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Zuschlag erteilt Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb (EU-weit) · veröffentlicht am 11.03.2017

Leistungen der Objektplanung Freianlagen, nach § 39 HOAI 2013, im Rahmen der Maßnahmen zur Generalinstandsetzung der Gesamtschule Köln-Zollstock, Europaschule, Raderthalgürtel 3, 50968 Köln.

Auftraggeber: Stadt Köln - Gebäudewirtschaft · Köln

Stadt Köln - Gebäudewirtschaft hat den Auftrag für Architektur in Köln am 03.02.2017 vergeben, Zuschlag an HDK DUTT & KIST GmbH. Zuschlagssumme nach den Angaben der Bekanntmachung: 366.320,75 €. Eingegangen: 5 Angebote.

Zuschlag an

HDK DUTT & KIST GmbH Saarbrücken

Summe
366.320,75 €
Angebote
5
Zuschlag
03.02.2017

Quelle: Bekanntmachung auf TED (© Europäische Union), veröffentlicht am 11.03.2017.

Angaben in Kürze

Aus den Feldern, ohne KI
Was
Architektur: Leistungen der Objektplanung Freianlagen, nach § 39 HOAI 2013, im Rahmen der Maßnahmen zur Generalinstandsetzung der Gesamtschule Köln-Zollstock, Europaschule, Raderthalgürtel 3, 50968 Köln.
Wo
Köln, Nordrhein-Westfalen
Wer kann anbieten
Zuerst Teilnahmeantrag, danach geben nur ausgewählte Bewerber ein Angebot ab.

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Leistungsumfang

Beschreibung laut Bekanntmachung

Leistungen der Objektplanung Freianlagen, nach § 39 HOAI 2013, im Rahmen der Maßnahmen zur Generalinstandsetzung der Gesamtschule Köln-Zollstock, Europaschule, Raderthalgürtel 3, 50968 Köln, beginnend mit der Leistungsphase 1 Grundlagenermittlung, des Weiteren die Leistungsphasen 2 Vorplanung, 3 Entwurfsplanung, 4 Genehmigungsplanung, 5 Ausführungsplanung, 6 Vorbereitung der Vergabe, 7 Mitwirkung bei der Vergabe, 8 Objektüberwachung – Bauüberwachung und Dokumentation, sowie 9 Objektbetreuung. Auftraggeber / Bauherr: Die Gebäudewirtschaft der Stadt Köln betreibt als eigenbetriebsähnliche Einrichtung auf dem Gebiet des Facility-Managements städtischer Immobilien ein modernes Immobilienmanagement. Neben der Hauptaufgabe, der wertschöpfenden Immobilienbewirtschaftung, leistet sie für andere städtische Dienststellen qualifizierten Service rund um die Immobilie, insbesondere auch bei Planung, …

