Zum Inhalt springen
Zuschlag erteilt Offenes Verfahren (EU-weit) · veröffentlicht am 04.04.2025

Kläranlage Schwegenheim - Los 02 Tragwerksplanung

Auftraggeber: Verbandsgemeindewerke Lingenfeld · Lingenfeld

Verbandsgemeindewerke Lingenfeld hat den Auftrag für Ingenieur- und Planungsleistungen in Schwegenheim am 26.05.2025 vergeben, Zuschlag an TPG TragwerksPlanungs-Ingenieur GmbH. Zuschlagssumme laut Bekanntmachung: 158.441,08 €. Eingegangen: 5 Angebote.

Summe
158.441,08 €
Angebote
5
Zuschlag
26.05.2025

Quelle: Bekanntmachung auf oeffentlichevergabe.de (CC0), veröffentlicht am 18.07.2025.

Angaben in Kürze

Aus den Feldern, ohne KI
Was
Ingenieur- und Planungsleistungen: Kläranlage Schwegenheim - Los 02 Tragwerksplanung
Wo
Schwegenheim, Landkreis Germersheim, Rheinland-Pfalz
Wer kann anbieten
Jedes Unternehmen, das die Anforderungen der Vergabeunterlagen erfüllt. Für KMU geeignet laut Bekanntmachung.

Automatisch aus den Feldern der Bekanntmachung vom 18.07.2025, ohne KI. Die Branche ordnen wir selbst zu. Maßgeblich ist die Bekanntmachung. Original lesen ↗ · Fehler melden

Leistungsumfang

Beschreibung laut Bekanntmachung

Die Kläranlage Schwegenheim behandelt das Abwasser für aktuell im Mittel etwa 12.900 EW. Das gereinigte Abwasser wird in den Hainbach eingeleitet, der aufgrund der sich anhäufenden Hitzeperioden im Sommer immer öfter trockenfällt, so dass der Abwasseranteil zeitweise auf bis zu 100 % ansteigt. Aus diesem Grund ist eine Erweiterung der Kläranlage um eine nachgeschaltete weitergehende Spurenstoffelimination in Form einer Filtration über granulierte Aktivkohle (GAK) mit vorgeschalteter Tuchfiltration geplant. Zur Beschickung der weitergehenden Spurenstoffelimination wird das mechanisch und biologisch gereinigte Abwasser am Zulaufschacht der bestehenden Ablaufmessung im Vollstrom abgegriffen. Die in Richtung des bestehenden Kombibecken 1 abgehende neue Rohrleitung bindet über dem aktuell maximal möglichen Wasserstand ein. Um die hydraulischen Reserven am nachfolgenden Zulaufhebewerk …

