Forschungsprojekt - DZSF - Abwehrmaßnahmen für Schienenfahrzeuge zur Reduzierung von Unfällen mit Wildtieren
Auftraggeber: Eisenbahn-Bundesamt · Bonn
Eisenbahn-Bundesamt hat den Auftrag für Forschung und Studien in Bonn am 13.04.2026 vergeben, Zuschlag an Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg. Zuschlagssumme nach den Angaben der Bekanntmachung: 161.717,21 €. Eingegangen: 3 Angebote.
Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg Freiburg
- Summe
- 161.717,21 €
- Angebote
- 3
- Zuschlag
- 13.04.2026
Quelle: Bekanntmachung auf oeffentlichevergabe.de (CC0), veröffentlicht am 12.06.2026.
Angaben in Kürze
Aus den Feldern, ohne KI- Was
- Forschung und Studien: Forschungsprojekt - DZSF - Abwehrmaßnahmen für Schienenfahrzeuge zur Reduzierung von Unfällen mit Wildtieren
- Wo
- Bonn, Nordrhein-Westfalen
- Wer kann anbieten
- Jedes Unternehmen, das die Anforderungen der Vergabeunterlagen erfüllt.
- Laufzeit
- 18 Monate
Automatisch aus den Feldern der Bekanntmachung vom 12.06.2026, ohne KI. Die Branche ordnen wir selbst zu. Maßgeblich ist die Bekanntmachung. Original lesen ↗ · Fehler melden
Leistungsumfang
Beschreibung laut BekanntmachungGrundlegendes Ziel dieses Projektes ist es, dazu beizutragen, die Häufigkeit und Schwere von Unfällen von Schienenfahrzeugen mit Tieren, speziell Wildtieren, zu reduzieren und die damit verbundenen Betriebsstörungen, Reparaturen und Kosten zu verringern. Dies soll über einen optimierten Einsatz geeigneter Abwehrmaßnahmen erreicht werden, wofür belastbare Informationen zur Eignung verschiedener Abwehrmaßnahmen notwendig sind. Diese sollen in diesem Forschungsprojekt erarbeitet werden. Darüber hinaus sollen Standards für geeignete Abwehrmaßnahmen für die im bundesweiten Streckennetz vorkommenden Unfallszenarien erarbeitet werden, um in Zukunft Planungsverfahren zu beschleunigen und geeignete Maßnahmen frühzeitig zu berücksichtigen. Es soll eine differenzierte Betrachtung stattfinden, welche Maßnahmen für das Bestandsnetz geeignet sind und welche Maßnahmen im Neubau zum Einsatz kommen. …
Ganze Beschreibung lesen
Grundlegendes Ziel dieses Projektes ist es, dazu beizutragen, die Häufigkeit und Schwere von Unfällen von Schienenfahrzeugen mit Tieren, speziell Wildtieren, zu reduzieren und die damit verbundenen Betriebsstörungen, Reparaturen und Kosten zu verringern. Dies soll über einen optimierten Einsatz geeigneter Abwehrmaßnahmen erreicht werden, wofür belastbare Informationen zur Eignung verschiedener Abwehrmaßnahmen notwendig sind. Diese sollen in diesem Forschungsprojekt erarbeitet werden. Darüber hinaus sollen Standards für geeignete Abwehrmaßnahmen für die im bundesweiten Streckennetz vorkommenden Unfallszenarien erarbeitet werden, um in Zukunft Planungsverfahren zu beschleunigen und geeignete Maßnahmen frühzeitig zu berücksichtigen. Es soll eine differenzierte Betrachtung stattfinden, welche Maßnahmen für das Bestandsnetz geeignet sind und welche Maßnahmen im Neubau zum Einsatz kommen. Hierfür sollen in diesem Forschungsprojekt die Wirkungszusammenhänge und Auswirkungen von Wildtierunfällen entlang von Bahnstrecken untersucht werden. Für die auftretenden Unfallarten und Strecken mit einer Häufung von Unfällen soll recherchiert und analysiert werden, welche Maßnahmen zur Vermeidung der Vorfälle genutzt und entwickelt werden können. Dabei sollen auch die ökologischen und wirtschaftlichen Auswirkungen bewertet sowie mögliche Anpassungen der Schienenfahrzeuge und -infrastruktur identifiziert werden. Unfälle und Kollisionen von Schienenfahrzeugen mit Wildtieren führen immer wieder zu Betriebsstö-rungen und hohen Kosten für Reparaturen an der Schienenverkehrsinfrastruktur und den Schienenfahrzeugen sowie zu Verspätungen und Zugausfällen. Zudem können die Vorfälle Traumatisierung bei Triebfahrzeugführen auslösen. (Inter)national wurden bereits mehrere unterschiedliche Typen von Abwehrmaßnahmen getestet.
Erfüllungsort
- Ort
- Bonn
- Kreis
- Bonn
- Bundesland
- Nordrhein-Westfalen
- NUTS
- DEA22
Verlauf
- 16.10.2025 Ausschreibung veröffentlicht
- 12.06.2026 Ergebnis veröffentlicht
Häufige Fragen
Wer hat den Auftrag bekommen?
Den Zuschlag hat Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg erhalten, Summe 161.717,21 €.
Ähnliche offene Ausschreibungen
Weitere Zuschläge dieses Auftraggebers
- Forschungsprojekt - DZSF - Grünes Gleis – Untersuchung der Auswirkungen von Vegetation auf die Gleisinfrastruktur und Sicherheit im SchienenverkehrZuschlag 08.09.2026 an Beak Consultants GmbH · 4 Angebote
- Forschungsprojekt - DZSF - Notfall- und Störungsmanagement im automatisierten FahrbetriebZuschlag 07.07.2026 an Ingenieurgesellschaft für Verkehrs- und Eisenbahnwesen mbH · 8 Angebote
- Forschungsprojekt - DZSF - Elastomere Koppelelemente bei LärmschutzwändenZuschlag 22.05.2026 an Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik IWM als Institut der Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung · 2 Angebote
- Forschungsprojekt - DZSF - Untersuchung zum Einsatz von Biokohle im Beton als dauerhafte CO2-SenkeZuschlag 12.05.2026 an Universität Stuttgart · 6 Angebote
- Forschungsprojekt - DZSF - Konfliktlösungen bei der Planung von Straßenbahn-NetzerweiterungenZuschlag 18.02.2026 an ifok GmbH · 7 Angebote
- Forschungsprojekt - DZSF - Machbarkeitsstudie Geofencing für Gleisbau- und Vegetationsarbeiter im GleisumfeldZuschlag 18.02.2026 an Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule (RWTH) Aachen · 2 Angebote