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Abgelaufen Öffentliche Ausschreibung (national) · veröffentlicht am 31.01.2023

Schadstoffsanierung TRGS 519, TRGS 521 in Verbindung mit DIN 18 459 - 2642/2022

Auftraggeber: Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung, in Vertretung für die BImA · Berlin

Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung, in Vertretung für die BImA hat einen Auftrag für Bauleistungen in Berlin ausgeschrieben. Die Angebotsfrist endete am 21.02.2023. Bisher kein Ergebnis gefunden.

Die Angebotsfrist endete am 21.02.2023, 10:00 Uhr. Frist abgelaufen

Wir haben bisher kein Ergebnis zu diesem Verfahren gefunden. Bei nationalen Verfahren wird es oft gar nicht oder ohne Bezug zur Ausschreibung veröffentlicht. Auskunft gibt die Vergabestelle.

Wer folgt, bekommt morgens eine E-Mail, sobald ein Ergebnis oder eine Änderung veröffentlicht ist.

Angaben in Kürze

Aus den Feldern, ohne KI
Was
Bauleistungen allgemein: Schadstoffsanierung TRGS 519, TRGS 521 in Verbindung mit DIN 18 459 - 2642/2022
Wo
Berlin
Bis wann
Angebotsfrist 21.02.2023, 10:00 Uhr
Wer kann anbieten
Jedes Unternehmen, das die Anforderungen der Vergabeunterlagen erfüllt.

Automatisch aus den Feldern der Bekanntmachung vom 31.01.2023, ohne KI. Die Branche ordnen wir selbst zu. Maßgeblich ist die Bekanntmachung. Original lesen ↗ · Fehler melden

Leistungsumfang

Beschreibung laut Bekanntmachung

Schadstoffsanierung TRGS 519, TRGS 521 in Verbindung mit DIN 18 459 Das Bundesministerium der Justiz ist in einem teilweise denkmalgeschützten Gebäudekomplex in Berlin-Mitte, Mohrenstraße 37 untergebracht. Es handelt sich um einen im Wesentlichen um die Jahrhundertwende errichteten Altbau sowie einen zu DDR-Zeiten begonnen und 1994 fertiggestellten Neubau. Das Bauvorhaben ist im südöstlichen Teil des Neubaus (Bauteil 1D), Bereich Flur 8 verortet. Zur Behebung von Schäden und Gebrauchsspuren ist die Sanierung der bestehenden Sanitäranlagen und Teeküchen in allen Geschossen (EG - 7. OG) vorgesehen. Im Zuge der Maßnahme wird in dem Gebäudeabschnitt die komplette Heizungs-, Lüftungs- und Sanitäranlage erneuert. Im Zuge der Schadstofferkundung wurden neben KMF - alte Mineralwolle, in Form von Rohrisolierungen, Deckenplatten, Wand- und Deckendämmungen auch asbesthaltige Putze, Spachtelmassen …

