Forschungsprojekt - DZSF - Berechnung der Performanceanforderungen für die Automatisierung des Bahnsystems
Auftraggeber: Eisenbahn-Bundesamt · Bonn
Eisenbahn-Bundesamt hat den Auftrag für Forschung und Studien in Bonn vergeben (Bekanntmachung vom 28.02.2024), Zuschlag an IFB Institut für Bahntechnik GmbH. Eingegangen: 1 Angebot.
IFB Institut für Bahntechnik GmbH Berlin
- Summe
- nicht veröffentlicht
- Angebote
- 1 Nur 1 Angebot
- Zuschlag
- 28.02.2024
Quelle: Bekanntmachung auf oeffentlichevergabe.de (CC0), veröffentlicht am 28.02.2024.
Angaben in Kürze
Aus den Feldern, ohne KI- Was
- Forschung und Studien: Forschungsprojekt - DZSF - Berechnung der Performanceanforderungen für die Automatisierung des Bahnsystems
- Wo
- Bonn, Nordrhein-Westfalen
- Wer kann anbieten
- Jedes Unternehmen, das die Anforderungen der Vergabeunterlagen erfüllt.
- Laufzeit
- 30 Monate
Automatisch aus den Feldern der Bekanntmachung vom 28.02.2024, ohne KI. Die Branche ordnen wir selbst zu. Maßgeblich ist die Bekanntmachung. Original lesen ↗ · Fehler melden
Leistungsumfang
Beschreibung laut BekanntmachungAktuell zeichnen sich verschiedene Lösungsmöglichkeiten ab, um für einen autonomen Fahrbetrieb die Wahrnehmungsleistung von Triebfahrzeugführenden (Tf) durch technische Lösungen zu ersetzen. In den höheren Automatisierungsstufen (Grades of Automation, kurz: GoA) 3 und 4 ist jedoch vorgesehen, dass die Sicherheitsverantwortung nicht mehr bei einem Tf liegt. Verschiedene Ansätze zur Ersetzung der Wahrnehmungsleistung des Tf sind nach aktuellen Stand nicht geeignet. So stellt eine Umsetzung mit Hilfe von ETCS Level 3 plus Abzäunung, sozusagen die Verwandlung des gesamten Eisenbahnnetzes in ein vollautomatisches U-Bahnnetz, aufgrund vielfältiger Faktoren keine Alternative dar. Ebenso sind streckenseitige Sensoren, vorausspähenden Drohnen oder chip-basiertes Tracking aller potenziellen Hindernisse noch nicht marktreif. Die Weiterentwicklung fahrzeugseitiger kontaktloser Wahrnehmungssysteme …
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Aktuell zeichnen sich verschiedene Lösungsmöglichkeiten ab, um für einen autonomen Fahrbetrieb die Wahrnehmungsleistung von Triebfahrzeugführenden (Tf) durch technische Lösungen zu ersetzen. In den höheren Automatisierungsstufen (Grades of Automation, kurz: GoA) 3 und 4 ist jedoch vorgesehen, dass die Sicherheitsverantwortung nicht mehr bei einem Tf liegt. Verschiedene Ansätze zur Ersetzung der Wahrnehmungsleistung des Tf sind nach aktuellen Stand nicht geeignet. So stellt eine Umsetzung mit Hilfe von ETCS Level 3 plus Abzäunung, sozusagen die Verwandlung des gesamten Eisenbahnnetzes in ein vollautomatisches U-Bahnnetz, aufgrund vielfältiger Faktoren keine Alternative dar. Ebenso sind streckenseitige Sensoren, vorausspähenden Drohnen oder chip-basiertes Tracking aller potenziellen Hindernisse noch nicht marktreif. Die Weiterentwicklung fahrzeugseitiger kontaktloser Wahrnehmungssysteme als eine mögliche Lösung ruht seit ca. 20 Jahren auf Technologiereifestufe (TRL) 5. Kontaktbasierte Wahrnehmungssysteme wie Auffahrereignis- und Aufprallerkennung sind für die Eisenbahn ebenso systembedingt ungeeignet. Als derzeit vielversprechender Ansatz haben sich multisensorische Wahrnehmungssysteme herausgestellt, die jedoch hinsichtlich Eignung und Zulassungsfähigkeit bewertet werden müssen. Um strukturiert an die Problemstellung heranzugehen, beschäftigte sich das DZSF-Projekt „Risikoakzeptanzkriterien für das automatisierte Fahren auf der Schiene“ mit der Definition von Risikoakzeptanzkriterien für die Automatisierungsfunktionen, die zukünftig diese Aufgaben des Tf übernehmen. Dabei entstand im Wesentlichen eine Funktionsliste mit zugehörigen Randbedingungen und Sicherheitsanforderungen. Im Ergebnis wurden für Aufgaben der Hinderniserkennung Sicherheitsanforderungen im Bereich von SIL 1 bis SIL 2 abgeleitet. Aufbauend auf diesen Ergebnissen stellt sich die Frage, wie sich diese abgeleiteten Anforderungen mit den Bedingungen und Gefährdungen einer konkreten Strecke abgleichen lassen. Eine Herausforderung ist dabei das Fehlen geeigneter Performancemetriken und verständlicher Performanceanforderungen, anhand derer Wahrnehmungssysteme und ihre Leistungsfähigkeit durch abgeleitete Sicherheitsanforderungen bewertet werden können. Diese Anforderungen hängen maßgeblich vom definierten Einsatzgebiet oder auch der Operational Design Domain - (kurz: ODD) ab. In diesem Projekt soll ein Konzept für die Vergleichbarkeit der Performancemetriken für Wahrnehmungssysteme mit ODD-spezifischen Charakteristika erarbeitet werden. Auf der Basis recherchierter Sicherheitsanforderungen sollen schließlich konkrete Performanceanforderungen abgeleitet bzw. abgeschätzt werden.
Erfüllungsort
- Ort
- nicht angegeben
- Kreis
- Bonn
- Bundesland
- Nordrhein-Westfalen
- NUTS
- DEA22
Verlauf
- 14.08.2023 Ausschreibung veröffentlicht
- 03.01.2024 Ergebnis veröffentlicht
- 20.02.2024 Ergebnis veröffentlicht
- 28.02.2024 Ergebnis veröffentlicht
Häufige Fragen
Wer hat den Auftrag bekommen?
Den Zuschlag hat IFB Institut für Bahntechnik GmbH erhalten.
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