Neubau des Altholzbunkers für Biomasse (Altholz AI bis AIII) am Fernwärmekraftwerk Kassel
Auftraggeber: Städtische Werke Energie + Wärme GmbH · Kassel
Städtische Werke Energie + Wärme GmbH hat den Auftrag für Tiefbau in Kassel am 17.06.2025 vergeben, Zuschlag an Bietergem. Emmeluth Baugesellschaft & Fisseler GmbH. Eingegangen: 5 Angebote.
Bietergem. Emmeluth Baugesellschaft & Fisseler GmbH Kassel
- Summe
- nicht veröffentlicht
- Angebote
- 5
- Zuschlag
- 17.06.2025
Quelle: Bekanntmachung auf oeffentlichevergabe.de (CC0), veröffentlicht am 08.07.2025.
Angaben in Kürze
Aus den Feldern, ohne KI- Was
- Tiefbau: Neubau des Altholzbunkers für Biomasse (Altholz AI bis AIII) am Fernwärmekraftwerk Kassel
- Wo
- Kassel, Hessen
- Wer kann anbieten
- Jedes Unternehmen, das die Anforderungen der Vergabeunterlagen erfüllt.
- Laufzeit
- 01.07.2025 bis 31.08.2026
Automatisch aus den Feldern der Bekanntmachung vom 08.07.2025, ohne KI. Die Branche ordnen wir selbst zu. Maßgeblich ist die Bekanntmachung. Original lesen ↗ · Fehler melden
Leistungsumfang
Beschreibung laut BekanntmachungDie Städtische Werke Energie + Wärme GmbH (EWG) plant, baut und betreibt das Fernwärmenetz sowie Erzeugungsanlagen in der Stadt Kassel. Der Vertrieb der Fernwärme liegt bei der Muttergesellschaft Städtische Werke AG (STW). Das Fernwärmenetz mit ca. 182 km Trassenlänge und einer Anschlussleistung von 447 MW deckt heute etwa 21 % des Wärmebedarfs in der Stadt Kassel ab. Die EWG und STW haben sich das Ziel gesetzt, die Fernwärmeversorgung durch Erweiterung und Verdichtung gezielt auszubauen und die leitungsgebundene Wärmebereitstellung im Versorgungsgebiet bis spätestens 2045 zu dekarbonisieren. Ein relevanter und bereits sehr zeitnah vorgesehener Schritt in diese Richtung ist der Kohleausstieg im Fernwärmekraftwerk. Damit soll der Energieträger Braunkohle durch Klärschlamm und Altholz (AI bis AIII) ersetzt werden. Die EWG betreibt seit dem Jahr 1988 am Standort Dennhäuser Straße in Kassel …
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Die Städtische Werke Energie + Wärme GmbH (EWG) plant, baut und betreibt das Fernwärmenetz sowie Erzeugungsanlagen in der Stadt Kassel. Der Vertrieb der Fernwärme liegt bei der Muttergesellschaft Städtische Werke AG (STW). Das Fernwärmenetz mit ca. 182 km Trassenlänge und einer Anschlussleistung von 447 MW deckt heute etwa 21 % des Wärmebedarfs in der Stadt Kassel ab. Die EWG und STW haben sich das Ziel gesetzt, die Fernwärmeversorgung durch Erweiterung und Verdichtung gezielt auszubauen und die leitungsgebundene Wärmebereitstellung im Versorgungsgebiet bis spätestens 2045 zu dekarbonisieren. Ein relevanter und bereits sehr zeitnah vorgesehener Schritt in diese Richtung ist der Kohleausstieg im Fernwärmekraftwerk. Damit soll der Energieträger Braunkohle durch Klärschlamm und Altholz (AI bis AIII) ersetzt werden. Die EWG betreibt seit dem Jahr 1988 am Standort Dennhäuser Straße in Kassel ein Fernwärmekraftwerk, welches mit einer maximalen Feuerungswärmeleistung von 150 MW eine elektrische Leistung von ca. 40 MW erzeugt. Zusätzlich können als thermische Leistung bis zu 80 MW an das städtische Fernwärmenetz abgegeben werden. Der Kraftwerkskessel wird mit einer zirkulierenden Wirbelschichtfeuerung betrieben. Heute eingesetzte Brennstoffe sind u.a. Braunkohle, Hartbraunkohle sowie getrockneter und entwässerter kommunaler Klärschlamm. Der im Naturumlauf betriebene Wirbelschichtkessel erzeugt dabei bis zu 180 t/h Frischdampf mit 74 bar und 503 °C. Die EWG plant, zukünftig Klärschlamm und Altholz der Klassen AI bis AIII für die Energieerzeugung zu nutzen. Bedingt durch die Verbrennung von Altholz ergeben sich veränderte Anforderungen an die Anlagentechnik des Fernwärmekraftwerks, wofür entsprechende Baumaßnahmen zu planen und durchzuführen sind. Eine der Baumaßnahmen ist die Errichtung von Lager- und Transporteinrichtungen für die Versorgung des vorhandenen Wirbelschichtkessel mit Biomasse (Altholz). Gegenstand dieses Vergabeverfahrens ist der Neubau des Altholzbunkers. Der Altholzbunker ist als rechteckiger Baukörper mit Abmessungen von ca. 26,60 m x 69,90 m sowie einem Vordach und einer Gesamthöhe (First) von ca. 19,00 m ab neuer Geländeoberkante (+1,50 m) konzipiert. Die Einzelheiten sowie die konkreten Leistungen sind insbesondere dem Leistungsverzeichnis mit Anlagen (Anlage 1), vor allem auch den ATV, zu entnehmen. In einer Phase 1 (ab September 2026) erfolgt der Betrieb der Wirbelschichtfeuerung nach Inbetriebsetzung mit der neuen Brennstoffversorgung für Altholz zunächst noch zusammen mit den bisherigen Brennstoffen Kohle und Klärschlamm. Nach einer weiteren Anpassung der Altholz-Fördertechnik in Phase 2 (ab September 2027) basiert die Brennstoffversorgung des Wirbelschichtkessels dann komplett auf den Brennstoffen Altholz und Klärschlamm. Mit diesem europaweiten Vergabeverfahren will die EWG ein zuverlässiges, leistungsfähiges und qualifiziertes Unternehmen auswählen, das die erforderlichen Bauleistungen nach den Vorgaben der Vergabeunterlagen rechtzeitig bis zum 31.08.2026 erstellt.
Erfüllungsort
Verlauf
- 30.03.2025 Ausschreibung veröffentlicht
- 29.04.2025 Ausschreibung veröffentlicht · Aufgrund einer Bieteranfrage verlängert die EWG die Angebotsfrist auf den 14.05.2025, 10:00 Uhr. Die Frist zur Durchführung der zwingenden Ortsbesichtigung vor Erstellung des Angebotes wird auf den 05.05.2025 verlängert. Die sonstige Terminplanung bleibt unverändert.
- 08.07.2025 Ergebnis veröffentlicht
Häufige Fragen
Wer hat den Auftrag bekommen?
Den Zuschlag hat Bietergem. Emmeluth Baugesellschaft & Fisseler GmbH erhalten.
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