Folgestudie INES-Bw (PA917)
Auftraggeber: Planungsamt der Bundeswehr, Referat I (8) · Berlin
Planungsamt der Bundeswehr, Referat I (8) hat einen Auftrag für Forschung und Studien in Berlin ausgeschrieben. Die Angebotsfrist endete am 21.12.2023. Bisher kein Ergebnis gefunden.
Wir haben bisher kein Ergebnis zu diesem Verfahren gefunden. Bei nationalen Verfahren wird es oft gar nicht oder ohne Bezug zur Ausschreibung veröffentlicht. Auskunft gibt die Vergabestelle.
Wer folgt, bekommt morgens eine E-Mail, sobald ein Ergebnis oder eine Änderung veröffentlicht ist.
Angaben in Kürze
Aus den Feldern, ohne KI- Was
- Forschung und Studien: Folgestudie INES-Bw (PA917)
- Wo
- Berlin
- Bis wann
- Angebotsfrist 21.12.2023, 23:59 Uhr
- Wer kann anbieten
- Zuerst Teilnahmeantrag, danach geben nur ausgewählte Bewerber ein Angebot ab.
Automatisch aus den Feldern der Bekanntmachung vom 09.11.2023, ohne KI. Die Branche ordnen wir selbst zu. Maßgeblich ist die Bekanntmachung. Original lesen ↗ · Fehler melden
Leistungsumfang
Beschreibung laut BekanntmachungZur Begrenzung des anthropogenen Klimawandels sieht das Bundes-Klimaschutzgesetz die Erreichung von Netto-Treibhausgasneutralität bis zum Jahr 2045 vor. Im Rahmen der hierfür erforderlichen Energiewende erfolgt sukzessive eine komplette Abkehr von der Nutzung fossiler Energieträger zugunsten erneuerbarer Energien und in der Folge neuer bzw. alternativer Energieträger, -speicher und -wandler. Die damit einhergehenden technologischen Transformationen in der mobilen sowie stationären Energieversorgung richten sich jedoch primär nach den Belangen des zivilen Sektors, sodass dieser zweifelsohne den Technologietreiber darstellt. Der militärische Bereich hingegen unterliegt speziellen Randbedingungen, die eine uneingeschränkt breite Übernahme alternativer ziviler Technologien nicht erlauben; vielmehr gilt es, diejenigen Konzepte und Technologien zu identifizieren, zu kombinieren und ggf. …
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Zur Begrenzung des anthropogenen Klimawandels sieht das Bundes-Klimaschutzgesetz die Erreichung von Netto-Treibhausgasneutralität bis zum Jahr 2045 vor. Im Rahmen der hierfür erforderlichen Energiewende erfolgt sukzessive eine komplette Abkehr von der Nutzung fossiler Energieträger zugunsten erneuerbarer Energien und in der Folge neuer bzw. alternativer Energieträger, -speicher und -wandler. Die damit einhergehenden technologischen Transformationen in der mobilen sowie stationären Energieversorgung richten sich jedoch primär nach den Belangen des zivilen Sektors, sodass dieser zweifelsohne den Technologietreiber darstellt. Der militärische Bereich hingegen unterliegt speziellen Randbedingungen, die eine uneingeschränkt breite Übernahme alternativer ziviler Technologien nicht erlauben; vielmehr gilt es, diejenigen Konzepte und Technologien zu identifizieren, zu kombinieren und ggf. anzupassen, die auch künftig den Erhalt der essentiellen militärischen Fähigkeiten sicherstellen. Vor diesem Hintergrund wird die künftige militärische Energieversorgung Potentiale zur Eigenerzeugung benötigter Energie/Energieträger so weit wie möglich nutzen. Dabei kann ein deutlicher Mehrwert generiert werden, wenn die technische Ausgestaltung entlang militärspezifischer Anforderungen derart erfolgt, dass sich etwa die Energieautarkie von Liegenschaften oder Einsatz-Infrastruktur erhöht. Aufgrund der Volatilität erneuerbarer Energien muss ein tragfähiges, möglichst autarkes Energieversorgungssystem eine adäquate Integration von Energiespeichern umfassen. Im Rahmen der abgeschlossenen Vorgängerstudie "Innovative Nachhaltige Energiesysteme (INES-Bw)" wurden bereits konzeptionell Möglichkeiten zur Realisierung eines solchen Energiesystems zur Speicherung und bedarfsgerechten Bereitstellung regenerativer Energien aufgezeigt und zudem eine entsprechende Architekturbeschreibung entwickelt. Auf Grundlage dieser Arbeiten gilt es nun, geeignete praxisrelevante Betriebskonzepte für ein autarkes Energieversorgungssystem herauszuarbeiten. Zum Zwecke des Treffens fundierter Annahmen zur Erzeugungskapazität erneuerbaren Stroms auf Bw-Liegenschaften sollen zudem vorhandene Daten über das Erzeugungspotential für erneuerbare Energie auf ausgewählten Bundeswehr-Liegenschaften herangezogen werden. Die Langzeitspeicherung regenerativ erzeugten Stroms durch dessen Umwandlung zunächst in Wasserstoff und ggf. in der Folge in andere geeignete chemische Verbindungen inkl. der entsprechenden Rückverstromung bildet bei den Betrachtungen einen wichtigen Schwerpunkt. Im Gegensatz zur Kurzzeitspeicherung (Leistungs- und Verschiebespeicher) ist die Langzeitspeicherung hinsichtlich der in Frage kommenden Technologien selbst, ihrer jeweiligen Praxistauglichkeit im militärischen Umfeld und den in der entsprechenden Skalierung möglichen Effizienzen mit größeren Unsicherheiten verbunden; daraus ergibt sich an dieser Stelle ein herausgehobener experimenteller Untersuchungsbedarf, um über künftige Auslegungen von für die Bundeswehr geeigneten Energieversorgungssystemen fundiert entscheiden zu können. Darüber hinaus sollen die erlangten Erkenntnisse auf das existierende Architekturmodell übertragen werden. Siehe Leistungsbeschreibung. Die Leistungsbeschreibung wird bei der Angebotsaufforderung zur Verfügung gestellt.
Erfüllungsort
- Ort
- nicht angegeben
- Kreis
- Berlin (Sitz des Auftraggebers, kein Ort in der Bekanntmachung)
- Bundesland
- Berlin
Verlauf
- 09.11.2023 Ausschreibung veröffentlicht
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