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Zuschlag erteilt Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb (EU-weit) · veröffentlicht am 16.03.2021

Museum für Hamburgische Geschichte – Neugestaltung der Dauerausstellung/Ausstellungs- und Medienplanung

Auftraggeber: Stiftung Historische Museen Hamburg · Hamburg

Stiftung Historische Museen Hamburg hat den Auftrag für Kultur und Freizeit in Hamburg am 19.11.2021 vergeben, Zuschlag an Einzelunternehmen aus Stuttgart. Zuschlagssumme nach den Angaben der Bekanntmachung: 791.432,50 €. Eingegangen: 5 Angebote.

Zuschlag an

Einzelunternehmen aus Stuttgart

Summe
791.432,50 €
Angebote
5
Zuschlag
19.11.2021

Quelle: Bekanntmachung auf TED (© Europäische Union), veröffentlicht am 31.12.2021.

Angaben in Kürze

Aus den Feldern, ohne KI
Was
Kultur und Freizeit: Museum für Hamburgische Geschichte – Neugestaltung der Dauerausstellung/Ausstellungs- und Medienplanung
Wo
Hamburg
Wer kann anbieten
Zuerst Teilnahmeantrag, danach geben nur ausgewählte Bewerber ein Angebot ab.

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Leistungsumfang

Beschreibung laut Bekanntmachung

Das 1908 gegründete MHG ist heute eines der 3 großen und bedeutenden stadthistorischen Museen in der Freien und Hansestadt Hamburg, die in der Stiftung Historische Museen Hamburg zusammengefasst sind. Es zählt zum Kreis der größten und national wie international bedeutendsten stadt- bzw. regionalhistorischen Museen der Bundesrepublik Deutschland. Das Museum wurde von 1908 bis 1918 nach Plänen von Fritz Schuhmacher erbaut und 1922 unter dem ersten Direktor [Name entfernt] eröffnet. Seit 1976 steht das Gebäude unter Denkmalschutz. Es ist rückseitig und seitlich umgeben von der Parkanlage Planten un Blomen, das Eingangsportal des Museums ist mit seinem Vorplatz einer vielbefahrenen Straße zugewandt. Das denkmalgeschützte Gebäude verfügt über eine Brutto-Grundfläche von 19 556 m2, die Netto-Raumfläche beträgt 17 247 m2, die sich über 5 Geschosse inkl. Untergeschoss und Erdgeschoss …

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Das 1908 gegründete MHG ist heute eines der 3 großen und bedeutenden stadthistorischen Museen in der Freien und Hansestadt Hamburg, die in der Stiftung Historische Museen Hamburg zusammengefasst sind. Es zählt zum Kreis der größten und national wie international bedeutendsten stadt- bzw. regionalhistorischen Museen der Bundesrepublik Deutschland. Das Museum wurde von 1908 bis 1918 nach Plänen von Fritz Schuhmacher erbaut und 1922 unter dem ersten Direktor [Name entfernt] eröffnet. Seit 1976 steht das Gebäude unter Denkmalschutz. Es ist rückseitig und seitlich umgeben von der Parkanlage Planten un Blomen, das Eingangsportal des Museums ist mit seinem Vorplatz einer vielbefahrenen Straße zugewandt. Das denkmalgeschützte Gebäude verfügt über eine Brutto-Grundfläche von 19 556 m2, die Netto-Raumfläche beträgt 17 247 m2, die sich über 5 Geschosse inkl. Untergeschoss und Erdgeschoss erstreckt. Die Flächen für die Sonderausstellung (aktuell ca. 550 m2) befinden sich neben anderen Nutzungsflächen wie der Bibliothek und 2 Hörsälen im Erdgeschoss. Die Dauerausstellung umfasst künftig eine Fläche von 5 011 m2 beginnend im 1. Obergeschoss. Die Lage und Geschossaufteilung des Gebäudes sowie ein Raumbedarfsplan und mögliche Umnutzungen sind den beigefügten Unterlagen „Modernisierung des Museums für Hamburgische Geschichte“ zu entnehmen (siehe Anlagen 5-9). Das Museum stellt derzeit über 3 Etagen die Hamburgische Geschichte vom 8. Jahrhundert bis heute aus. Es werden unterschiedliche Themen der Stadtgeschichte, der Stadtgesellschaft und der Stadtentwicklung wie z. B. Aspekte der Alltags- und Wohnkultur, der Kunst und Kulturgeschichte, der Wirtschafts- und Sozialgeschichte, des Handels, der Hanse, der Auswirkung des Hamburger Hafens und der Elbe auf die Stadt gezeigt, aber auch wichtige Ereignisse wie z. B. der Große Brand oder die Cholera im 19. Jh. oder auch die Protestbewegungen im 20. Jh. thematisiert. Eine besondere Rolle spielt die Geschichte der Juden in Hamburg. Künftig werden auch die Themen (Post-)Kolonialismus, Diversität der Stadtgesellschaft, Musik und Medien sowie der Sport und das Vereinswesen einen größeren Raum als bisher einnehmen. Kulturelle Vielfalt und Kulturtransfer, das soziale und kulturelle Engagement als identitätsstiftender Faktor sowie aktuelle Fragen werden stärker zu behandeln und als solche herauszustellen sein. Die Bandbreite der Objekte reicht dabei von Gemälden, Skulpturen, Textilien, Alltags- und Gebrauchsgegenständen, Fotografien bis hin zu großen, raumgreifenden Installationen und /oder Medienstationen. Die Ausstellung wird bisher von etwa 100 000 Besucher*innen im Jahr besucht. Um seine Rolle als bedeutendes, modernes und zukunftsweisendes Haus perspektivisch auch weiter erfüllen und um den heutigen Anforderungen an Museen und Ausstellungen gerecht werden zu können, müssen notwendige und zeitgemäße Veränderungen im gesamten Gebäude und damit verbunden eine inhaltliche Neugestaltung der Dauerausstellung vorgenommen werden. Für das Gesamtprojekt Modernisierung wurden sowohl eine Broschüre von Sybille Kramer Architekten (Stand Januar 2018, siehe Anlage 6) als auch eine Projektdarstellung des MHG (Stand September 2018, siehe Anlage 5) vor einigen Jahren entwickelt, die in wesentlichen Teilen weiterhin Bestand haben. Im Rahmen der Objektplanung für das gesamte Gebäude sollen in Anlehnung an das ursprüngliche Konzept die „Fritz Schumachers Räume“ geöffnet und zusammengelegt werden, die im Laufe der Museumsgeschichte voneinander abgetrennt respektive verändert worden sind. Dies wird auch Bereiche der zukünftigen Dauerausstellung betreffen. Es sollen für die Besucher*innen attraktive Angebote und räumlich wie inhaltlich funktionierende Rundgänge durch die Ausstellungsflächen hindurch geschaffen werden, die alle barrierefrei zu erschließen sind.

Erfüllungsort

Ort
nicht angegeben
Kreis
Hamburg
Bundesland
Hamburg
NUTS
DE600

Verlauf

  1. 16.03.2021 Ausschreibung veröffentlicht
  2. 31.12.2021 Ergebnis veröffentlicht

Häufige Fragen

Wer hat den Auftrag bekommen?

Den Zuschlag hat Einzelunternehmen aus Stuttgart erhalten, Summe 791.432,50 €.

Quellen Bekanntmachung auf TED ↗ Daten: TED – Tenders Electronic Daily, © Europäische Union, Weiterverwendung mit Quellenangabe. Namen und persönliche Kontaktdaten von Ansprechpersonen entfernen wir automatisch. Ist uns etwas entgangen? Fehler melden

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