Ganze Beschreibung lesen

Die Kläranlage Schwegenheim behandelt das Abwasser für aktuell im Mittel etwa 12.900 EW. Das gereinigte Abwasser wird in den Hainbach eingeleitet, der aufgrund der sich anhäufenden Hitzeperioden im Sommer immer öfter trockenfällt, so dass der Abwasseranteil zeitweise auf bis zu 100 % ansteigt. Aus diesem Grund ist eine Erweiterung der Kläranlage um eine nachgeschaltete weitergehende Spurenstoffelimination in Form einer Filtration über granulierte Aktivkohle (GAK) mit vorgeschalteter Tuchfiltration geplant. Zur Beschickung der weitergehenden Spurenstoffelimination wird das mechanisch und biologisch gereinigte Abwasser am Zulaufschacht der bestehenden Ablaufmessung im Vollstrom abgegriffen. Die in Richtung des bestehenden Kombibecken 1 abgehende neue Rohrleitung bindet über dem aktuell maximal möglichen Wasserstand ein. Um die hydraulischen Reserven am nachfolgenden Zulaufhebewerk ausnutzen zu können, muss der Schacht um 2 m erhöht werden. Über eine erdverlegte Rohrleitung und eine gemeinsame Zulaufrinne wird die vorgeschaltete Tuchfiltration beschickt. Die vorgeschaltete Filtration dient zum einen einer zusätzlichen Phosphor-Fällung und zum anderen dem Feststoffrückhalt. Sie ermöglicht so längere Standzeiten der Aktivkohle. Die Tuchfiltration besteht aus zwei Filterkammern von ca. 3 m Länge, ca. 3 m Breite und ca. 4,5 m Tiefe. An den Ablauf der beiden Tuchfilter anschließend befindet sich der Pumpensumpf zur Beschickung der GAK-Filtration mit innenliegender, eingehängter Abschlagsrinne. Die Tuchfiltration und der Pumpensumpf/Abschlag sind als gemeinsames Objekt mit durchgängiger Bodenplatte geplant. Die Bauwerksoberkante liegt etwa 2,8 m über dem aktuellen Geländeniveau von 110 m ü. NHN. Zur Erreichbarkeit der Wartungspunkte wird eine ans Bauwerk angehängte Gitterrostebene vorgesehen. Ein Teilstrom (max. 35 l/s) wird über bis zu vier Tauchmotorpumpen in die GAK-Filterhalle in einen Quelltopf gefördert und über Schwellen auf die vier GAK-Filter in Kesselbauweise aufgeteilt. Die Filterhalle lässt sich in zwei baulich unterschiedliche Bereiche einteilen. Der Teil der Filterhalle, in dem die Filterkessel stehen, ist als Halle in Leichtbauweise ohne durchgängige Zwischendecken zu verstehen. Der Teil der Filterhalle, der Treppenhaus, Schaltanlagenraum, Pumpenraum, Gebläseraum und die Filtrat- bzw. Schlammwasserspeicher enthält, ist in Betonbauweise mit einer Zwischenebene geplant. Als Pumpen sind zwei Spülwasserpumpen und eine Transferwasserpumpe zum Einspülen der GAK geplant, die an der Zwischenwand zu den Speichern im Erdgeschoss angeordnet sind. Über ein Hallentor kann man in diesem Bereich in die Halle hineinfahren. Im Obergeschoss sind die Schaltanlagen und die Gebläse angeordnet. Die Wartungspunkte an den Rohrleitungen, Filterkesseln und Aggregaten sind über das zentrale Treppenhaus und aufgeständerte Gitterrostbühnen erreichbar. Das bestehende Gelände um die Filterhalle wird aus Überflutungsgründen auf ca. 110,80 m NHN angehoben. Über dieses Niveau ragt die im Grundriss ca. 24 m x 14 m große Filterhalle ca. 10 m heraus. Der Ablauf der nachgeschalteten Verfahrensstufe geht über eine Ablaufmengenmessung in einen Stülpschacht, der auf die bestehende Ablaufleitung anschließt. Als weiteres Objekt ist eine Fällmittelstation, bestehend aus einem 25 m³ Fällmitteltank, einer Annahmestelle, einem Schaltschrank für sechs Dosierpumpen und der darunter befindlichen WHG-Fläche oberhalb der weitergehenden Reinigungsstufe geplant. Bedingt durch die Fristen zur Fördermittelantragsstellung und Einreichung der Genehmigung muss bis Ende Juli 2025 durch den Tragwerksplaner LP 2 vollständig und LP 3 teilweise bis zu einem Stand, anhand dessen belastbare Aussagen zur weiteren konstruktiven Planung inkl. der Dimensionierung des Verbaumaßnahmen getroffen werden können, abgeschlossen sein. Die Vorstatik muss auf Grundlage eines vorläufigen Baugrundgutachtens angefertigt werden.

Erfüllungsort

Ort
Schwegenheim
Bundesland
Rheinland-Pfalz
NUTS
DEB3E

Verlauf

  1. 04.04.2025 Ausschreibung veröffentlicht
  2. 18.07.2025 Ergebnis veröffentlicht

Häufige Fragen

Wer hat den Auftrag bekommen?

Den Zuschlag hat TPG TragwerksPlanungs-Ingenieur GmbH erhalten, Summe 158.441,08 €.

Quellen Bekanntmachung auf oeffentlichevergabe.de ↗ Daten: Bekanntmachungsservice, Lizenz CC0. Namen und persönliche Kontaktdaten von Ansprechpersonen entfernen wir automatisch. Ist uns etwas entgangen? Fehler melden

Ähnliche offene Ausschreibungen

Endet bald Teilnahmewettbewerb Neubau eines Parkhauses in Adenau (Wimbachstraße), Los 3 - Leistungen der Tragwerksplanung
Stadt Adenau, vertreten durch die Verbandsgemeindeverwaltung Adenau
02.11.2026 Teilnahmeantrag, noch 2 Tage
nicht angegeben Wert, geschätzt
3 bis 5 Bewerber eingeladen
Endet bald Biewertalbrücke-BW 6205 752 A1, Langzeitmonitoring mittels Schallemissionsanalyse mit objektbezogener akustischer Analyse.
Die Autobahn GmbH des Bundes - NL West
03.11.2026 noch 3 Tage
nicht angegeben Wert, geschätzt
Montabaur Rheinland-Pfalz
Endet bald Teilnahmewettbewerb Neubau eines Parkhauses in Adenau (Wimbachstraße), Los 4 - Leistungen der Technischen Ausrüstung Elektro
Stadt Adenau, vertreten durch die Verbandsgemeindeverwaltung Adenau
04.11.2026 Teilnahmeantrag, noch 4 Tage
nicht angegeben Wert, geschätzt
3 bis 5 Bewerber eingeladen

Weitere Zuschläge: Ingenieur- und Planungsleistungen in Rheinland-Pfalz

Von hier aus weiter