Maßnahmen auf dem Gebiet Grün in der Stadt - Agenda Stadt grün-blau. Strategien und Maßnahmen zur Stärkung grün-blauer Infrastruktur im Stadtumbau
Auftraggeber: Bundesinsitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) · Bonn
Bundesinsitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) im Bundesamt… hat den Auftrag für Forschung und Studien in Bonn vergeben (Bekanntmachung vom 22.11.2024). Wer den Zuschlag bekommen hat, steht nicht in der Bekanntmachung. Eingegangen: 2 Angebote.
Gewinner nicht veröffentlicht
- Summe
- nicht veröffentlicht
- Angebote
- 2
- Zuschlag
- 22.11.2024
Quelle: Bekanntmachung auf oeffentlichevergabe.de (CC0), veröffentlicht am 22.11.2024.
Angaben in Kürze
Aus den Feldern, ohne KI- Was
- Forschung und Studien: Maßnahmen auf dem Gebiet Grün in der Stadt - Agenda Stadt grün-blau. Strategien und Maßnahmen zur Stärkung grün-blauer Infrastruktur im Stadtumbau
- Wo
- Bonn, Nordrhein-Westfalen
- Wer kann anbieten
- Jedes Unternehmen, das die Anforderungen der Vergabeunterlagen erfüllt.
- Laufzeit
- 15.09.2024 bis 15.10.2027
Automatisch aus den Feldern der Bekanntmachung vom 22.11.2024, ohne KI. Die Branche ordnen wir selbst zu. Maßgeblich ist die Bekanntmachung. Original lesen ↗ · Fehler melden
Leistungsumfang
Beschreibung laut BekanntmachungMit 82,7 Mio. Einwohnern lebten am 15.05.2022 in Deutschland zwei Mio. Menschen mehr als vor zehn Jahren, vor allem in Groß- und Mittelstädten. Bevölkerungsprognosen gehen mittelfristig von einer weiteren Zunahme aus. Die Bebauung verbliebener Freiflächen schafft dringend benötigten Wohnraum, mit ihr geraten jedoch bisherige Erholungsflächen und das städtische Grün immer mehr unter Druck. Stadtgrün kann seine vielfältigen Leistungen nur bei quantitativ ausreichender, qualitätsvoller und dauerhafter Pflege entfalten. Die Fähigkeit Klimafolgen zu mindern, für Durchlüftung und Kühlung zu sorgen und CO2 zu binden, droht aufgrund der Nutzungskonkurrenzen und Zielkonflikte abzunehmen. Nicht zuletzt hat die Corona-Pandemie den Wert öffentlicher wohnungsnaher Grünflächen verdeutlicht. Städtische Freiräume und damit das Stadtgrün erfahren einen steigenden Nutzungsdruck, weil mehr Menschen in …
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Mit 82,7 Mio. Einwohnern lebten am 15.05.2022 in Deutschland zwei Mio. Menschen mehr als vor zehn Jahren, vor allem in Groß- und Mittelstädten. Bevölkerungsprognosen gehen mittelfristig von einer weiteren Zunahme aus. Die Bebauung verbliebener Freiflächen schafft dringend benötigten Wohnraum, mit ihr geraten jedoch bisherige Erholungsflächen und das städtische Grün immer mehr unter Druck. Stadtgrün kann seine vielfältigen Leistungen nur bei quantitativ ausreichender, qualitätsvoller und dauerhafter Pflege entfalten. Die Fähigkeit Klimafolgen zu mindern, für Durchlüftung und Kühlung zu sorgen und CO2 zu binden, droht aufgrund der Nutzungskonkurrenzen und Zielkonflikte abzunehmen. Nicht zuletzt hat die Corona-Pandemie den Wert öffentlicher wohnungsnaher Grünflächen verdeutlicht. Städtische Freiräume und damit das Stadtgrün erfahren einen steigenden Nutzungsdruck, weil mehr Menschen in Städten leben und mehr Fläche für Daseinsgrundfunktionen benötigen. Lösungen sind zu erarbeiten für die Konflikte