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Leistungen der Objektplanung Freianlagen, nach § 39 HOAI 2013, im Rahmen der Maßnahmen zur Generalinstandsetzung der Gesamtschule Köln-Zollstock, Europaschule, Raderthalgürtel 3, 50968 Köln, beginnend mit der Leistungsphase 1 Grundlagenermittlung, des Weiteren die Leistungsphasen 2 Vorplanung, 3 Entwurfsplanung, 4 Genehmigungsplanung, 5 Ausführungsplanung, 6 Vorbereitung der Vergabe, 7 Mitwirkung bei der Vergabe, 8 Objektüberwachung – Bauüberwachung und Dokumentation, sowie 9 Objektbetreuung. Auftraggeber / Bauherr: Die Gebäudewirtschaft der Stadt Köln betreibt als eigenbetriebsähnliche Einrichtung auf dem Gebiet des Facility-Managements städtischer Immobilien ein modernes Immobilienmanagement. Neben der Hauptaufgabe, der wertschöpfenden Immobilienbewirtschaftung, leistet sie für andere städtische Dienststellen qualifizierten Service rund um die Immobilie, insbesondere auch bei Planung, Ausführung und Management von Neubaumaßnahmen sowie die Instandhaltung und Sanierung von städtischen Gebäuden und Schulgebäuden. Im Rahmen dieser Tätigkeit sollen vorbenanntes Schulgebäude sowie die dazugehörenden Außenanlagen saniert werden. Lage: Das Grundstück befindet sich im Stadtteil Köln – Zollstock, südlich der K 12 Raderthalgürtel. Die Schule erreicht man von der Straße Raderthalgürtel über eine Stichstraße gegenüber dem Zollstockbad. Der Eingang der Schule befindet sich in der Verlängerung der Stichstraße. Ein weiterer Zugang zum Grundstück erfolgt über die Derkumer Straße. Die Schule liegt in einem Mischgebiet, direkt angrenzend an Wohnbebauungen unter anderem in Form von Mehrfamilienhäusern mit bis zu 15 Stockwerken, einer Kleingartenanlage, als auch der Fortführung des Vorgebirgsparks über die K12. In der Nachbarschaft befinden sich darüber hinaus Geschäftsgebäude und Gewerbetriebe, sowie ein Kindergarten. Auf dem Grundstück der Europaschule selbst steht derzeit eine temporäre Gebäudeanlage (Interimsbauwerk), in der eine Grundschule und Kindertagesstätte untergebracht sind. Gebäude / Raumprogramm: Das Schulgebäude der Europaschule stammt aus den 1970-er – Jahren mit seinen typischen Merkmalen an Strukturen, Kubaturen und Materialien der Bausubstanz. Das Schulgebäude ist unter Denkmalschutz gestellt. Der zentrale Teil ist viergeschossig, daran angegliedert sind eingeschossige Gebäudeteile, die mit begehbaren Dachflächen ausgeführt sind und als Pausenhofflächen dienen. Alle Gebäudeteile verfügen über Untergeschosse. Das Raumprogramm berücksichtigt die für die vorgesehene Nutzung notwendigen Unterrichts- und Verwaltungsräume, diverse Nebenräume, eine Mensa mit angeschlossener Küche, eine Bibliothek und eine Turnhalle. Im Zuge der Generalinstandsetzung erfolgt in Teilen eine Umstrukturierung der räumlichen Zuordnungen. Außenanlagen: Die Außenanlagen wurden im Zuge des Schulneubaus in den 1970-er Jahren entworfen und gebaut und unterliegen ebenso wie das Schulgebäude den denkmalschutzrechtlichen Anforderungen. Die Bausubstanz ist mäßig bis gut erhalten, der Vegetationsbestand aufgrund unregelmäßig stattfindender Pflegemaßnahmen üppig. Kennzeichnend für die Außenanlagen ist die Verteilung von kleinen unzusammenhängenden Einzelflächen rund um das Schulgebäude, mit teilweise unzureichender Zugänglichkeit. Hierdurch wird die Nutzung der Flächen nachhaltig erschwert und deren Potential nicht ausgeschöpft. Erwähnenswert sind hier Bereiche wie der Tiefhof, welcher ursprünglich zur Tageslichtbeleuchtung der ehemaligen Mensa im Untergeschoss diente; die Außensportanlage und der