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Abgelaufen Offenes Verfahren (EU-weit) · veröffentlicht am 21.09.2021

Konzepte der Regionalentwicklung bei Großprojekten im nationalen und internationalen Vergleich - Lehren für das Standortauswahlverfahren

Auftraggeber: Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung · Salzgitter

Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung hat einen Auftrag für Forschung und Studien in Berlin ausgeschrieben. Die Angebotsfrist endete am 28.10.2021. Bisher kein Ergebnis gefunden.

Originaltitel 4721E03240 - Konzepte der Regionalentwicklung bei Großprojekten im nationalen und internationalen Vergleich - Lehren für das Standortauswahlverfahren

Die Angebotsfrist endete am 28.10.2021, 10:00 Uhr. Frist abgelaufen

Wir haben bisher kein Ergebnis zu diesem Verfahren gefunden. Auskunft gibt die Vergabestelle.

Wer folgt, bekommt morgens eine E-Mail, sobald ein Ergebnis oder eine Änderung veröffentlicht ist.

Angaben in Kürze

Aus den Feldern, ohne KI
Was
Forschung und Studien: Konzepte der Regionalentwicklung bei Großprojekten im nationalen und internationalen Vergleich - Lehren für das Standortauswahlverfahren
Wo
Berlin
Bis wann
Angebotsfrist 28.10.2021, 10:00 Uhr
Wer kann anbieten
Jedes Unternehmen, das die Anforderungen der Vergabeunterlagen erfüllt.
Laufzeit
18 Monate

Automatisch aus den Feldern der Bekanntmachung vom 21.09.2021, ohne KI. Die Branche ordnen wir selbst zu. Maßgeblich ist die Bekanntmachung. Original lesen ↗ · Fehler melden

Leistungsumfang

Beschreibung laut Bekanntmachung

Die Öffentlichkeitsbeteiligung des BASE hat zum Ziel, „eine Lösung zu finden, die in einem breiten gesellschaftlichen Konsens getragen wird und damit auch von den Betroffenen toleriert werden kann“ (§ 5 Absatz 1 StandAG). Was hier wie eine Folge von Notwendigkeiten klingt, beinhaltet tatsächlich einen Konflikt zwischen der nationalen Aufgabe der Errichtung eines Endlagers einerseits und regionalen Interessen andererseits, der vermutlich nicht vollständig aufgelöst werden kann. Durch sorgfältig konzipierte und umgesetzte Maßnahmen der Regionalentwicklung kann er jedoch abgemildert werden, so dass gesamtgesellschaftlich eine Wahrnehmung der letztlich betroffenen Region als Verantwortung übernehmend gelingen und eine Tolerierbarkeit bei den regional Betroffenen erzielt werden kann. Vor diesem Hintergrund sollten möglichst frühzeitig im Gesamtverfahren Grundlagen ausgearbeitet werden, wie …

Ganze Beschreibung lesen

Die Öffentlichkeitsbeteiligung des BASE hat zum Ziel, „eine Lösung zu finden, die in einem breiten gesellschaftlichen Konsens getragen wird und damit auch von den Betroffenen toleriert werden kann“ (§ 5 Absatz 1 StandAG). Was hier wie eine Folge von Notwendigkeiten klingt, beinhaltet tatsächlich einen Konflikt zwischen der nationalen Aufgabe der Errichtung eines Endlagers einerseits und regionalen Interessen andererseits, der vermutlich nicht vollständig aufgelöst werden kann. Durch sorgfältig konzipierte und umgesetzte Maßnahmen der Regionalentwicklung kann er jedoch abgemildert werden, so dass gesamtgesellschaftlich eine Wahrnehmung der letztlich betroffenen Region als Verantwortung übernehmend gelingen und eine Tolerierbarkeit bei den regional Betroffenen erzielt werden kann. Vor diesem Hintergrund sollten möglichst frühzeitig im Gesamtverfahren Grundlagen ausgearbeitet werden, wie an regionale Bedürfnisse angepasste Konzepte aussehen könnten. Dafür richtet das BASE in jeder nach § 14 Absatz 2 StandAG zur übertägigen Erkundung vorgeschlagenen Standortregion eine Regionalkonferenz nach § 10 StandAG ein, die u.a. für die Erarbeitung von Konzepten zur Förderung der Regional-entwicklung zuständig ist. Die Regionalkonferenzen werden in einer bedeutenden Phase im Rahmen des Suchverfahrens eingerichtet. Denn mit der Einberufung von Regionalkonferenzen und der Bestimmung von Regionen zur übertägigen Erkundung wird es zunehmend konkret, welche Region potentiell als Standortregion in Frage kommt. Es ist anzunehmen, dass sich das auch auf das Interesse der lokalen Bevölkerung und verschiedener Interessengruppen, sich in das Verfahren einzubringen, auswirken wird. Die Regionalkonferenzen sind das zentrale Forum, in dem die in der Region betroffenen BürgerInnen beteiligt sind. Wie aber könnten Regionalkonzepte entwickelt werden, die die Bedürfnisse und Potentiale der Region berücksichtigen? Diese Frage leitet das Forschungsvorhaben an. Zur Beantwortung der Fragestellungen wird zunächst der Forschungsstand aufgearbeitet, wobei der Fokus auf Regionalentwicklung im Kontext von konflikthaften Strukturwandelprozessen liegen sollte (Literaturrecherche). Zudem werden anhand von mindestens zwei vertiefenden Fallstudien Erfahrungen zur Regionalentwicklung erfasst und ausgewertet (Dokumentenanalyse, Interviews mit PlanerInnen, AnwohnerInnen, VertreterInnen von Interessengruppen und Behörden o. ä.). Ziel des Forschungsvorhabens ist es, den Regionalkonferenzen eine Grundlage an die Hand zu geben, wie sie bei der Entwicklung der Regionalkonzepte vorgehen könnten, auf welche Anforderungen (z. B. der Raumplanung) dabei mindestens zu achten ist und wie die verschiedenen Interessengruppen in den Entwicklungsprozess eingebunden werden könnten. Die Entwicklung von konkreten Maßnahmen ist dabei nicht Teil des Vorhabens.

Erfüllungsort

Ort
nicht angegeben
Kreis
Berlin
Bundesland
Berlin
NUTS
DE300

Verlauf

  1. 21.09.2021 Ausschreibung veröffentlicht
Quellen Bekanntmachung auf TED ↗ Vergabeunterlagen auf evergabe-online.de ↗ Daten: TED – Tenders Electronic Daily, © Europäische Union, Weiterverwendung mit Quellenangabe. Namen und persönliche Kontaktdaten von Ansprechpersonen entfernen wir automatisch. Ist uns etwas entgangen? Fehler melden

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