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Abgelaufen Teilnahmewettbewerb Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb (EU-weit) · veröffentlicht am 13.02.2024

Objektplanung Gebäude mit Teilleistungen aus dem Spezialtiefbau und Fachplanungsleistungen Rückbau schadstoffbelasteter Bausubstanz, LPH 6-9

Auftraggeber: Landeshauptstadt München, Baureferat · München

Landeshauptstadt München, Baureferat hat einen Auftrag für Ingenieur- und Planungsleistungen in München ausgeschrieben. Teilnahmeanträge waren bis 19.03.2024 möglich. Bisher kein Ergebnis gefunden.

Teilnahmeanträge waren bis 19.03.2024, 13:00 Uhr möglich. Frist abgelaufen

Wir haben bisher kein Ergebnis zu diesem Verfahren gefunden. Auskunft gibt die Vergabestelle.

Wer folgt, bekommt morgens eine E-Mail, sobald ein Ergebnis oder eine Änderung veröffentlicht ist.

Angaben in Kürze

Aus den Feldern, ohne KI
Was
Ingenieur- und Planungsleistungen: Objektplanung Gebäude mit Teilleistungen aus dem Spezialtiefbau und Fachplanungsleistungen Rückbau schadstoffbelasteter Bausubstanz, LPH 6-9
Wo
München, Bayern
Bis wann
Teilnahmeantrag bis 19.03.2024, 13:00 Uhr
Wer kann anbieten
Zuerst Teilnahmeantrag. Es werden 3 bis 5 Bewerber zur Angebotsabgabe aufgefordert. Für KMU geeignet laut Bekanntmachung.
Laufzeit
27.05.2024 bis 31.12.2030

Automatisch aus den Feldern der Bekanntmachung vom 13.02.2024, ohne KI. Die Branche ordnen wir selbst zu. Maßgeblich ist die Bekanntmachung. Original lesen ↗ · Fehler melden

Leistungsumfang

Beschreibung laut Bekanntmachung

Objektplanung Gebäude gem. Par. 34 HOAI, Leistungsphasen 6-­9 mit Teilleistungen aus dem Spezialtiefbau und Fachplanungsleistungen Rückbau schadstoffbelasteter Bausubstanz für die Generalsanierung und den Umbau des Münchner Stadtmuseums. Das Münchner Stadtmuseum, das im Jahr 1888 eröffnet wurde, ist das größte kommunale Museum Deutschlands mit ca. 30.000 m² Bruttogeschossfläche, einer Sammlung von ca. 3 Millionen Kunst­ und Kulturgütern. Für die Zukunftsfähigkeit des Münchner Stadtmuseums ist neben einer bautechnischen Ertüchtigung des Gebäudekomplexes eine Neukonzeption mit inhaltlicher und räumlicher Neuorganisation sowie baulicher Neustrukturierung notwendig. Der Gebäudekomplex besteht aus folgenden sechs Trakten: Zeughaus, 1491-­93 von Lukas Rottaler;Grässeltrakt, 1926­-28 von Hans Grässel; Leitenstorfertrakt, 1930-­31 von Hermann Leitenstorfer;Gsaengertrakt 1959­-64 von Gustav …

