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Zuschlag erteilt Offenes Verfahren (EU-weit) · veröffentlicht am 13.11.2024

FE 77.0705/2024/ "Verkehrliche Wirkungen von flächenhaften Verkehrsberuhigungsmaßnahmen"

Auftraggeber: Bundesanstalt für Straßenwesen · Bergisch Gladbach

Bundesanstalt für Straßenwesen hat den Auftrag für Forschung und Studien in Bergisch Gladbach am 23.10.2025 vergeben, Zuschlag an Ruhr-Universität Bochum. Eingegangen: 8 Angebote.

Zuschlag an

Ruhr-Universität Bochum Bochum

Summe
nicht plausibel
Angebote
8
Zuschlag
23.10.2025

Quelle: Bekanntmachung auf oeffentlichevergabe.de (CC0), veröffentlicht am 30.10.2025.

Angaben in Kürze

Aus den Feldern, ohne KI
Was
Forschung und Studien: FE 77.0705/2024/ "Verkehrliche Wirkungen von flächenhaften Verkehrsberuhigungsmaßnahmen"
Wo
Bergisch Gladbach, Rheinisch-Bergischer Kreis, Nordrhein-Westfalen
Wer kann anbieten
Jedes Unternehmen, das die Anforderungen der Vergabeunterlagen erfüllt.

Automatisch aus den Feldern der Bekanntmachung vom 30.10.2025, ohne KI. Die Branche ordnen wir selbst zu. Maßgeblich ist die Bekanntmachung. Original lesen ↗ · Fehler melden

Leistungsumfang

Beschreibung laut Bekanntmachung

Die Umsetzung von flächenhaften Verkehrsberuhigungsmaßnahmen wird in deutschen Kommunen immer populärer. Besonders prominente Beispiele sind die so genannten "Kiez-Blocks" in Berlin oder das Projekt "Ottensen macht Platz" in Hamburg. Grundsätzlich haben diese Aktivitäten eine Verdrängung des quartierfremden und Verlangsamung des verbleibenden motorisierten Verkehrs zur Erhöhung der Verkehrssicherheit und Verbesserung des Wohnumfeldes zum Ziel. Kritikerinnen und Kritiker dieser Maßnahmen befürchten jedoch, dass die gefahrenen Geschwindigkeiten des Kfz-Verkehrs durch die ergriffenen Maßnahmen nicht im gewünschten Maße abnehmen und/oder das benachbarte Straßennetz durch Verlagerungseffekte zusätzlich belastet wird. Eine Systematisierung der Rahmenbedingungen sowie der Methoden, mit denen die Effekte einer flächenhaften Verkehrsberuhigung verlässlich gemessen werden können, fehlt bisher. …

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Die Umsetzung von flächenhaften Verkehrsberuhigungsmaßnahmen wird in deutschen Kommunen immer populärer. Besonders prominente Beispiele sind die so genannten "Kiez-Blocks" in Berlin oder das Projekt "Ottensen macht Platz" in Hamburg. Grundsätzlich haben diese Aktivitäten eine Verdrängung des quartierfremden und Verlangsamung des verbleibenden motorisierten Verkehrs zur Erhöhung der Verkehrssicherheit und Verbesserung des Wohnumfeldes zum Ziel. Kritikerinnen und Kritiker dieser Maßnahmen befürchten jedoch, dass die gefahrenen Geschwindigkeiten des Kfz-Verkehrs durch die ergriffenen Maßnahmen nicht im gewünschten Maße abnehmen und/oder das benachbarte Straßennetz durch Verlagerungseffekte zusätzlich belastet wird. Eine Systematisierung der Rahmenbedingungen sowie der Methoden, mit denen die Effekte einer flächenhaften Verkehrsberuhigung verlässlich gemessen werden können, fehlt bisher. Die Ermittlung der Effekte wird zudem durch das Phänomen der „traffic evaporation“ erschwert, welches beschreibt, dass sich bei entsprechenden Maßnahmen (z. B. besseres ÖV-Angebot) das Kfz-Verkehrsaufkommen in den Städten insgesamt in nennenswertem Maße verringert. Ziel dieses Projektes ist es, eine Bestandaufnahme zu den Wirkungen von flächenhaften Verkehrsberuhigungsmaßnahmen vorzunehmen und Erfassungsmethoden zu systematisieren. Der Schwerpunkt soll auf den verkehrlichen Wirkungen liegen, z. B. bei der Verkehrssicherheit oder den Verlagerungseffekten in angrenzende Straßenräume oder auf andere Verkehrsmodi. Zudem soll den Ursachen für die gemessenen Veränderungen nachgegangen werden. Als Ergebnis soll das Projekt eine systematische Übersicht zu bisherigen Erkenntnissen bezüglich der Wirkungen flächenhafter Verkehrsberuhigung im In- und Ausland bereitstellen. Darüber hinaus soll das Projekt konkrete Handlungsempfehlungen für die systematische Messung und Bewertung dieser Effekte liefern.

Erfüllungsort

Ort
51427 Bergisch Gladbach
NUTS
DEA2B

Verlauf

  1. 13.11.2024 Ausschreibung veröffentlicht
  2. 30.10.2025 Ergebnis veröffentlicht

Häufige Fragen

Wer hat den Auftrag bekommen?

Den Zuschlag hat Ruhr-Universität Bochum erhalten.

Quellen Bekanntmachung auf oeffentlichevergabe.de ↗ Daten: Bekanntmachungsservice, Lizenz CC0. Namen und persönliche Kontaktdaten von Ansprechpersonen entfernen wir automatisch. Ist uns etwas entgangen? Fehler melden

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