Geschiebezugabe 2025 - 2028, El-km 120,913 bis 259,600
Auftraggeber: Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Elbe · Magdeburg
Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Elbe hat den Auftrag für Wasserbau in Torgau am 02.06.2025 vergeben, Zuschlag an Einzelunternehmen aus Gerwisch. Zuschlagssumme nach den Angaben der Bekanntmachung: 7.337.074,22 €. Eingegangen: 2 Angebote.
Einzelunternehmen aus Gerwisch
- Summe
- 7.337.074,22 €
- Angebote
- 2
- Zuschlag
- 02.06.2025
Quelle: Bekanntmachung auf oeffentlichevergabe.de (CC0), veröffentlicht am 17.06.2025.
Angaben in Kürze
Aus den Feldern, ohne KI- Was
- Wasserbau: Geschiebezugabe 2025 - 2028, El-km 120,913 bis 259,600
- Wo
- Torgau, Landkreis Nordsachsen, Sachsen
- Wer kann anbieten
- Jedes Unternehmen, das die Anforderungen der Vergabeunterlagen erfüllt. Für KMU geeignet laut Bekanntmachung.
- Laufzeit
- 24 Monate
Automatisch aus den Feldern der Bekanntmachung vom 17.06.2025, ohne KI. Die Branche ordnen wir selbst zu. Maßgeblich ist die Bekanntmachung. Original lesen ↗ · Fehler melden
Leistungsumfang
Beschreibung laut BekanntmachungAn der Elbe tritt im Übergangsbereich zwischen Oberlauf und Mittellauf von El-km 120 bis 290,7 Sohlerosion auf. Die Sohle der Elbe tieft sich in der sogenannten Erosionsstrecke, abhängig von den vorhandenen geomorphologischen Verhältnissen, unterschiedlich stark, stellenweise bis zu 2 cm/Jahr, ein. Die Erosion ist eine Folge des fehlenden natürlichen Geschiebes von oberstrom. Das Gewässer transportiert mehr Geschiebe, als ihm zugeführt wird und bedient sich dabei aus der Sohle des jeweiligen Abschnitts. Durch die Eintiefung der Sohle ist die Wirksamkeit der Strombauwerke verändert: Die Bauwerke liegen streckenweise zu hoch, engen den Abfluss auch über den Regulierungswasserstand hinaus ein und verstärken somit die Eintiefungstendenzen. Gegenstand dieser Ausschreibung ist die Zugabe eines Sand-Kies-Gemisches als Geschiebeersatzmaterial mit dem Ziel, das durchschnittliche Geschiebedefizit …
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An der Elbe tritt im Übergangsbereich zwischen Oberlauf und Mittellauf von El-km 120 bis 290,7 Sohlerosion auf. Die Sohle der Elbe tieft sich in der sogenannten Erosionsstrecke, abhängig von den vorhandenen geomorphologischen Verhältnissen, unterschiedlich stark, stellenweise bis zu 2 cm/Jahr, ein. Die Erosion ist eine Folge des fehlenden natürlichen Geschiebes von oberstrom. Das Gewässer transportiert mehr Geschiebe, als ihm zugeführt wird und bedient sich dabei aus der Sohle des jeweiligen Abschnitts. Durch die Eintiefung der Sohle ist die Wirksamkeit der Strombauwerke verändert: Die Bauwerke liegen streckenweise zu hoch, engen den Abfluss auch über den Regulierungswasserstand hinaus ein und verstärken somit die Eintiefungstendenzen. Gegenstand dieser Ausschreibung ist die Zugabe eines Sand-Kies-Gemisches als Geschiebeersatzmaterial mit dem Ziel, das durchschnittliche Geschiebedefizit von 120.000 t bis 175.000 t pro Jahr im betrachteten Streckenabschnitt auszugleichen und der Erosion weitestgehend entgegenzuwirken. Zusätzlich wird Material durch Buhnenfeldbaggerungen gewonnen und dem Strom zugegeben. Die Geschiebezugabe erfolgt in vom AG festgelegten Zugabestrecken (vgl. Abschnitt 2.1.2) sowie nach festgelegten Zugaberegeln (vgl. Abschnitt 4.6). Die Kornverteilung des Geschiebeersatzmaterials muss den Vorgaben des AG folgen, vgl. Abschnitt 3.7. Zusätzlich zu den vom AN vorzulegenden Eigenkontrollen werden regelmäßig Proben, die zur Qualitätssicherung bzw. Erfolgskontrolle der Maßnahme ausgewertet werden, durch den AG am Einbaugerät entnommen. Die Elbe wird nach verschiedenen Gesichtspunkten in Streckenabschnitte unterteilt. Für die Schifffahrt werden die Fahrrinnentiefen in den Elbe-Strecken E2 (Dresden-Riesa), E3 (Riesa-Elstermündung), und E4 (Elstermündung-Saalemündung) im Maßnahmenbereich ausgewiesen. Aus hydrologischer und wasserbaulicher Sicht wird die Elbe ebenfalls in Strecken und Teilstrecken untergliedert. Diesen werden die Zugabestrecken und -stellen zugewiesen und sind für nachgelagerte Auswertungen im Rahmen der Erfolgskontrolle von Bedeutung. Die Zugabestrecken werden grob in folgende Streckenabschnitte entlang der Elbe eingeteilt: . Strecke 1: El-km 120,913 – 171,600 . Strecke 2a: El-km 171,600 – 198,500 . Strecke 2b: El-km 198,500 – 230,000 . Strecke 3: El-km 230,000 – 259,600 Jährlich sollen in den jeweiligen Streckenabschnitten folgende Mengen an Geschiebeersatzmaterial zugegeben werden: Jährliche Menge bis zu (t/a) = 175.000 t. Gesamtmenge = 350.000 t.
Erfüllungsort
- Ort
- 04861 Torgau
- Bundesland
- Sachsen
- NUTS
- DED53
Verlauf
- 21.01.2025 Ausschreibung veröffentlicht
- 17.06.2025 Ergebnis veröffentlicht
Häufige Fragen
Wer hat den Auftrag bekommen?
Den Zuschlag hat Einzelunternehmen aus Gerwisch erhalten, Summe 7.337.074,22 €.
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