Ortsunabhängiges Arbeiten – Chancen und Risiken für verschiedene Stadttypen
Auftraggeber: Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung · Bonn
Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung hat den Auftrag für Forschung und Studien in Bonn am 18.08.2021 vergeben, Zuschlag an infas Institut für angewandte Sozialwissenschaft GmbH. Zuschlagssumme nach den Angaben der Bekanntmachung: 163.441 €. Eingegangen: 7 Angebote.
infas Institut für angewandte Sozialwissenschaft GmbH Bonn
- Summe
- 163.441 €
- Angebote
- 7
- Zuschlag
- 18.08.2021
Quelle: Bekanntmachung auf TED (© Europäische Union), veröffentlicht am 15.06.2022.
Angaben in Kürze
Aus den Feldern, ohne KI- Was
- Forschung und Studien: Ortsunabhängiges Arbeiten – Chancen und Risiken für verschiedene Stadttypen
- Wo
- Bonn, Nordrhein-Westfalen
- Wer kann anbieten
- Jedes Unternehmen, das die Anforderungen der Vergabeunterlagen erfüllt.
- Laufzeit
- 01.07.2021 bis 30.06.2024
Automatisch aus den Feldern der Bekanntmachung vom 15.06.2022, ohne KI. Die Branche ordnen wir selbst zu. Maßgeblich ist die Bekanntmachung. Original lesen ↗ · Fehler melden
Leistungsumfang
Beschreibung laut BekanntmachungBund, Länder und Kommunen sind in den Bereichen Stadt- und Raumentwicklung sowie in der Verkehrsplanung auf Informationen über sich verändernde Raum-, Siedlungs- und Stadtstrukturen und Stadt-Umland-Verflechtungen angewiesen, um in den Entscheidungs- und Planungsprozessen auf diese rechtzeitig reagieren zu können und diese Entwicklungen in der mittel- und langfristigen Planung für eine zukunftsfähige und nachhaltige Raum- und Stadtentwicklung zu berücksichtigen. Wie hoch das Homeoffice-Potenzial in Deutschland tatsächlich ist, lässt sich jedoch auch nur schwer abschätzen. Einige Studien berechnen Homeoffice-Potenziale und orientieren sich dabei überwiegend an den ausgeübten Tätigkeiten. Je nach Methodik, Abgrenzungsschärfe und räumlicher Auflösung weisen die erzielten Ergebnisse jedoch eine hohe Schwankungsbreite zwischen 17 % und 56 % auf (OECD 2020; Alipour et al. 2020). Darüber …
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Bund, Länder und Kommunen sind in den Bereichen Stadt- und Raumentwicklung sowie in der Verkehrsplanung auf Informationen über sich verändernde Raum-, Siedlungs- und Stadtstrukturen und Stadt-Umland-Verflechtungen angewiesen, um in den Entscheidungs- und Planungsprozessen auf diese rechtzeitig reagieren zu können und diese Entwicklungen in der mittel- und langfristigen Planung für eine zukunftsfähige und nachhaltige Raum- und Stadtentwicklung zu berücksichtigen. Wie hoch das Homeoffice-Potenzial in Deutschland tatsächlich ist, lässt sich jedoch auch nur schwer abschätzen. Einige Studien berechnen Homeoffice-Potenziale und orientieren sich dabei überwiegend an den ausgeübten Tätigkeiten. Je nach Methodik, Abgrenzungsschärfe und räumlicher Auflösung weisen die erzielten Ergebnisse jedoch eine hohe Schwankungsbreite zwischen 17 % und 56 % auf (OECD 2020; Alipour et al. 2020). Darüber hinaus schätzen einige aktuelle, von der Pandemie getriebenen Umfragen, dass mehr als die Hälfte der Beschäftigten von zu Hause aus arbeiten können und dies auch gerne tun würden (DLR 2020a; DLR 2020b). Mit einer ExWoSt-Studie soll der übergeordneten Frage nachgegangen werden, welche Auswirkungen die verstärkte Nutzung von Homeoffice einerseits auf Stadt- und Gemeinde- sowie Lage- und Raumtypen (nach BBSR) hat und in Zukunft haben wird. Zum anderen sollen räumlich schärfer und genauer die Auswirkungen durch die verstärkte Nutzung von Homeoffice betrachtet werden. Dazu sollen intraregionale Analysen und Analysen auf der Ebene von Städten und Gemeinden bzw. Clustern/Stadt- und Gemeinde- sowie Lagetypen (nach BBSR Abgrenzungen) erfolgen. Mit der Studie sollen auch mögliche Handlungsansätze und -empfehlungen eruiert werden, wie die o. g. Prozesse räumlich gesteuert werden können. Die Ergebnisse sollen dazu dienen: 1. Wirkungen einer verstärkten Nutzung von Homeoffice, die sich im Wirtschafts- und Arbeitsleben vollziehen, in ihren Folgen für die Stadtentwicklung und -planung zu analysieren, 2. Städte und Gemeinden besser auf mögliche Wirkungen durch die verstärkte Nutzung von Homeoffice hinzuweisen und mögliche Handlungsansätze zu entwickeln Folgende Fragen stehen dabei im Fokus: — Welche empirischen Anhaltspunkte gibt es bezüglich der bereits bestehenden Nutzung von Homeoffice und der zukünftigen Potenziale? — Welche Auswirkungen sind durch das Arbeiten im Homeoffice auf die Wohnstandortpräferenzen im urbanen und ländlichen Raum zu erwarten? — Wie werden die Auswirkungen hinsichtlich der beruflich bedingten Wege, der damit verbundenen Verkehrsmittelnutzung und auf das Verkehrsaufkommen insgesamt eingeschätzt? Wie unterscheiden sich die Trends hierbei zwischen Stadt und Land? — Wie verändert die verstärkte Nutzung von Homeoffice das Mobilitätsverhalten im Nahraum des Wohnortes in Bezug auf Versorgung (Einkaufen) und Freizeit? — Welche Auswirkungen ergeben sich aus der verstärkten Nutzung von Homeoffice, dessen Auswirkungen auf das Wirtschafts- und Arbeitsleben, für die Stadtentwicklung und planung? — Welche Herausforderungen und Handlungsanforderungen ergeben sich für die Akteure (Kommunen, Unternehmen, Zivilgesellschaft) und für das planerische Instrumentarium?
Erfüllungsort
- Ort
- nicht angegeben
- Kreis
- Bonn
- Bundesland
- Nordrhein-Westfalen
- NUTS
- DEA22
Verlauf
- 15.04.2021 Ausschreibung veröffentlicht
- 15.06.2022 Ergebnis veröffentlicht
Häufige Fragen
Wer hat den Auftrag bekommen?
Den Zuschlag hat infas Institut für angewandte Sozialwissenschaft GmbH erhalten, Summe 163.441 €.
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