Methodisches Vorgehen bei der Härtung von technischen Komponenten des ODL-Messnetzes in Hinblick auf neue Bedrohungslagen und kritische Infrastrukturen
Auftraggeber: Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) · Salzgitter
Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) hat einen Auftrag für Forschung und Studien im Landkreis München ausgeschrieben. Die Angebotsfrist endete am 17.06.2025. Bisher kein Ergebnis gefunden.
Originaltitel 3625S62530 - Methodisches Vorgehen bei der Härtung von technischen Komponenten des ODL-Messnetzes in Hinblick auf neue Bedrohungslagen und kritische Infrastrukturen
Wir haben bisher kein Ergebnis zu diesem Verfahren gefunden. Auskunft gibt die Vergabestelle.
Wer folgt, bekommt morgens eine E-Mail, sobald ein Ergebnis oder eine Änderung veröffentlicht ist.
Angaben in Kürze
Aus den Feldern, ohne KI- Was
- Forschung und Studien: Methodisches Vorgehen bei der Härtung von technischen Komponenten des ODL-Messnetzes in Hinblick auf neue Bedrohungslagen und kritische Infrastrukturen
- Wo
- Landkreis München, Bayern
- Bis wann
- Angebotsfrist 17.06.2025, 08:00 Uhr
- Wer kann anbieten
- Jedes Unternehmen, das die Anforderungen der Vergabeunterlagen erfüllt. Für KMU geeignet laut Bekanntmachung.
- Laufzeit
- 24 Monate
Automatisch aus den Feldern der Bekanntmachung vom 12.06.2025, ohne KI. Die Branche ordnen wir selbst zu. Maßgeblich ist die Bekanntmachung. Original lesen ↗ · Fehler melden
Leistungsumfang
Beschreibung laut BekanntmachungIm Rahmen der gesetzlichen Vorgaben des Strahlenschutzgesetzes (StrlSchG) sowie der Allgemeinen Verwaltungsvorschrift zur Integrierten Mess- und Informationssystem (AVV IMIS) betreibt das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) ein deutschlandweites, engmaschiges Messnetz zur kontinuierlichen Überwachung der Umweltradioaktivität, welches eine Bedeutende Komponente im Bevölkerungsschutz zur Abwehr Atomarer gefahren darstellt. Die hieraus gewonnenen Informationen, sind u.a. ein wesentlicher Bestandteil des nationalen radiologischen Lagebilds, welches wiederum die Grundlage für Entscheidungen über Maßnahmen in radiologischen Lagen bildet. Zudem hat das ODL-Messnetz eine wichtige Aufgabe in der Früherkennung von radiologischen Gefahrenlagen, welche über eine Rufbereitschaft abgebildet werden. Besonders seit dem Ausbruch des Ukraine-Krieges und den zunehmenden geopolitischen Spannungen im Nahen …
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Im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben des Strahlenschutzgesetzes (StrlSchG) sowie der Allgemeinen Verwaltungsvorschrift zur Integrierten Mess- und Informationssystem (AVV IMIS) betreibt das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) ein deutschlandweites, engmaschiges Messnetz zur kontinuierlichen Überwachung der Umweltradioaktivität, welches eine Bedeutende Komponente im Bevölkerungsschutz zur Abwehr Atomarer gefahren darstellt. Die hieraus gewonnenen Informationen, sind u.a. ein wesentlicher Bestandteil des nationalen radiologischen Lagebilds, welches wiederum die Grundlage für Entscheidungen über Maßnahmen in radiologischen Lagen bildet. Zudem hat das ODL-Messnetz eine wichtige Aufgabe in der Früherkennung von radiologischen Gefahrenlagen, welche über eine Rufbereitschaft abgebildet werden. Besonders seit dem Ausbruch des Ukraine-Krieges und den zunehmenden geopolitischen Spannungen im Nahen Osten sieht sich das BfS wieder verstärkt mit den ursprünglichen nuklearen Bedrohungsszenarien und dem Bedarf an gehärteten Strukturen konfrontiert. Die Ertüchtigung dieser Strukturen wird im Rahmen des Forschungsvorhabens aktiv vorangetrieben. Das Vorhaben ist untergliedert in 3 Arbeitspakete (AP): AP1: Vergleichsanalyse Datenübertragungswege AP2: Spezifischer Aufbau der Schutzkomponenten AP3: Bewertung neuer EMP-Schutzstrategien Im ersten Teil des Forschungsvorhabens (AP1) soll eine Vergleichende Analyse zur Form der Datenübertragung (LTE, Kabelgebundene Systeme) hinsichtlich der Robustheit bei Stromausfällen und EMP-Szenarien unter Berücksichtigung des gesamten Datenübertragungsweges von Messstelle über Zwischenstationen hin zum BfS Server und eine Ausarbeitungen von Marktempfehlungen/Systemen, erfolgen. Im zweiten Teil des Forschungsvorhabens (AP2) stehen die u.a. die Filtersysteme im Fokus. Es soll Untersuchungen zum Aufbau eines PCB Boards mit konkreten Anordnung und Bauteilen zum Schutz vor elektromagnetischen Störungen (zivil, militärisch, natürlich) als maßgeschneiderte Lösung für Netz-, Sonden- und Datenkommunikationseingangsplatinen in Verbindung mit alternativen Lösungswegen wie redundanten Datenkommunikationswegen, Schutzzonenkonzepten und EMV basierten nachgeschalteten Komponenten angestellt werden. Diese sollen durch Simulationen und Praxis-Tests gestützt sein. Im letzten Teil des Forschungsvorhabens (AP3) geht es um die Studie zur Durchhaltefähigkeit bei Verwendung neuer Härtungsmethoden im Vergleich zu herkömmlichen Systemen (ink. Verifikationstests). Eine Machbarkeitsstudie für das Gesamtmessnetz und urbane Sondermessnetz sowie die Anpassung an zukünftige nukleare Bedrohungsszenarien. In den definierten Arbeitspaketen sollen neben Methoden, Prototypen entwickelt, Schutzkonzepte erstellt und Schwachstellenanalysen realisiert werden. Die Konzipierung und Implementierung der angewandten Methoden sind nachvollziehbar zu dokumentieren und für das BfS als Auftraggeber für die Weiterentwicklung nutzbar zu machen.
Erfüllungsort
- Ort
- nicht angegeben
- Kreis
- Landkreis München
- Bundesland
- Bayern
- NUTS
- DE21H
Verlauf
- 14.05.2025 Ausschreibung veröffentlicht
- 12.06.2025 Ausschreibung veröffentlicht
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