KI-Belastung-Verwundung (PA916)
Auftraggeber: Planungsamt der Bundeswehr, Referat I (8) · Berlin
Planungsamt der Bundeswehr, Referat I (8) hat einen Auftrag für Forschung und Studien in Berlin ausgeschrieben. Die Angebotsfrist endete am 23.11.2023. Bisher kein Ergebnis gefunden.
Wir haben bisher kein Ergebnis zu diesem Verfahren gefunden. Bei nationalen Verfahren wird es oft gar nicht oder ohne Bezug zur Ausschreibung veröffentlicht. Auskunft gibt die Vergabestelle.
Wer folgt, bekommt morgens eine E-Mail, sobald ein Ergebnis oder eine Änderung veröffentlicht ist.
Angaben in Kürze
Aus den Feldern, ohne KI- Was
- Forschung und Studien: KI-Belastung-Verwundung (PA916)
- Wo
- Berlin
- Bis wann
- Angebotsfrist 23.11.2023, 23:59 Uhr
- Wer kann anbieten
- Zuerst Teilnahmeantrag, danach geben nur ausgewählte Bewerber ein Angebot ab.
Automatisch aus den Feldern der Bekanntmachung vom 30.10.2023, ohne KI. Die Branche ordnen wir selbst zu. Maßgeblich ist die Bekanntmachung. Original lesen ↗ · Fehler melden
Leistungsumfang
Beschreibung laut BekanntmachungNicht erst seit dem Angriff der Russischen Föderation auf die Ukraine orientiert sich die strategische Planung der Streitkräfte stärker an der Landes- und Bündnisverteidigung (LV/BV). Bei diesen militärischen Großeinsätzen muss mit einer hohen Anzahl von Verwundeten pro Tag gerechnet werden, so dass sich daraus ein hoher logistischer Aufwand und eine erhöhte Arbeitsbelastung für das medizinische Personal entlang der Versorgungsstufen ergibt. Zusätzlich kann ein Verlust der Lufthoheit und die fehlende Verfügbarkeit von Lufttransportmitteln für den Patiententransport die Versorgung erschweren. Für die sanitätsdienstliche Versorgung der Soldatinnen und Soldaten gelten stets folgende Hauptaufgaben: 1. adäquate Versorgung Verwundeter, 2. Erhalt der Kampfkraft durch Prävention 3. und rascheWiedereingliederung der versorgten Patienten in ihre Kampfeinheiten. Darüber hinaus müssen die …
Ganze Beschreibung lesen
Nicht erst seit dem Angriff der Russischen Föderation auf die Ukraine orientiert sich die strategische Planung der Streitkräfte stärker an der Landes- und Bündnisverteidigung (LV/BV). Bei diesen militärischen Großeinsätzen muss mit einer hohen Anzahl von Verwundeten pro Tag gerechnet werden, so dass sich daraus ein hoher logistischer Aufwand und eine erhöhte Arbeitsbelastung für das medizinische Personal entlang der Versorgungsstufen ergibt. Zusätzlich kann ein Verlust der Lufthoheit und die fehlende Verfügbarkeit von Lufttransportmitteln für den Patiententransport die Versorgung erschweren. Für die sanitätsdienstliche Versorgung der Soldatinnen und Soldaten gelten stets folgende Hauptaufgaben: 1. adäquate Versorgung Verwundeter, 2. Erhalt der Kampfkraft durch Prävention 3. und rascheWiedereingliederung der versorgten Patienten in ihre Kampfeinheiten. Darüber hinaus müssen die Verantwortlichen der übergeordneten Führung stets ein aktuelles Lagebild hinsichtlich der Zahl der verwundeten Soldatinnen und Soldaten und der Auslastung der Sanitätsversorgung vermitteln können. In das aktuelle Lagebild sollen zukünftig Informationen zu Belastungen und Verwundungen von Soldatinnen und Soldaten über ein Human-Biomonitoring-System bestehend aus interner Datenaufzeichnung und -verarbeitung, externer Datenweiterleitung und -verarbeitung, Visualisierung und Kommunikation, integriert werden. Für die Datenverarbeitung wird dazu ein Algorithmus benötigt, der a) Schwellenwertüberschreitungen einzelner Soldatinnen und Soldaten erkennt sowie b) bei der Bewältigung von sanitätsdienstlichen Großlagen (Priorisierung bei Massenunfällen) unterstützt. Das Ergebnis dieser Entscheidung soll in das taktische Lagebild integriert werden, wird aber nicht Gegenstand der geplanten Studie sein. Die zentrale Frage lautet: "Kann eine medizinische Entscheidung medizinisch valide über ein KI-Auswertungssystem unterstützt werden"? Eine maschinelle (KI-basierte) Auswerteunterstützung ist speziell bei LV/BV Szenarien, wo eine hohe Anzahl von Verwundeten auftreten kann, anzustreben, da hier sowohl eine gezielte individuelle Behandlung als auch eine effiziente Verteilung der vorhandenen sanitätsdienstlichen Ressourcen im Rahmen der Bewältigung der Gesamtlage erforderlich ist. Beide Anforderungen können durch speziell entwickelte künstliche Intelligenz maßgeblich verbessert werden. Darüber hinaus könnten innerhalb kurzer Zeit eintretende akute Verschlechterungen oder Verbesserungen erkannt werden. Durch die digitale Bereitstellung der KI-unterstützten Auswerteergebnisse über die gesamte Rettungskette hinweg, erhalten die beteiligten und berechtigten sanitätsdienstlichen Stellen die notwendigen Informationen in Echtzeit, so dass schnell reagiert und Menschenleben gerettet werden kann. Siehe Leistungsbeschreibung. Die Leistungsbeschreibung wird bei der Angebotsaufforderung zur Verfügung gestellt.
Erfüllungsort
- Ort
- nicht angegeben
- Kreis
- Berlin (Sitz des Auftraggebers, kein Ort in der Bekanntmachung)
- Bundesland
- Berlin
Verlauf
- 27.09.2023 Ausschreibung veröffentlicht
- 30.10.2023 Bekanntmachung geändert · Bekanntmachung über Änderungen oder zusätzliche Angaben
Ähnliche offene Ausschreibungen
Zuschläge: Forschung und Studien in Berlin
- Entwicklung und Bau einer Industrieanlage zur Entsorgung von Munitionsaltlasten auf SeeBundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) · Zuschlag 17.09.2026 an ABEKING & RASMUSSEN Schiffs- und Yachtwerft SE und 2 weitere · 1 Angebot
- MikropartikelGemeinsamer Bundesausschuss (G-BA) Berlin · Zuschlag 01.07.2026
- CRP-AphereseGemeinsamer Bundesausschuss (G-BA) Berlin · Zuschlag 12.06.2026 an CSG Clinische Studien Gesellschaft mbH · 2 Angebote
- Forschungsvorhaben zur Evaluierung der Sterilisationsregelung im Betreuungsrecht nach altem und nach neuem RechtBundesrepublik Deutschland, vertreten durch die Bundesministerin der Justiz und für Verbraucherschutz · Zuschlag 28.01.2026 an InterVal GmbH · 3 Angebote
- Wissenschaftliche Evaluation der vom BMFTR geförderten Projekte zur Etablierung von Datentreuhandmodellen (DTM) – DTM-GesamtevaluationBundesministerium für Forschung · Zuschlag 29.12.2025 an Prognos AG · 5 Angebote
- Evaluation HautkrebsscreeningGemeinsamer Bundesausschuss · Zuschlag 01.12.2025 an BQS Institut für Qualität und Patientensicherheit GmbH · 5 Angebote