auf dem Dach der eingeschossigen Gebäudeteile befindliche Pausenhof. Darüber hinaus erschweren fehlende Aufenthaltsqualitäten die Akzeptanz der ursprünglichen Funktionen der Außenflächen beim Nutzer, insbesondere bei den rund 1 300 Schülern. Kostenrahmen: Für die Umsetzung der Gesamtmaßnahme (Gebäude und Außenanlagen) beläuft sich die vorläufige Kostenannahme auf 38 000 000 EUR netto. Der Kostenanteil für die Kostengruppe 500 nach DIN 276-1 (Außenanlagen) wird mit 2 500 000 EUR angenommen. Flächenangaben: Grundstücksgröße 31 500 m², davon bebaute Fläche 14 500 m²; Außenflächen EG, befestigt ca. 5 300 m², begrünt ca. 11 700 m²; Dachflächen / Dachterrasse / Pausenhof 1. OG ca. 11 100 m². Aufgabenstellung / Besonderheiten: Aufgabe ist die Entwicklung einer Gesamtkonzeption zur Optimierung der Außenanlagen und Behebung der funktionalen Mängel. Dabei sind die aus dem Gebäudebestand (Struktur und Architektur) und aus den Instandsetzungsmaßnahmen resultierenden Voraussetzungen, sowie die Anforderungen an die Nutzungen der Freiraumflächen zu berücksichtigen. Es sind attraktive Flächen mit Spiel- und Bewegungsangeboten, sowie Aufenthalts- und Rückzugsbereiche zu gestalten, in der Anlage um das Schulgebäude und auf dem Dach der eingeschossigen Gebäudeteile, die in sinnvoller Abfolge und Wechselwirkung zu den notwendigen Flächen für Erschließung, der infrastrukturellen Ver- und Entsorgung und Stellflächen für Fahrräder (ca. 52 Stück) stehen. Ein angemessener Grünanteil ist hierbei zu berücksichtigen und der Vegetationsbestand einzubinden. Der Umfang zu schützender oder zu erhaltende Gehölze und Vegetationsbestände kann zu diesem Zeitpunkt nicht eingeschätzt werden. Vorausgesetzt wird, dass die Grünflächen pflegeleicht und in der Unterhaltung wirtschaftlich sind. Vorläufig ist vorgesehen den Stellplatznachweis für PKW (voraussichtlich >50) nicht auf dem Gelände der Schule, sondern durch Nutzung der benachbarten Tiefgarage zu erbringen. Die Anforderungen an eine Außensportanlage werden gegenwärtigt geprüft. Das unter Gebäude / Raumprogramm erwähnte Interimsgebäude wird mittelfristig rückgebaut. Die Fläche kann in der Gesamtkonzeption berücksichtigt werden. In Abstimmung mit dem Denkmalschutz sind die Merkmale der Architektur aus den 70-er-Jahren in ihren Grundstrukturen zu erhalten. Hierzu zählen z. B. die Verwendung rechter Winkel, Mauern in verschiedenen Höhen zur Strukturierung von Flächen und Bereichen, oder die Verwendung typischer Gestaltungsmerkmale in Farbe, Material oder Baustoffen. Änderungen in den Außenanlagen sind im „Geiste des Gebäudes“, sensibel und qualitätsvoll weiterzuentwickeln. Architektonisch prägnante Bereiche in den Außenanlagen (z. B. Tiefhof) sind zu erhalten. Um die Erlebbarkeit eben solcher Bereiche zu gewährleisten bzw. neu erlebbar zu machen, sind die Zugänglichkeiten ggf. anzupassen. Für die Dachflächen ist auch hier der Erhalt der 70-er Jahre Strukturen und des Charakters des Denkmals erforderlich, in Abhängigkeit von der Funktion / Nutzung z. B. durch Aufnahme eines typischen Rasters in einer extensiven Begrünung. Die Prüfung ist im konkreten Fall notwendig. Es ist beabsichtigt den Schulbetrieb ganz oder teilweise während der Bauphasen auszulagern. Hierzu werden derzeit verschiedene Optionen geprüft. Anforderungen an die Planung: Die genannten Maßnahmen sind unter Einhaltung des Budgets sowie unter der Prämisse der standortspezifischen und denkmalpflegerischen Anforderungen im Rahmen eines Gesamtkonzepts zu entwickeln. Es werden Planungsvorschläge erwartet, die ein optimales Verhältnis