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Zuschlag erteilt Offenes Verfahren (EU-weit) · veröffentlicht am 26.04.2026

Stärkung von Basisdienstleistungen und grenzübergreifender Resilienz in Grenzgebieten von Senegal, Mali und Guinea durch lokale Wirtschafts- und Kommunalentwicklungsmaßnahmen

Auftraggeber: Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH · Eschborn

Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH hat den Auftrag für Beratung im Main-Taunus-Kreis am 10.08.2026 vergeben, Zuschlag an GFA Consulting Group GmbH. Zuschlagssumme nach den Angaben der Bekanntmachung: 3.095.840 €. Eingegangen: 3 Angebote.

Originaltitel 10001029 - Stärkung von Basisdienstleistungen und grenzübergreifender Resilienz in Grenzgebieten von Senegal, Mali und Guinea durch lokale Wirtschafts- und Kommunalentwicklungsmaßnahmen

Zuschlag an

GFA Consulting Group GmbH Hamburg

Summe
3.095.840 €
Angebote
3
Zuschlag
10.08.2026

Quelle: Bekanntmachung auf oeffentlichevergabe.de (CC0), veröffentlicht am 27.10.2026.

Angaben in Kürze

Aus den Feldern, ohne KI
Was
Beratung: Stärkung von Basisdienstleistungen und grenzübergreifender Resilienz in Grenzgebieten von Senegal, Mali und Guinea durch lokale Wirtschafts- und Kommunalentwicklungsmaßnahmen
Wo
Main-Taunus-Kreis, Hessen
Wer kann anbieten
Jedes Unternehmen, das die Anforderungen der Vergabeunterlagen erfüllt. Für KMU geeignet laut Bekanntmachung.
Laufzeit
23 Monate, bis zu 2 Verlängerungen

Automatisch aus den Feldern der Bekanntmachung vom 27.10.2026, ohne KI. Die Branche ordnen wir selbst zu. Maßgeblich ist die Bekanntmachung. Original lesen ↗ · Fehler melden

Leistungsumfang

Beschreibung laut Bekanntmachung

Die Grenzgebiete von Guinea, Mali und Senegal sind durch intensive grenzüberschreitende Bewegungen von Personen, Waren und Rohstoffen sowie durch informelle Handels- und Governance-Strukturen geprägt. Trotz vorhandener wirtschaftlicher Potenziale zählen diese Regionen zu den strukturschwächsten Bereichen der drei Länder. Armut, unzureichende Infrastruktur, schwache öffentliche Dienstleistungen, begrenzte Chancen insbesondere für Frauen und Jugendliche sowie ein geringes Vertrauen in staatliche Institutionen bestimmen den Alltag. Der informelle Goldbergbau wird in Studien mit Menschenhandel, Drogenkonsum und der Finanzierung extremistischer Gruppen in Verbindung gebracht. In Teilen der Grenzregionen ist das staatliche Gewaltmonopol eingeschränkt, und offene Grenzen begünstigen unerwünschte Spill-over-Effekte. Es besteht ein ausgeprägtes Zentrum-Peripherie-Gefälle; die politische …

