Naturschutzfachliche Einordnung von Unterwasserschalleffekten (NEUSE)
Auftraggeber: Bundesamt für Naturschutz · Bonn
Bundesamt für Naturschutz hat einen Auftrag für „Naturschutzfachliche Einordnung von Unterwasserschalleffekten (NEUSE)“ in Bonn ausgeschrieben. Die Angebotsfrist endete am 09.02.2026. Bisher kein Ergebnis gefunden.
Wir haben bisher kein Ergebnis zu diesem Verfahren gefunden. Bei nationalen Verfahren wird es oft gar nicht oder ohne Bezug zur Ausschreibung veröffentlicht. Auskunft gibt die Vergabestelle.
Wer folgt, bekommt morgens eine E-Mail, sobald ein Ergebnis oder eine Änderung veröffentlicht ist.
Angaben in Kürze
Aus den Feldern, ohne KI- Was
- Naturschutzfachliche Einordnung von Unterwasserschalleffekten (NEUSE)
- Wo
- Bonn, Nordrhein-Westfalen
- Bis wann
- Angebotsfrist 09.02.2026, 10:00 Uhr
- Wer kann anbieten
- Jedes Unternehmen, das die Anforderungen der Vergabeunterlagen erfüllt.
Automatisch aus den Feldern der Bekanntmachung vom 05.12.2025, ohne KI. Maßgeblich ist die Bekanntmachung. Original lesen ↗ · Fehler melden
Leistungsumfang
Beschreibung laut BekanntmachungZur Auswertung vorhandener Unterwasserschalldaten des BfN soll ein Auswertungskonzept erstellt werden, unter Berücksichtigung der Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie sowie der Meeresstrategierahmenrichtlinie (MSRL). Dabei sollen neben der Gesamtbelastungsbetrachtung auch Aussagen zu einer zeitlichen Verteilung sowie eine quantitative Zuordnung von anthropogenem und natürlichem Schall (bzw. von einzelnen Schallereignissen) zu bestimmten Schallaktivitäten ermöglicht werden. Basierend auf den BfN-eigenen Daten sowie unter Nutzung weiterer Daten und Literaturquellen sollen Bewertungen der Bedeutung unterschiedlicher Schallquellen/Aktivitäten für verschiedene in der AWZ vorkommende Tierarten erstellt werden, Überlegungen zu kumulativen Bewertungsmethoden vorgenommen und so weit möglich biologische Grenzwerte abgeleitet werden. Alle Ergebnisse sollen schließlich in eine Gesamtschallstrategie …
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Zur Auswertung vorhandener Unterwasserschalldaten des BfN soll ein Auswertungskonzept erstellt werden, unter Berücksichtigung der Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie sowie der Meeresstrategierahmenrichtlinie (MSRL). Dabei sollen neben der Gesamtbelastungsbetrachtung auch Aussagen zu einer zeitlichen Verteilung sowie eine quantitative Zuordnung von anthropogenem und natürlichem Schall (bzw. von einzelnen Schallereignissen) zu bestimmten Schallaktivitäten ermöglicht werden. Basierend auf den BfN-eigenen Daten sowie unter Nutzung weiterer Daten und Literaturquellen sollen Bewertungen der Bedeutung unterschiedlicher Schallquellen/Aktivitäten für verschiedene in der AWZ vorkommende Tierarten erstellt werden, Überlegungen zu kumulativen Bewertungsmethoden vorgenommen und so weit möglich biologische Grenzwerte abgeleitet werden. Alle Ergebnisse sollen schließlich in eine Gesamtschallstrategie einfließen um Vorschläge zur Erfüllung der MSRL Umweltziele formulieren zu können (Lärmminderungsmaßnahmen in Nord- und Ostsee sowie Ableitung und Anwendung von Schallgrenzwerten). In Nachfolge des Projekts „Naturverträgliche Sprengungen auf See (NaVES-UXO)" des BfN (Tests verschiedener Blasenschleierkonfigurationen zur Minderung von Sprengschall), soll nun zudem die Wirkung von sogenannten Sprengkratern hinsichtlich der Minderung der Druck- bzw. Schallwelle als auch die Wirkung von verschiedenen Vergrämungskonzepten untersucht und Handlungsempfehlungen erarbeitet werden. Ersteres soll im Projekt in Kooperation mit der Bundeswehr und im Rahmen geplanter Sprengkampagnen der Bundeswehr auf See zunächst gemeinsam geplant und dann untersucht werden.
Erfüllungsort
- Ort
- nicht angegeben
- Kreis
- Bonn (Sitz des Auftraggebers, kein Ort in der Bekanntmachung)
- Bundesland
- Nordrhein-Westfalen
Verlauf
- 05.12.2025 Ausschreibung veröffentlicht
Zuschläge dieses Auftraggebers
- Konzeptentwicklung zur Umsetzung des Europäischen Bestäubermonitorings (EUPoMS) in DeutschlandZuschlag 30.01.2026 an Universität Osnabrück · 1 Angebot