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Objektplanung Gebäude gem. Par. 34 HOAI, Leistungsphasen 6-­9 mit Teilleistungen aus dem Spezialtiefbau und Fachplanungsleistungen Rückbau schadstoffbelasteter Bausubstanz für die Generalsanierung und den Umbau des Münchner Stadtmuseums. Das Münchner Stadtmuseum, das im Jahr 1888 eröffnet wurde, ist das größte kommunale Museum Deutschlands mit ca. 30.000 m² Bruttogeschossfläche, einer Sammlung von ca. 3 Millionen Kunst­ und Kulturgütern. Für die Zukunftsfähigkeit des Münchner Stadtmuseums ist neben einer bautechnischen Ertüchtigung des Gebäudekomplexes eine Neukonzeption mit inhaltlicher und räumlicher Neuorganisation sowie baulicher Neustrukturierung notwendig. Der Gebäudekomplex besteht aus folgenden sechs Trakten: Zeughaus, 1491-­93 von Lukas Rottaler;Grässeltrakt, 1926­-28 von Hans Grässel; Leitenstorfertrakt, 1930-­31 von Hermann Leitenstorfer;Gsaengertrakt 1959­-64 von Gustav Gsaenger;Marstalltrakt 1976-77 (Wiederaufbau), Hofmanntrakt 1977-­78 (Wiederaufbau). Große Teile des heterogenen Gebäudekomplexes sind als Einzelbaudenkmal in der Denkmalliste eingetragen. Darüber hinaus befindet sich der gesamte Gebäudekomplex im Ensemble „Altstadt München“. Das Grundstück befindet sich im Umgriff von möglichen Bodendenkmälern. -- Ertüchtigung der Bestandsgebäude: Die Hauptmaßnahmen finden im Gsaengertrakt, Leitenstorfertrakt, Grässeltrakt und Hofmanntrakt statt. Im Marstalltrakt ist das Stadtcafé entsprechend den heutigen technischen und räumlichen Anforderungen zu ertüchtigen und umzubauen. Zur Erreichung eines bauordnungsgemäßen Zustandes bei den Bestandsgebäuden muss ein neuer Bauantrag mit Brandschutznachweis gestellt werden. Im Zuge der Vorplanung wurden zur Kostenreduzierung der Umfang der baulichen Maßnahmen im Zeughaus und Marstalltrakt stark reduziert, mit folgendem Ergebnis: ­ - Durchführung von nur technischen Anpassungsmaßnahmen im Zeughaus: Das Zeughaus wurde 2007/2008 saniert, so dass hier für die Zukunftsfähigkeit des Museums nicht zwingend Umbaumaßnahmen vorgenommen werden müssen. ­ - Durchführung einer Minimalsanierung und Umbau im Marstalltrakt: Der Marstalltrakt wurde 1976­-77 erbaut, die konstruktiven Bauteile sind in gutem Zustand. Zur Kostenreduzierung wurde deshalb auf Umbaumaßnahmen so weit möglich verzichtet. Es werden nur substanzerhaltende bauliche Maßnahmen und technische Anpassungsmaßnahmen an die neuen technischen Anlagen, wie Brandmeldeanlage, Alarmierungsanlage, IT­-Infrastruktur durchgeführt, sowie Umbaumaßnahmen im Stadtcafè und Saal, in dem zukünftig der zentrale Studiensaal mit Präsenzbibiothek für die Fachöffentlichkeit untergebracht wird. -- Zur bautechnischen Ertüchtigung des Bestandsgebäudes sind Maßnahmen in folgenden Bereichen notwendig: ­ Baukonstruktion / Statik; Brandschutz; Bauphysik und Energieeffizienz; Schadstoffe; ­ Beheizung, Lüftung und Kühlung; ­ Wasser / Abwasser; ­ Elektrotechnik; ­ Blitzschutzanlage; ­Diebstahlsicherung; ­ IT-Infrastruktur, Kommunikation, Leitsystem;­ Fördertechnik -- Planungskonzept: Neben der bautechnischen Ertüchtigung für eine zeitgemäße Gesamtkonzeption sind auch bauliche Maßnahmen zur Beseitigung von funktionalen und strukturellen Mängeln notwendig. Diese umfassen auch Maßnahmen wie Teilabbruch, Unterfangungen und Verbau. Das Planungkonzept ergänzt die bautechnische Ertüchtigung wie folgt: ­ Schaffung eines „Neuen Eingangs“ über den Rindermarkt, Ecke Oberanger / Rosental; ­ Überdachung des nördlichen Innenhofes; ­ in dieses neu geschaffene „Atrium“wird ein Kubus mit Ausstellungsflächen eingestellt; ­ die Tiefgarage im nördlichen Innenhof wird aufgelassen und abgebrochen; ­ an dieser Stelle entsteht im UG die neue Technikzentrale; ­ die technischen Anlagen (Heizung, Lüftung, Klima, Sanitär und Elektro) in den Gebäudeteilen rund um den nördlichen Innenhof (Gsaengertrakt, Grässeltrakt, Hofmanntrakt und Leitensdorfer Trakt) werden neu hergestellt; die technischen Anlagen in Zeughaus und Marstall werden ertüchtigt. Die beengte Innenstadtlage, die Größe des Objektes und die geringen Baustelleneinrichtungsflächen stellen eine Herausforderung an die Baulogistik. Neukonzeption: Über die baulichen Maßnahmen hinaus wird die museale Neukonzeption des MStM verwirklicht. Dabei handelt es sich um einen Prozess der Reformierung, der vom KULT bereits im Jahr 2003 in Gang gesetzt wurde und sich u.a. auf ein Fachgutachten stützt. Die Empfehlungen zur Einführung neuer Strukturen, die Erarbeitung neuer Vermittlungskonzepte, die Aktualisierung musealer Standards, die Einbindung gesellschaftlicher Entwicklungen und der Leitgedanke, ein inklusives Museum zu sein, sind die Vorgaben für die Neukonzeption. Durch eine entsprechende bauliche Umsetzung werden diese – soweit das Bauen im denkmalgeschützten Bestand einen solchen Anspruch erlaubt – für die Bürgerinnen und Bürger der LHM sichtbar gemacht. Das Museum soll von allen Menschen mit Behinderung ohne Einschränkung, d.h. in absoluter Selbstbestimmtheit erreicht und genutzt werden können („neues inklusives Museum“). Beim Umbau ist Barrierefreiheit integrierter Bestandteil der Gesamtplanung. Das Bauvorhaben umfasst, eine Generalsanierung und einen Umbau sowie einen einen Abbruch mit Neuerrichtung. - BGF ca. 30.000 m²; BRI ca. 133.000 m³ - Bauzeit: 07/2025 -­ 12/2029

Erfüllungsort

Ort
80331 München
Kreis
München
Bundesland
Bayern
NUTS
DE212

Verlauf

  1. 13.02.2024 Ausschreibung veröffentlicht
Quellen Bekanntmachung auf oeffentlichevergabe.de ↗ Vergabeunterlagen auf meinauftrag.rib.de ↗ Daten: Bekanntmachungsservice, Lizenz CC0. Namen und persönliche Kontaktdaten von Ansprechpersonen entfernen wir automatisch. Ist uns etwas entgangen? Fehler melden

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