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Die Grenzgebiete von Guinea, Mali und Senegal sind durch intensive grenzüberschreitende Bewegungen von Personen, Waren und Rohstoffen sowie durch informelle Handels- und Governance-Strukturen geprägt. Trotz vorhandener wirtschaftlicher Potenziale zählen diese Regionen zu den strukturschwächsten Bereichen der drei Länder. Armut, unzureichende Infrastruktur, schwache öffentliche Dienstleistungen, begrenzte Chancen insbesondere für Frauen und Jugendliche sowie ein geringes Vertrauen in staatliche Institutionen bestimmen den Alltag. Der informelle Goldbergbau wird in Studien mit Menschenhandel, Drogenkonsum und der Finanzierung extremistischer Gruppen in Verbindung gebracht. In Teilen der Grenzregionen ist das staatliche Gewaltmonopol eingeschränkt, und offene Grenzen begünstigen unerwünschte Spill-over-Effekte. Es besteht ein ausgeprägtes Zentrum-Peripherie-Gefälle; die politische Aufmerksamkeit konzentriert sich auf die Hauptstädte, während Grenzregionen benachteiligt bleiben. Das hohe Bevölkerungswachstum erhöht den Druck auf Arbeitsmärkte und verstärkt Perspektivlosigkeit, besonders bei Jugendlichen. Die lokale Wirtschaft stützt sich auf Landwirtschaft, Viehzucht und Rohstoffabbau und ist stark vom Klimawandel betroffen. Frauen sind durch Normen und eingeschränkte Bildung besonders benachteiligt. Basisinfrastrukturen wie Wasser/Abwasser, Bildung und Energie sind unzureichend und oft nicht geschlechtergerecht. Partizipation ist begrenzt. Lokale Verwaltungen verfügen über geringe Ressourcen, und Lücken in der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit können von kriminellen und extremistischen Netzwerken genutzt werden. Vor diesem Hintergrund ist die sozioökonomische Resilienz der Bevölkerung herausgefordert. Einflussfaktoren sind der eingeschränkte Zugang zu wirtschaftlichen und sozialen Basisdienstleistungen, die geringe Dichte beschäftigungswirksamer Unternehmen, Defizite in sozialer Infrastruktur und Teilhabe, begrenzte institutionelle Kapazitäten sowie eine sensible Sicherheitslage. Gleichzeitig besteht politischer Wille zur Verbesserung, und es gibt Beschäftigungspotenziale, etwa in der Landwirtschaft und im Erhalt von Basisinfrastruktur. Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH setzt im Auftrag der Europäischen Union (EU) und des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) das Programm "Resilienzstärkung in Grenzgebieten (RéZo)" um. Es richtet sich an ausgewählte Grenzregionen in Guinea, Mali und Senegal, mit besonderem Fokus auf Jugendliche und Frauen. Multiplikatoren sind lokale und traditionelle Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger, einschließlich religiöser Autoritäten; als Mittlerinnen und Mittler wirken Fach- und Führungskräfte aus Verwaltungen, dezentralen staatlichen Stellen, Zivilgesellschaft und Institutionen der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit. Das Programm umfasst die Komponenten "RéZo Beschäftigung und öffentliche Dienstleistungen" sowie "RéZo Kooperation" (BMZ/EU-finanziert, GIZ-Umsetzung); die Komponente "RéZo Stabilität" (EU-finanziert, nicht durch die GIZ umgesetzt) ist nicht Teil dieser Ausschreibung. Im Output 1 "Zugang zu wirtschaftlichen Basisdienstleistungen" fördert RéZo arbeitsmarktorientierte Kurzzeitqualifikationen und Beschäftigungsperspektiven durch Einbindung des Privatsektors. Im Output 2 "Zugang zu sozialen Basisdienstleistungen" verbessert RéZo soziale Infrastruktur und baut Teilhabeformate aus. Im Output 3 "Stärkung der grenzübergreifenden Kooperation" unterstützt RéZo den Aufbau und die Stärkung lokaler Verbände der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit, die Entwicklung und Umsetzung gemeinsamer Entwicklungspläne sowie die Beratung von Grenzkommunen zu nationalen Finanzierungsinstrumenten. Die GIZ beabsichtigt, eine auftragnehmende Partei mit der Umsetzung ausgewählter Aktivitäten in allen drei Handlungsfeldern zu beauftragen.

Erfüllungsort

Ort
nicht angegeben
Kreis
Main-Taunus-Kreis (Sitz des Auftraggebers, kein Ort in der Bekanntmachung)
Bundesland
Hessen

Verlauf

  1. 26.04.2026 Ausschreibung veröffentlicht
  2. 27.10.2026 Ergebnis veröffentlicht

Häufige Fragen

Wer hat den Auftrag bekommen?

Den Zuschlag hat GFA Consulting Group GmbH erhalten, Summe 3.095.840 €.

Quellen Bekanntmachung auf oeffentlichevergabe.de ↗ Daten: Bekanntmachungsservice, Lizenz CC0. Namen und persönliche Kontaktdaten von Ansprechpersonen entfernen wir automatisch. Ist uns etwas entgangen? Fehler melden

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