Patientenmonitoring-System
Auftraggeber: Universitätsklinikum Freiburg · Freiburg
Universitätsklinikum Freiburg hat den Auftrag für Medizintechnik und Medizinbedarf in Freiburg im Breisgau am 14.05.2026 vergeben, Zuschlag an Philips GmbH.
Philips GmbH Hamburg
- Summe
- nicht plausibel
- Angebote
- nicht veröffentlicht
- Zuschlag
- 14.05.2026
Quelle: Bekanntmachung auf oeffentlichevergabe.de (CC0), veröffentlicht am 14.05.2026.
Angaben in Kürze
Aus den Feldern, ohne KI- Was
- Medizintechnik und Medizinbedarf: Patientenmonitoring-System
- Wo
- Freiburg im Breisgau, Baden-Württemberg
- Wer kann anbieten
- Der Auftraggeber verhandelt direkt mit ausgewählten Unternehmen.
Automatisch aus den Feldern der Bekanntmachung vom 14.05.2026, ohne KI. Die Branche ordnen wir selbst zu. Maßgeblich ist die Bekanntmachung. Original lesen ↗ · Fehler melden
Leistungsumfang
Beschreibung laut BekanntmachungDer Auftraggeber (Universitätsklinikum Freiburg) hat sich nach intensiver Beschäftigung mit dem Markt entschieden, das Patientenmonitoring-System der Firma Philips GmbH zu beschaffen. Das Universitätsklinikum Freiburg (UKF) betreibt eine nahezu vollständig vernetzte Patientenüberwachungsinfrastruktur PIC iX Enterprise der Firma Philips. Diese ist in sämtlichen relevanten Einrichtungen wie den Intensivstationen, IMC-Stationen, der Kinderklinik, dem Notfallzentrum, den Herzkatheterlaboren, dem Universitären Herzzentrum, der Endoskopie, verschiedenen Normalstationen und weiteren klinischen Schlüsselinfrastrukturen etabliert. Über Jahre wurde eine spezifische, auf Philips-Technologie abgestimmte Serverarchitektur (Kommunikations-, Datenbank-, Web- und Gatewayserver sowie Alarmmanagement) aufgebaut, um die Patientendaten zentral und sicher zu erfassen, zu verarbeiten und mit anderen Systemen …
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Der Auftraggeber (Universitätsklinikum Freiburg) hat sich nach intensiver Beschäftigung mit dem Markt entschieden, das Patientenmonitoring-System der Firma Philips GmbH zu beschaffen. Das Universitätsklinikum Freiburg (UKF) betreibt eine nahezu vollständig vernetzte Patientenüberwachungsinfrastruktur PIC iX Enterprise der Firma Philips. Diese ist in sämtlichen relevanten Einrichtungen wie den Intensivstationen, IMC-Stationen, der Kinderklinik, dem Notfallzentrum, den Herzkatheterlaboren, dem Universitären Herzzentrum, der Endoskopie, verschiedenen Normalstationen und weiteren klinischen Schlüsselinfrastrukturen etabliert. Über Jahre wurde eine spezifische, auf Philips-Technologie abgestimmte Serverarchitektur (Kommunikations-, Datenbank-, Web- und Gatewayserver sowie Alarmmanagement) aufgebaut, um die Patientendaten zentral und sicher zu erfassen, zu verarbeiten und mit anderen Systemen (KIS, PDMS wie Meona und Copra) zu vernetzen. Diese vorhandene Infrastruktur ist mit erheblichen Investitionen und technischen Aufwand aufgebaut worden. Die gesamte Anlage ist auf die eingesetzten Philips-Systeme optimiert. Die Einführung eines vergleichbaren Systems eines anderen Herstellers würde technische und wirtschaftliche Risiken sowie unverhältnismäßige Mehrkosten verursachen und zusätzliche Infrastruktur-, Integrations- und Schnittstellenaufwände mit sich bringen. Im Rahmen einer umfassenden Marktrecherche konnte festgestellt werden, dass zwar verschiedene Lieferanten Teilanforderungen erfüllen, jedoch einzig und allein das System der Firma Philips in der Gesamtsystembetrachtung (Kompatibilität, Interoperabilität, Betriebssicherheit) alle technischen Anforderungen vollständig erfüllt. Die Modernisierung der Monitoring-Anlage muss zwingend mit den bestehenden Host-Monitoren und zentralen Komponenten interoperabel sein, insbesondere im Hinblick auf Patientensicherheit, Datenschutz, Verfügbarkeit, Integrität und den Schutz kritischer Infrastrukturen. Die Einbindung von Systemen anderer Hersteller würde zu einer heterogenen Systemlandschaft (Parallelbetrieb) führen, die nicht nur die IT- und Datensicherheit negativ beeinflusst, sondern auch ein erheblich höheres Risiko für den technischen Betrieb und die Patientensicherheit mit sich bringen würde. Eine homogene Systemlandschaft ist von zentraler Bedeutung für die Versorgungssicherheit des UKFs. Klinikumsweit geschulte und im Umgang mit dem System vertraute Mitarbeiter (Anwendung, Bediensicherheit, Ausbildungskosten, Springerpool, Downtime, geschulte Techniker) sind elementar um die hohen Verfügbarkeitsanforderungen der Anlagen im Betrieb zu realisieren. Das vorhandene umfassende Instandhaltungs-, Wartungs-, sowie Softwareupdatekonzept basiert auf der homogenen Systemlandschaft. Für die Aufrechterhaltung der Patientenüberwachungsanlagen sind zwingend erforderliche Serviceleistungen wie "1st Level Support" durch die eigenen Mitarbeiter im 24h/7 Betrieb in Eigenleistung sicherzustellen. Nur mit der fortgesetzten Nutzung von Philips-Komponenten kann die kritische Infrastruktur des UKF, einschließlich der durchgehenden Patientenüberwachung im Rahmen des modernen Transportkonzepts, sichergestellt werden.
Erfüllungsort
- Ort
- 79106 Freiburg im Breisgau
- Kreis
- Freiburg im Breisgau
- Bundesland
- Baden-Württemberg
- NUTS
- DE131
Verlauf
- 14.05.2026 Direktvergabe angekündigt
Häufige Fragen
Wer hat den Auftrag bekommen?
Den Zuschlag hat Philips GmbH erhalten.
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