F+E-Vorhaben: "Wissensvermittlung zu Neuen Gentechniken (NGT) und Naturschutz"; FKZ 3522842000
Auftraggeber: Bundesamt für Naturschutz · Bonn
Bundesamt für Naturschutz hat einen Auftrag für „F+E-Vorhaben: "Wissensvermittlung zu Neuen Gentechniken (NGT) und Naturschutz"; FKZ“ in Bonn ausgeschrieben. Die Angebotsfrist endete am 08.03.2023. Bisher kein Ergebnis gefunden.
Wir haben bisher kein Ergebnis zu diesem Verfahren gefunden. Bei nationalen Verfahren wird es oft gar nicht oder ohne Bezug zur Ausschreibung veröffentlicht. Auskunft gibt die Vergabestelle.
Wer folgt, bekommt morgens eine E-Mail, sobald ein Ergebnis oder eine Änderung veröffentlicht ist.
Angaben in Kürze
Aus den Feldern, ohne KI- Was
- F+E-Vorhaben: "Wissensvermittlung zu Neuen Gentechniken (NGT) und Naturschutz"; FKZ 3522842000
- Wo
- Bonn, Nordrhein-Westfalen
- Bis wann
- Angebotsfrist 08.03.2023, 12:00 Uhr
- Wer kann anbieten
- Jedes Unternehmen, das die Anforderungen der Vergabeunterlagen erfüllt.
Automatisch aus den Feldern der Bekanntmachung vom 27.01.2023, ohne KI. Maßgeblich ist die Bekanntmachung. Original lesen ↗ · Fehler melden
Leistungsumfang
Beschreibung laut BekanntmachungIn der Gentechnik hat es in den vergangenen Jahren viele technische Durchbrüche gegeben: die Automatisierung in den Laboren, die immer größere Verfügbarkeit von Sequenzinformationen, die zunehmend durchführbare Synthetisierung von Gensequenzen, neue Gentechniken (NGT) wie CRISPR/Cas. So wird technisch ermöglicht, dass mehr und qualitativ neuartige GVO entwickelt werden. Neben Pflanzen werden aktuell auch Tiere, Mikroorganismen, Algen und Viren vermehrt gentechnisch verändert (Lentzos et al. 2022). Es werden zahlreichen Varianten gentechnischer Veränderungen mit verschiedenen Eigenschaften, Potenzialen und Auswirkungen entwickelt. Die Auswirkungen auf Natur und Umwelt sind bei solchen neuen ebenso wie bei bisherigen GVO vor einer Marktzulassung zu prüfen (BfN 2017, BfN 2021). Zusätzlich sind bei einigen neuartigen GVO wie beispielsweise Gene Drive Organismen auch ganz neue …
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In der Gentechnik hat es in den vergangenen Jahren viele technische Durchbrüche gegeben: die Automatisierung in den Laboren, die immer größere Verfügbarkeit von Sequenzinformationen, die zunehmend durchführbare Synthetisierung von Gensequenzen, neue Gentechniken (NGT) wie CRISPR/Cas. So wird technisch ermöglicht, dass mehr und qualitativ neuartige GVO entwickelt werden. Neben Pflanzen werden aktuell auch Tiere, Mikroorganismen, Algen und Viren vermehrt gentechnisch verändert (Lentzos et al. 2022). Es werden zahlreichen Varianten gentechnischer Veränderungen mit verschiedenen Eigenschaften, Potenzialen und Auswirkungen entwickelt. Die Auswirkungen auf Natur und Umwelt sind bei solchen neuen ebenso wie bei bisherigen GVO vor einer Marktzulassung zu prüfen (BfN 2017, BfN 2021). Zusätzlich sind bei einigen neuartigen GVO wie beispielsweise Gene Drive Organismen auch ganz neue Fragestellungen zu klären (Simon et al. 2018). Daher müssen derzeit viele neue Bewertungsaspekte von GVO erforscht werden. Auch in der Bevölkerung ist im Zuge der technischen Entwicklungen der Informations-bedarf zu Umweltauswirkungen von GVO gestiegen (BfR 2017); neue wissenschaftliche Erkenntnisse dazu sind aber außerhalb von Fachkreisen schwer zugänglich. Damit in der interessierten Öffentlichkeit eine Beteiligung an den Diskursen über die neue Gentechnik und ihre Umweltauswirkungen möglich ist, sind gut zugängliche aktuelle Informationen und Bewertungen erforderlich. Das Projekt soll hierzu einen Beitrag leisten. II. Bestandteile der Leistung Das Projekt soll einen informierten öffentlichen Diskurs zu Umweltauswirkungen von NGT und Synthetischer Biologie fördern. Von Fachleuten erkannte wichtige Entwicklungen sollen mit dem Informationsbedarf in der breiteren Öffentlichkeit abgestimmt und bedarfsgerecht aufbereitet und leicht zugänglich gemacht werden. Es sind drei Arbeitspakte (AP) vorgesehen: -Entwicklung eines Kommunikationskonzeptes und Auswahl inhaltlicher Schwerpunkte (AP 1) -Aufbereitung wissenschaftlicher Inhalte (AP 2) -Bereitstellung und Austausch (AP 3)
Erfüllungsort
- Ort
- nicht angegeben
- Kreis
- Bonn (Sitz des Auftraggebers, kein Ort in der Bekanntmachung)
- Bundesland
- Nordrhein-Westfalen
Verlauf
- 27.01.2023 Ausschreibung veröffentlicht
Zuschläge dieses Auftraggebers
- Konzeptentwicklung zur Umsetzung des Europäischen Bestäubermonitorings (EUPoMS) in DeutschlandZuschlag 30.01.2026 an Universität Osnabrück · 1 Angebot