und den Spagat zwischen baulicher Innenentwicklung und qualitätsvollen Freiraumentwicklungen. Bereits 2015 hatte die Bundesregierung unter Federführung des Bundesbauministeriums mit dem Grünbuch „Grün in der Stadt“ eine langfristige Strategie ins Leben gerufen. Die mit dem 2017 veröffentlichten Weißbuch Stadtgrün verfolgten Strategien und Maßnahmen konnten bis 2024 nur zum Teil umgesetzt werden, wie die Ergebnisse des 2024 abgeschlossenen Forschungsvorhabens „Umsetzung von Maßnahmen des Bundes aus dem Weißbuch Stadtgrün“ zeigen. Denn für städtische Freiräume bestehen neue und verschärfte Herausforderungen insbesondere hinsichtlich Grünerreichbarkeit, Grünversorgung, Gesundheitsvorsorge, Klimaanpassung, Umweltgerechtigkeit, Resilienz, Flächenrückgewinnung und Multifunktionalität von Flächen. Die Lösung liegt in einer Sicherung und dem Ausbau von grünen (Stadtgrün) und blauen (alle wassersensiblen Oberflächen und Gewässer) Bestandteilen, ein komplementär zur gebauten Infrastruktur unbebautes Netz von Wasserflächen, Freiflächen und Freiräumen mit möglichst dichter Ausstattung an Pflanzen. Diese grün-blaue Infrastruktur muss Ökosystemdienstleistungen, Teilhabe und Lebensqualität für die Stadtgesellschaft dauerhaft erbringen können. Vorgehen: Mit Projektstart im Spätsommer 2024 bis Frühjahr 2025 sind die Grundlagen für den inhaltlichen Rahmen, die Definition der relevanten Hebel und die Akteursausrichtung für die Agenda Stadt grün-blau zu erarbeiten. Im Jahr 2025 werden die Maßnahmenpakete zur Aktivierung der zuvor definierten Hebel mit relevanten Akteuren (s. unten) in thematischen Workshops möglichst konkret und unter Benennung von Zuständigkeiten erarbeitet, um ab 2026 konkrete Maßnahmen des Bundes zu starten. Parallel erfolgen 2025 im Rahmen eines „fast tracks“ bereits erste Maßnahmen, die entweder besonders dringlich oder aber sog. „low hanging fruits“ sind, also rasch umsetzbare Maßnahmen darstellen. Der „fast track“ unterstreicht das gemeinsame Handeln und bringt die proaktiven Akteure zu den jeweiligen Schwerpunkten an einen Tisch. Im Verlauf der Erarbeitung und Umsetzung der Agenda ist es das Ziel, die Akteure aus der 1. Umsetzungsphase zum Weißbuch Stadtgrün (insb. Grünverbände, Kommunen, Bundesbehörden und Wissenschaft) mit weiteren umsetzungsrelevanten Akteuren zusammenzubringen (u.a. Wasserwirtschaft, Wohnungswesen, Akteure der Mobilitätswende). Dazu sollen die erfolgreichen Kommunikations-Bausteine und Formate des Prozesses zur Umsetzung des Weißbuches wie Dialogforen, Forschungswerkstätten, Expertisen und Fachgespräche weiterentwickelt werden. Zudem soll ein 4. Bundeskongress „Grün in der Stadt“ im Frühjahr 2026 vorbereitet und durchgeführt werden. Die Website www.gruen-in-der-stadt.de ist zu pflegen und weiterzuentwickeln. Sofern erforderlich, muss die komplette Website in den Webauftritt des Bauministeriums überführt werden (vgl. LB 5.1).
Erfüllungsort
- Ort
- nicht angegeben
- Kreis
- Bonn
- Bundesland
- Nordrhein-Westfalen
- NUTS
- DEA22
Verlauf
- 18.07.2024 Ausschreibung veröffentlicht
- 22.11.2024 Ergebnis veröffentlicht
Häufige Fragen
Wer hat den Auftrag bekommen?
Der Auftraggeber hat den Gewinner nicht veröffentlicht.
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