zwischen Funktion, nachhaltigen Materialien, niedrigen Betriebskosten, ansprechende Gestaltung und wirtschaftlichen Bauweisen aufweisen. Die Planung der Außenanlagen hat an den Schnittstellen zum Gebäude in enger Abstimmung mit der Objektplanung Gebäude und den weiteren Fachplanern zu erfolgen. Exemplarisch sind hier die Schnittstellen im Bereich Fassade und Dachaufbau, im Bereich des Brandschutzes (Integration von Fluchtwegen auf dem Dach), oder der Zugänglichkeit zur Pausenhoffläche auf dem Dach genannt. Bei der Entwicklung einer Gesamtkonzeption für die Außenanlagen sind des Weiteren die Nutzungen und Funktionen der jeweils angrenzenden Räumlichkeiten im Schulgebäude angemessen zu berücksichtigen. Die Schule, das Amt für Landschaftspflege und Grünflächen, wie auch der Stadtkonservator sind in Abstimmung mit dem Bauherrn eng in die Planung einzubeziehen, um die nutzerspezifischen, landschaftspflegerischen und denkmalschutzrechtlichen Anforderungen optimal umsetzen zu können. Darüber hinaus sind die Anforderungen der Barrierefreiheit sowie der Bau-, Qualitäts- und Ausstattungsstandards für Freianlagen an Schulen der Stadt Köln zu erfüllen. Die Einhaltung aktueller Richtlinien, Normen und DIN- Vorschriften, darüber hinaus der CAD-Richtlinien der Stadt Köln, sowie die Möglichkeiten und den Willen zur Nutzung eines internetbasierten Projektraums zur optimalen Abwicklung des Bauvorhabens mit allen Projektbeteiligten, werden vorausgesetzt. Besondere Leistungen / Termine / Vertragslaufzeit: Als besondere Leistungen werden eine ergänzende Bestandsaufnahme der vorhandenen Vegetation, sowie Beurteilung und Bewertung der zu schützenden oder zu erhaltenden Gehölze und Vegetationsbestände erwartet. Weitere besondere Leistungen ergeben sich optional durch Bestimmungen des Auftraggebers. Die Leistungen sind sofort nach Vertragsschluss zu beginnen. Die Leistungen der Leistungsphasen 1 bis 3 der Freianlagenplanung sind parallel zur Leistungsphase 3 der Objektplanung Gebäude, die bereits begonnen ist, bis Ende 2016 fertig zu stellen. Die Dauer der Leistungserbringung für die Leistungsphasen 4 bis 7 wird mit ca. 12 bis 18 Monaten, für die Leistungsphase 8 ebenfalls mit 12 bis 18 Monaten, und für die Leistungsphase 9 mit 48 Monaten angenommen. Da die Gesamtmaßnahme der Generalinstandsetzung während des laufenden Schulbetriebs und bei ganz oder teilweiser Auslagerung der Schule durchgeführt wird, ist die Leistungserbringung voraussichtlich in mehreren Abschnitten notwendig, insbesondere in Leistungsphase 8 zeitversetzt zum Hochbau. Es ist beabsichtigt die Leistungen stufenweise zu vergeben. Zunächst ist die Beauftragung der Leistungsphase 1 (Grundlagenermittlung) bis einschließlich Leistungsphase 3 (Entwurfsplanung) vorgesehen. Die Beauftragung und Bearbeitung der Leistungsphase 4-9 gemäß § 39 HOAI erfolgt unter Vorbehalt eines Beschlusses der politischen Gremien der Stadt Köln, der frühestens nach abgeschlossener Bearbeitung der Leistungsphase 3 erfolgen kann. Ein Rechtsanspruch auf Beauftragung besteht nicht.

Erfüllungsort

Ort
nicht angegeben
Kreis
Köln
NUTS
DEA23

Verlauf

  1. 11.03.2017 Ergebnis veröffentlicht

Häufige Fragen

Wer hat den Auftrag bekommen?

Den Zuschlag hat HDK DUTT & KIST GmbH erhalten, Summe 366.320,75 €.

Quellen Bekanntmachung auf TED ↗ Daten: TED – Tenders Electronic Daily, © Europäische Union, Weiterverwendung mit Quellenangabe. Namen und persönliche Kontaktdaten von Ansprechpersonen entfernen wir automatisch. Ist uns etwas entgangen? Fehler melden

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