wo gab es frühere Neuansiedlungen und wie ist die mittel- bzw. langfristige Wirkung – auch differenziert nach z. B. Regionstypen – zu beurteilen? — Welche Erfolge und Probleme zeigen sich im Laufe der Jahre sowohl bezogen auf die Institutionen selber als auch auf die Standortregionen? — In welchen Regionen gibt es gute Potenziale für zukünftige Ansiedlungen? — Welche Faktoren kann die Politik beeinflussen, um im Sinne einer aktiven Strukturpolitik die Herstellung gleichwertiger Lebensverhältnisse und eine gleichwertige nachhaltige Raumentwicklung durch die Ansiedlung von Behörden und Forschungseinrichtungen zu erreichen?

Erfüllungsort

Ort
nicht angegeben
Kreis
Bonn
NUTS
DEA22

Verlauf

  1. 13.07.2020 Ausschreibung veröffentlicht
  2. 23.09.2020 Ergebnis veröffentlicht
Quellen Bekanntmachung auf TED ↗ Vergabeunterlagen auf evergabe-online.de ↗ Daten: TED – Tenders Electronic Daily, © Europäische Union, Weiterverwendung mit Quellenangabe. Namen und persönliche Kontaktdaten von Ansprechpersonen entfernen wir automatisch. Ist uns etwas entgangen? Fehler melden

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