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Zuschlag erteilt Offenes Verfahren (EU-weit) · veröffentlicht am 15.06.2023

Forschungsprojekt - DZSF - Baulicher Brandschutz in Eisenbahntunneln

Auftraggeber: Eisenbahn-Bundesamt · Bonn

Eisenbahn-Bundesamt hat den Auftrag für Forschung und Studien in Bonn am 25.05.2023 vergeben, Zuschlag an BUNG-PEB Tunnelbau-Ingenieure GmbH und 2 weitere. Zuschlagssumme nach den Angaben der Bekanntmachung: 836.134 €.

Summe
836.134 €
Angebote
nicht veröffentlicht
Zuschlag
25.05.2023

Quelle: Bekanntmachung auf oeffentlichevergabe.de (CC0), veröffentlicht am 15.06.2023.

Angaben in Kürze

Aus den Feldern, ohne KI
Was
Forschung und Studien: Forschungsprojekt - DZSF - Baulicher Brandschutz in Eisenbahntunneln
Wo
Bonn, Nordrhein-Westfalen
Wer kann anbieten
Jedes Unternehmen, das die Anforderungen der Vergabeunterlagen erfüllt.

Automatisch aus den Feldern der Bekanntmachung vom 15.06.2023, ohne KI. Die Branche ordnen wir selbst zu. Maßgeblich ist die Bekanntmachung. Original lesen ↗ · Fehler melden

Leistungsumfang

Beschreibung laut Bekanntmachung

Ziel Das Ziel dieses Projekts soll einerseits das vereinfachten Verfahren zur Abschätzung der Abplatztiefen des Betons im Brandfall überprüfen und andererseits eine Lösung für die rechnerische Ermittlung und Nachweisführung für die Bauweisen (Spritzbeton-, Tübbing-, offene Bauweise) ermöglichen. Beschreibung Das Sicherheitskonzept von Eisenbahntunneln beruht auf der (EU) 1303/2014 Technische Spezifikation für die Interoperabilität bezüglich der „Sicherheit in Eisenbahntunneln“ im Eisenbahnsystem der Europäischen Union in Kombination mit der Verordnung (EU) 2016/912 sowie der Durchführungsverordnung (EU) 2019/776, im weiteren kurz TSI-SRT, auf vier Sicherheitsebenen: 1. Präventive Maßnahmen (Reduktion der Eintrittswahrscheinlichkeit) 2. Ausmaßvermindernde Maßnahmen 3. Maßnahmen zur Selbstrettung 4. Maßnahme zur Fremdrettung Bestandteil der 2. Sicherheitsebene nach TSI-SRT sind u. a. die …

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Ziel Das Ziel dieses Projekts soll einerseits das vereinfachten Verfahren zur Abschätzung der Abplatztiefen des Betons im Brandfall überprüfen und andererseits eine Lösung für die rechnerische Ermittlung und Nachweisführung für die Bauweisen (Spritzbeton-, Tübbing-, offene Bauweise) ermöglichen. Beschreibung Das Sicherheitskonzept von Eisenbahntunneln beruht auf der (EU) 1303/2014 Technische Spezifikation für die Interoperabilität bezüglich der „Sicherheit in Eisenbahntunneln“ im Eisenbahnsystem der Europäischen Union in Kombination mit der Verordnung (EU) 2016/912 sowie der Durchführungsverordnung (EU) 2019/776, im weiteren kurz TSI-SRT, auf vier Sicherheitsebenen: 1. Präventive Maßnahmen (Reduktion der Eintrittswahrscheinlichkeit) 2. Ausmaßvermindernde Maßnahmen 3. Maßnahmen zur Selbstrettung 4. Maßnahme zur Fremdrettung Bestandteil der 2. Sicherheitsebene nach TSI-SRT sind u. a. die Anforderungen an die bauliche Gestaltung z. B. Brandschutz des Bauwerks für die Phase der Selbst- und Fremdrettung. Ausmaßvermindernde Maßnahmen sind dabei konstruktive Maßnahmen bei der Erstellung eines Eisenbahntunnels. Hierzu fordert die TSI-SRT für alle neu zu bauenden Tunnel - also solche über 100 m überdeckelter Länge - , dass die Innenschale des Tunnels im Falle eines Brandes die Tragfähigkeit für jenen Zeitraum aufrechterhalten muss, der die Selbstrettung und die Evakuierung der Reisenden und des Zugpersonals sowie das Eingreifen der Notfalldienste ermöglicht. Die Richtlinie Anforderungen des Brand- und Katastrophenschutzes an den Bau und den Betrieb von Eisenbahntunneln des Eisenbahn Bundesamtes, kurz EBA Ril Tunnelbau, spezifiziert national diese Anforderung für Tunnel in ihrem Geltungsbereich, d.h. ab einer Länge von 500 m. Als Forderung gilt, dass Tunnel und Notausgänge nach den Regeln der Technik entsprechend ihrer vorgesehenen Verwendung standsicher und aus nicht brennbaren Stoffen erstellt werden. Gemäß EBA Ril Tunnelbau dürfen Personen im Ereignisfall nicht durch Betonabplatzungen/Ausbrüche der Tunnelauskleidung gefährdet werden. Durch konstruktive Maßnahmen muss gewährleistet werden, dass die Größe möglicher Betonabplatzungen begrenzt wird. Für eine Abschätzung von Tunnelausbrüchen ist die Betonzusammensetzung und die konstruktive Ausbildung der Tunnelauskleidung maßgeblich. Diese Anforderungen werden im Bereich der Eisenbahnen des Bundes (EdB) über die DB Ril 853 weiter spezifiziert und für einzelne Tunnelkomponenten abgehandelt. Für die Tunnelauskleidung ist hierzu die Ril 853.1001 in Kombination mit der Ril 853.1001A01 zu beachten. Die Basis der Anforderungen der Ril 853 bilden zwei Gutachten. Dies ist einerseits der Bericht „Sicherheitstechnische Beurteilung und Anforderungen an den baulichen Brandschutz in Eisenbahntunneln mit Innenschalen in Stahlbeton“ aus dem Jahr 2000 sowie andererseits der Bericht „Sicherheitstechnische Beurteilung und Anforderungen an den baulichen Brandschutz in Eisenbahntunneln mit Tübbingauskleidung“ aus dem Jahr 2008. Zusätzlich liegt eine Vielzahl von bereits durchgeführten 1:1-Großbrandversuchen den Ausarbeitungen der Ril 853 zugrunde. Für die Planung der Tunnel(innen)schale stellt die Ril 853 einerseits ein Verfahren zur Abschätzung der Abplatztiefen zur Verfügung, auf welchem das statische System in frühen Planungsstadien für die Nachweisverfahren abgeleitet werden kann. Andererseits werden vereinfachte Nachweisverfahren zur Ermittlung der Schnittkräfte der Schale während und nach dem Brand aufgeführt, welche im Zuge der vorgenannten Gutachten erarbeitet wurden.

Erfüllungsort

Ort
nicht angegeben
Kreis
Bonn
NUTS
DEA22

Verlauf

  1. 15.06.2023 Ergebnis veröffentlicht

Häufige Fragen

Wer hat den Auftrag bekommen?

Den Zuschlag hat BUNG-PEB Tunnelbau-Ingenieure GmbH und 2 weitere erhalten, Summe 836.134 €.

Quellen Bekanntmachung auf oeffentlichevergabe.de ↗ Daten: Bekanntmachungsservice, Lizenz CC0. Namen und persönliche Kontaktdaten von Ansprechpersonen entfernen wir automatisch. Ist uns etwas entgangen? Fehler melden

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