Kartierung der Zönose aculeater Hymenopteren in ausgewählten Gebieten in Sachsen-Anhalt vor dem Hintergrund der Ausbreitung der Asiatischen Hornisse Vespa velutina nigrithorax
Auftraggeber: Landesamt für Umweltschutz Sachsen-Anhalt · Halle (Saale)
Landesamt für Umweltschutz Sachsen-Anhalt hat einen Auftrag für Ingenieur- und Planungsleistungen in Halle (Saale) ausgeschrieben. Die Angebotsfrist endete am 14.11.2022. Bisher kein Ergebnis gefunden.
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Angaben in Kürze
Aus den Feldern, ohne KI- Was
- Ingenieur- und Planungsleistungen: Kartierung der Zönose aculeater Hymenopteren in ausgewählten Gebieten in Sachsen-Anhalt vor dem Hintergrund der Ausbreitung der Asiatischen Hornisse Vespa velutina nigrithorax
- Wo
- Halle (Saale), Sachsen-Anhalt
- Bis wann
- Angebotsfrist 14.11.2022, 10:00 Uhr
- Wer kann anbieten
- Jedes Unternehmen, das die Anforderungen der Vergabeunterlagen erfüllt.
- Laufzeit
- 05.12.2022 bis 30.11.2023
- Lose
- 2 Lose, einzeln anzubieten laut Bekanntmachung
Automatisch aus den Feldern der Bekanntmachung vom 14.10.2022, ohne KI. Die Branche ordnen wir selbst zu. Maßgeblich ist die Bekanntmachung. Original lesen ↗ · Fehler melden
Leistungsumfang
Beschreibung laut BekanntmachungSeit dem Erstnachweis der Asiatischen Hornisse Vespa velutina nigrithorax LEPELETIER, 1836 in Südfrankreich im Jahr 2004 breitet sich diese invasive Art kontinuierlich in Europa aus. Es kann von einer potentiellen Ausbreitung nördlich bis nach Südskandinavien ausgegangen werden (ROME et al. 2011, VILLEMANT et al. 2011). Der erste Nachweis von V. velutina in Deutschland erfolgte im Jahr 2014 in Rheinland-Pfalz (WITT 2015). In ihrem ursprünglichen Verbreitungsgebiet tritt die Art als bedeutender Prädator von Honigbienen auf, jedoch auch andere Hymenopteren und Dipteren werden erbeutet (ROME et al. 2011). Entsprechend stellt die Ausbreitung der Asiatischen Hornisse eine mögliche Gefahr für die heimische Insektenbiodiversität durch direkte (Prädation) und indirekte Effekte (Konkurrenz) dar, woraus potentiell negative Auswirkungen auf die Bestäubung von Blütenpflanzen folgen (MONCEAU & …
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Seit dem Erstnachweis der Asiatischen Hornisse Vespa velutina nigrithorax LEPELETIER, 1836 in Südfrankreich im Jahr 2004 breitet sich diese invasive Art kontinuierlich in Europa aus. Es kann von einer potentiellen Ausbreitung nördlich bis nach Südskandinavien ausgegangen werden (ROME et al. 2011, VILLEMANT et al. 2011). Der erste Nachweis von V. velutina in Deutschland erfolgte im Jahr 2014 in Rheinland-Pfalz (WITT 2015). In ihrem ursprünglichen Verbreitungsgebiet tritt die Art als bedeutender Prädator von Honigbienen auf, jedoch auch andere Hymenopteren und Dipteren werden erbeutet (ROME et al. 2011). Entsprechend stellt die Ausbreitung der Asiatischen Hornisse eine mögliche Gefahr für die heimische Insektenbiodiversität durch direkte (Prädation) und indirekte Effekte (Konkurrenz) dar, woraus potentiell negative Auswirkungen auf die Bestäubung von Blütenpflanzen folgen (MONCEAU & THIERY 2016). Ziel der Kartierung ist die Prüfung der Ankunft von V. velutina im südlichen Sachsen-Anhalt und die Aufnahme deren aktueller Begleitfauna. Diese beinhaltet hier die in den Untersuchungsgebieten vorkommenden Arten aller Familien aculeater Hymenopteren (exklusive Ameisen). Im Falle eines negativen Befundes hinsichtlich der Präsenz der Asiatischen Hornisse können die erhobenen Daten als Referenz vor Ankunft der invasiven Hornisse angesehen und mit zukünftigen Daten nach Ankunft verglichen werden. Damit werden die naturschutzfachlichen Grundlagen für die Erstellung des nationalen Berichtes des Landes Sachsen-Anhalt an die Bundesrepublik Deutschland und folgend dieser in Erfüllung der Berichtspflichten der Verordnung (EU) Nr. 1143/2014 zum Umgang mit invasiven gebietsfremden Arten an die Europäische Union gelegt. Leistungsumfang Untersuchungsgebiet und Untersuchungsmethoden Arten und Monitoringflächen (STPE) Untersuchungsgebiete und Untersuchungsmethoden Die Kartierung erfolgt in ausgewählten Gebieten im nördlichen Teil Sachsen-Anhalts. Hierfür werden insbesondere xerotherm beeinflusste Offenlandbiotope als Stichprobeflächen ausgewählt, welche eine besondere Bedeutung als Habitat für die zu untersuchenden Artengruppen besitzen. Es werden gezielte Sichtfänge an den entsprechenden Nahrungs- und Nistrequisiten an 5 Begehungen pro Untersuchungsgebiet (ca. 8 Stunden) im Jahr 2023 durchgeführt. Die Begehungsdaten sind so zu wählen, dass sie den Zeitraum der Hauptflugzeiten der zu kartierenden Artengruppe sinnvoll abdecken. Zusätzlich werden Farbschalen (in jedem Untersuchungsgebiet in zwei räumlich sinnvoll getrennten Bereichen je 1x gelb, weiß, blau) vom Termin der ersten Begehung bis zum Termin der letzten Begehung aufgestellt und regelmäßig kontrolliert. Die Gesamtleistung besteht aus zwei Teilleistungen, welche als Lose ausgeschrieben werden: Los 1 - Erfassungen Gebiet FFH Kellerberge nordöstlich Gardelegen (FFH0080LSA) Los 2 - Erfassungen Gebiet FFH Schießplatz Bindfelde östlich Stendal (FFH0032LSA) Die konkreten Untersuchungsgebiete sind der nachfolgenden Darstellung zu entnehmen.
2 Lose
Erfüllungsort
- Ort
- nicht angegeben
- Kreis
- Halle (Saale)
- Bundesland
- Sachsen-Anhalt
- NUTS
- DEE02
Verlauf
- 14.10.2022 Ausschreibung veröffentlicht
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