Sanierung Schloss Glücksburg in Römhild
Auftraggeber: Stadtverwaltung Römhild · Römhild
Stadtverwaltung Römhild hat den Auftrag für Ingenieur- und Planungsleistungen in Römhild am 06.06.2025 vergeben, Zuschlag an Trabert Ingenieure GmbH & Co KG, K&S-Plan GmbH und 2 Einzelunternehmen aus Gera-Untermhaus und Rudolstadt. Zuschlagssumme nach den Angaben der Bekanntmachung: 201.057,57 €. Eingegangen: 2–5 Angebote je Los.
Einzelunternehmen aus Gera-Untermhaus
Trabert Ingenieure GmbH & Co KG Geisa
Einzelunternehmen aus Rudolstadt
K&S-Plan GmbH Rieneck
- Summe
- 201.057,57 €
- Angebote
- 2–5 je Los
- Zuschlag
- 06.06.2025
Quelle: Bekanntmachung auf oeffentlichevergabe.de (CC0), veröffentlicht am 02.08.2025.
Angaben in Kürze
Aus den Feldern, ohne KI- Was
- Ingenieur- und Planungsleistungen: Sanierung Schloss Glücksburg in Römhild
- Wo
- Römhild, Landkreis Hildburghausen, Thüringen
- Wer kann anbieten
- Zuerst Teilnahmeantrag. Es werden 3 bis 5 Bewerber zur Angebotsabgabe aufgefordert. Für KMU geeignet laut Bekanntmachung.
- Laufzeit
- 12 Monate
- Lose
- 4 Lose, einzeln anzubieten laut Bekanntmachung
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Leistungsumfang
Beschreibung laut BekanntmachungDie Stadt Römhild beabsichtigt die Vergabe von Planungsleistungen zur Sanierung von Schloss Glücksburg. Das große Objekt besteht aus mehreren Teilen, dem Vorderschloss, Mittelschloss und dem Hinteren Schloss, die durch zwei Höfe getrennt sind. Einzelne Gebäude des Vorderschlosses sind bereits saniert. Dennoch bedarf es der Sanierung eines weit größeren Teils des Schlosses, dieser wird mit 70 % eingeschätzt. Die Gesamtsanierung des Objektes soll in Bauabschnitten erfolgen und wird ca. 10 Jahre in Anspruch nehmen. Die bestehenden Nutzungen des Schlosses Glücksburg (Stadtverwaltung, Museum, Keramikstiftung) sollen erhalten werden und an die aktuellen Anforderungen in Bezug auf Brandschutz, Barrierefreiheit und Arbeitsstättenrichtlinien angepasst und konditioniert werden. Durch die Sanierung und den Ausbbau bisher ungenutzter Räume sollen Flächenreserven erschlossen werden. Seitens der …
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Die Stadt Römhild beabsichtigt die Vergabe von Planungsleistungen zur Sanierung von Schloss Glücksburg. Das große Objekt besteht aus mehreren Teilen, dem Vorderschloss, Mittelschloss und dem Hinteren Schloss, die durch zwei Höfe getrennt sind. Einzelne Gebäude des Vorderschlosses sind bereits saniert. Dennoch bedarf es der Sanierung eines weit größeren Teils des Schlosses, dieser wird mit 70 % eingeschätzt. Die Gesamtsanierung des Objektes soll in Bauabschnitten erfolgen und wird ca. 10 Jahre in Anspruch nehmen. Die bestehenden Nutzungen des Schlosses Glücksburg (Stadtverwaltung, Museum, Keramikstiftung) sollen erhalten werden und an die aktuellen Anforderungen in Bezug auf Brandschutz, Barrierefreiheit und Arbeitsstättenrichtlinien angepasst und konditioniert werden. Durch die Sanierung und den Ausbbau bisher ungenutzter Räume sollen Flächenreserven erschlossen werden. Seitens der Stadt Römhild soll im Zuge der Sanierung folgende Nutzungsverteilung vorgesehen werden: - Vorderschloss: Büronutzung, Wohnen, Sondernutzungen, evtl. Gastronomie - Mittelschloss: Keramikstiftung (EG), Stadtverwaltung, Bibliothek, Tagung (OG 1+2) - Nordflügel (ehem. Kapellenbau): Keramikstiftung (KG, EG, OG 1 - Südflügel (ehem. Küchenbau): Keramikstiftung (KG), Stadtverwaltung - Hinterschloss: Museum, Ausstellungen Ein wichtiges Ziel im Zuge der Sanierung der Glücksburg besteht für die Stadt Römhild darin, die Burg als Sitz der Keramikstiftung zu erhalten und weiter auszubauen. Im Jahre 2007 wurde der Förderverein "Internationales Keramiksymposium Römhild e.V." gegründet. Dieser stellte sich die anspruchsvolle Aufgabe, das von 1975 bis 1993 in Römhild etablierte Internationale Keramiksymposium nach 15 Jahren wieder zu beleben und weiter zu führen. Bis Anfang 1990 gehörte das Internationale Keramiksymposium Römhild mit zu den bedeutendsten Keramiksymposien Osteuropas und war als guter "Markenname" über die Grenzen der DDR hinaus in der Fachwelt anerkannt und bei den Keramikkünstlern gefragt. Es wurden ab 2008 bereits 5 Internationale Keramiksymposien erfolgreich und mit großer öffentlicher Resonanz in Römhild durchgeführt. Über die Zeit hat sich in Römhild eine beeindruckende, für jedermann zugängliche Keramikausstellung entwickelt. Präsentiert werden Werke von Teilnehmern der Internationalen Keramiksymposien. Neben den Flächen in der Glücksburg werden auch ungenutzte Schaufenster in der Stadt Römhild sowie öffentliche Plätze der Stadt zur Präsentation von Kunstwerken verschiedener Künstler genutzt. Im Vergabeverfahren geht es um die Objektplanung Gebäude sowie Fachplanerische Leistungen wie z.B. Tragwerksplanung, Planung Technische Ausrüstung Anlagengruppen 1 bis 6. Die Baukosten für die Sanierung des Schlosses werden gegenwärtig für die Kostengruppen 300 und 400 mit ca. 11,00 Mio. EUR angenommen. Aufgrund der nur begrenzt zur Verfügung stehenden finanziellen Mittel der Gemeinde und des Umfangs der zugesagten Fördermittel wurde die Durchführung der Sanierung des Schlosses in Bauabschnitte aufgeteilt. Der zu beauftragende 1. Bauabschnitt umfasst die Sanierung von Dach und Fassade des Mittelschlosses. Die geschätzten Baukosten betragen für den 1. Bauabschnitt 1.000.000 EUR (Brutto). Der 2. Bauabschnitt umfasst die Gesamtgebäude des Vorderschlosses (einschließlich Nord- und Südflügel). Der 3. Bauabschnitt umfasst die Innensanierung des 2. OG des Mittelschlosses. Der 4. Bauabschnitt umfasst die Innensanierung des 2. OG Hinterschlosses. Für die barrierefreie Erschließung des gesamtenn Schlosskomplexes ist voraussichtlich die Installation von 3 Aufzügen erforderlich. Der Realisierungszeitraum für die Gesamtmaßnahme wird durch den Auftraggeber, in Abhängigkeit von der Bereitstellung der erforderlichen Fördermittel, auf 10 Jahre geschätzt.
4 Lose
Erfüllungsort
- Ort
- 98630 Römhild
- Bundesland
- Thüringen
- NUTS
- DEG0E
Verlauf
- 03.08.2024 Ausschreibung veröffentlicht
- 02.08.2025 Ergebnis veröffentlicht
Häufige Fragen
Wer hat den Auftrag bekommen?
Den Zuschlag hat Trabert Ingenieure GmbH & Co KG, K&S-Plan GmbH und 2 Einzelunternehmen aus Gera-Untermhaus und Rudolstadt erhalten, Summe 201.057,57 €.
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