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Schadstoffsanierung TRGS 519, TRGS 521 in Verbindung mit DIN 18 459 Das Bundesministerium der Justiz ist in einem teilweise denkmalgeschützten Gebäudekomplex in Berlin-Mitte, Mohrenstraße 37 untergebracht. Es handelt sich um einen im Wesentlichen um die Jahrhundertwende errichteten Altbau sowie einen zu DDR-Zeiten begonnen und 1994 fertiggestellten Neubau. Das Bauvorhaben ist im südöstlichen Teil des Neubaus (Bauteil 1D), Bereich Flur 8 verortet. Zur Behebung von Schäden und Gebrauchsspuren ist die Sanierung der bestehenden Sanitäranlagen und Teeküchen in allen Geschossen (EG - 7. OG) vorgesehen. Im Zuge der Maßnahme wird in dem Gebäudeabschnitt die komplette Heizungs-, Lüftungs- und Sanitäranlage erneuert. Im Zuge der Schadstofferkundung wurden neben KMF - alte Mineralwolle, in Form von Rohrisolierungen, Deckenplatten, Wand- und Deckendämmungen auch asbesthaltige Putze, Spachtelmassen und Fliesenkleber nachgewiesen. Auf Grundlage der Untersuchungsergebnisse wurde ein Sanierungskonzept zur Gefahrstoffsanierung erstellt. Die Sanierung umfasst die vollständige Entfernung der vorhandenen Gefahrstoffe im Vorfeld der jeweiligen Rückbauarbeiten. Neben den Sanitäranlagen und Teeküchen werden in dem Zusammenhang auch die angrenzenden Räume saniert. Sämtliche ermittelte Gefahrstoffe in Form von Asbest und KMF sollen vollständig entfernt werden. Zusätzlich erfolgt im Kellergeschoss in verschiedenen Räumen der Rückbau von alten Heizleitungen mit Isolierungen aus alter Mineralwolle sowie tw. mit Blechummantelung. Bei den Rückbauarbeiten sind die TRGS 521 und 519 zu beachten. Bei der Asbest-Sanierung handelt es sich überwiegend um "umfangreiche Arbeiten" nach TRGS 519, Abs. 14, teilweise können die Arbeiten aufgrund des geringen Umfangs als -Tätigkeiten mit geringer Exposition- nach TRGS 519, Abs. 2.8 eingestuft werden. Folgende Bauteile werden im Rahmen der Gefahrstoffsanierung insgesamt entfernt/ demontiert: 600 m² KMF- Akustikdeckenplatten ohne KMF-Dämmmatten als Auflage 230 m² Blechpaneeldecken mit KMF-Dämmmatten als Auflage 470 m KMF-Dämmmaterial als Rohrisolierungen in Decken und Installationsschächten 150 m KMF-Dämmmaterial als Rohrisolierungen im Glove-Bag-Verfahren 28 m Asbestzement-Entwässerungsrohr im Installationsschacht 70 m² Leichtbauwände aus Gipskarton mit PSF, asbesthaltig und KMF-Dämmung 15 m² Leichtbauwände (Vorwandinstallationen) aus Gipskarton mit PSF, asbesthaltig 200 m² Keramikfliesen mit asbesthaltigem Kleber an Wandflächen 300 m² Asbesthaltige Putz und Spachtelmassen an Wandflächen tw. HBCD-haltige Dämmung (EPS) im Fußbodenaufbau ggf. asbesthaltige Dichtschnüre in Deckendurchbrüchen mit Rohrleitungen 10 m² Bitumen-Dachbahn, tw. mit WHO-Fasern, Teilöffnungen im Dachbereich Die Arbeiten beginnen im Untergeschoss und werden anschließend geschossweise fortgesetzt. Dabei sind Parallelarbeiten in mehreren Sanierungsabschnitten, auch geschossübergreifend, umzusetzen. Entsprechender Personalaufwand (mind. 7-8 Mitarbeiter) ist einzukalkulieren. Ziel ist die jeweils termingerechte Übergabe der Geschosse an das Folgegewerk. Der geplante Sanierungszeitraum beträgt etwa 22 Kalenderwochen zzgl. separat auszuführender Arbeiten im Dachbereich. Folgende Unterlagen sind für die Feststellung der Eignung des Bieters mit dem Angebot vorzulegen: - Zulassung als Fachbetrieb nach GefStoffV - Zertifikat als Entsorgungsfachbetrieb nach KrWG § 56 - Eigenerklärung zu Leistungsfähigkeit hinsichtlich Geräte- und Personaleinsatz - Nachweis der Sach-/Fachkundenachweis nach TRGS 519 und TRGS 521 für mind. 4 Mitarbeiter - Nennung von drei Referenzen für vergleichbare Sanierungsmaßnahmen in den letzten fünf Kalenderjahren mit einem Auftragsvolumen von mind. 100.000 € netto Mit der Ausführung ist am 02.05.2023 zu beginnen. Die Leistungen sind bis Dezember 2023 fertigzustellen. Die Vergabestelle weist darauf hin, dass zur Gewährleistung eines zügigen Verfahrens nur rechtzeitig bei der Vergabestelle eingegangene Bieteranfragen beantwortet. Fristende: 13.02.2023 ACHTUNG Die Vergabeunterlagen können unentgeltlich, uneingeschränkt, vollständig und direkt unter www.evergabe-online.de abgerufen werden. Es besteht keine Pflicht zur Registrierung auf der Vergabeplattform. Über Änderungen der Vergabeunterlagen, Nachsendungen,Bieterfragen, Antwortschreiben u.ä. werden Sie jedoch nur bei vorheriger Registrierungautomatisch unterrichtet. Andernfalls sind Sie verpflichtet, sich eigenständig die erforderlichen Informationen zu verschaffen. „Informationen zur Datenerhebung gemäß Artikel 13 Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) sind den Vergabeunterlagen aus dem beiliegenden Informationsblatt zu entnehmen“.

Erfüllungsort

Ort
nicht angegeben
Kreis
Berlin (Sitz des Auftraggebers, kein Ort in der Bekanntmachung)
Bundesland
Berlin

Verlauf

  1. 31.01.2023 Ausschreibung veröffentlicht
Quellen Bekanntmachung auf oeffentlichevergabe.de ↗ Vergabeunterlagen auf evergabe-online.de ↗ Daten: Bekanntmachungsservice, Lizenz CC0. Namen und persönliche Kontaktdaten von Ansprechpersonen entfernen wir automatisch. Ist uns etwas entgangen? Fehler melden

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